Montag, 7. Mai 2012

[Rezension] Sarah Harvey - Der Apfel fällt nicht weit vom Mann




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (April 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492259367
ISBN-13: 978-3492259361
Originaltitel: Fruits
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,8 cm

Covertext:
Wie die Retterin in der Not wird Pip von ihrer Familie willkommen geheißen, als sie in das baufällige alte Haus mit angrenzender Apfelweinplantage zurückkehrt. Denn Pips Sippe steht kurz vor dem finanziellen Ruin. Aber was erwarten ihre Lieben von ihr? Sie ist doch nicht Superwoman! Fieberhaft überlegt sie, wie man zu Geld kommen könnte. Das ist allerdings gar nicht so einfach, wenn man nichts weiter hat als Äpfel im Überfluss. Und dann taucht plötzlich ein geheimnisvoller und äußerst attraktiver Spanier auf. Ist er die Antwort auf ihre Stoßgebete?

Zum Buch:
Persicoria Affinis Charteris, kurz Pip genannt, arbeitet in einer Tierarztpraxis. Als ihr bester Freund, der dort Arzt war, nach Irland gehen will, wird er durch den schnuckeligen Dan abgelöst. Als sie ihn das erste Mal sah, schlug es bei Pip wie eine Bombe ein. Auch er scheint nicht ganz abgeneigt gegenüber Pip zu sein.
Gerade, als sich alles zum Guten zu entwickeln scheint, erhält sie einen Hilferuf von ihrer etwas chaotischen Familie.
Ihre Mutter hat ihr ganzes Vermögen ihrem Geliebten, einem Spanier gegeben und der ist auf und davon. Zurück blieben die Mutter, ihre drei Schwestern und Tante Susan. Die leben auf einem Grundstück, das sie nicht verkaufen können.
Pip nimmt sich kurzerhand Urlaub und versucht, ihnen nicht nur finanziell zu helfen, sondern hat auch noch eine Idee, was man mit den ganzen vielen Äpfeln anstellen kann, die dort unkontrolliert auf ihrer Plantage wachsen.
Dann erscheint auch noch Balthazar auf der Bildfläche, ein Spanier, der auch noch Ahnung von Wein hat, so dass er den Frauen bei ihrem Vorhaben helfen kann. Und er sieht auch noch so gut aus, dass alle Mädels ihm hinterhersehen. Pip, die immer noch an Dan hängt, beachtet ihn gar nicht ...

Ein witzig geschriebener Roman mit Lacheinlagen. Ich habe mich köstlich amüsiert.
Pip, die sich lieber weitab von ihrer chaotischen und geliebten Familie aufhält, eilt immer sofort zur Hilfe, wenn Not am Mann ist, so wie jetzt.
Schön zu sehen, wie widerstrebend sie sich auf den Weg macht, sich aber dann doch freut, alle zu sehen und um sich zu haben.
Pip ist jemand, der nicht nur daneben steht und gute Ratschläge gibt, Pip packt mit an und was sie macht, hat Hand und Fuß.
Sie ist liebenswert und absolut nicht leichtgläubig, was Männer angeht.
Der Leser lernt auch all die anderen Familienmitgliedern mit ihren Macken kennen, die 3 jüngeren Schwesten, die ebenfalls alle Blumennamen haben, die Mutter, die auf der Suche nach ein wenig Liebe ist und Tante Susan, die sich im Rahmen der Familie wohlfühlt.
Vom Schreibstil der Autorin wird man mitgerissen, man will sehen, ob es Pip gelingt, mit ihrer Idee das Ruder herumzureißen.
Es ist ein amüsantes Buch, das man gern mal zwischendurch lesen kann, ohne groß nachzudenken. Wer die Autorin bereits kennt, weiss in etwas, was ihn erwartet.
Nette Frauenliteratur, die ich mir ab und an gern mal gönne.

Bewertung:



Zur Autorin
(Text von Piper)
Sarah Harvey, geboren 1969, arbeitete als Journalistin, bis sie mit ihrem ersten Roman »Wachgeküsst« den Durchbruch als Autorin feierte und sich seither ganz dem Bücherschreiben widmet. All ihre großen Unterhaltungsromane, zuletzt »Kann ich den umtauschen?« und »Das Rosenhaus«, waren internationale Erfolge. Sarah Harvey lebt mit ihrem Mann Terry und ihren drei verrückten Hunden Freddie, Ruby und Ziggie auf einem alten Landsitz in Cornwall.






An dieser Stelle gilt mein Dank dem Verlag
der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat


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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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