Samstag, 26. Mai 2012

[Kinderbuch-Rezension] Erin Hunter - Seekers 01: Die Suche beginnt



Leseprobe 


Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Deutsche Erstausgabe (23. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3407811047
ISBN-13: 978-3407811042
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Originaltitel: Seekers, The Quest Begins
Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,4 x 3,8 cm

Covertext:
Hoch im Norden Amerikas machen sich drei junge Bären, jeder auf sich gestellt, auf eine außergewöhnliche Reise. Lusa, die kleine Schwarzbärin aus dem Zoo, kann dem Ruf der Wildnis nicht länger widerstehen. Doch so hart hat sie sich das Leben draußen nicht vorgestellt. Kallik, die junge Eisbärin, die unter dramatischen Umständen ihre Mutter verloren hat, sucht verzweifelt ihren Bruder. Nur Toklo, der Grizzly, ist stark und unabhängig. Warum lässt er sich ausgerechnet auf die Freundschaft mit Ujurak ein? Dieser Vielgestaltige, der mehr ist als nur ein Bär, gibt ihm immer neue Rätsel auf ... 

Zum Buch:
Lusa, Toklo und Kallik sind drei Bärenkinder, die das Schicksal von ihren jeweiligen Müttern getrennt haben.
Kallik, eine kleine Eisbärin, die sich mit ihrer Mutter und ihrem Bruder auf dem Weg zum Festland befand, verlor ihre Mutter bei einem Kampf mit Orcawalen. Sie verlor nicht nur ihre Mutter, sondern auch ihren Bruder, der einsam auf einer Eisscholle sitzen blieb. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, denn wenn sie, die kleinere es schafft, dann schafft es auch bestimmt ihr Bruder...
Toklo, der kleine Grizzly war mit seiner Mutter und seinem kränklichen Bruder Tobi unterwegs. Er mochte es nicht, dass seine Mutter all ihre Fürsorge an Tobi verwendetet. Als sein Bruder Tobi dann starb und seine Mutter Oka sich auch noch von ihm abwendete und ihn allein ließ, verstand er die Welt nicht mehr. Traurig und allein gelassen macht er sich auf den Weg zum Bärenschnauzenberg, in der Hoffnung, dort ein Revier zu finden, auf das niemand Anspruch erhebt. Unterwegs begegnet er Ujurak, ein eigenartiger Bär, der seine Gestalt wandeln kann...
Lusa ist eine Schwarzbärin und lebt zusammen mit ihrer Mutter in einem Zoo. Wohlbehütet wächst sie dort auf, bekommt jede Pflege, die sie braucht und regelmäßig ihr Fressen und doch sehnt sie sich nach der Wildnis, von ihr Vater King ab und zu erzählt. Als sie auch noch die Bekanntschaft mit Oka, einer Grizzlybärin macht, die ihr von ihren beiden Söhnen erzählt und der es leid tut, dass sie ihren Sohn Toklo allein gelassen hat, ohne ihm zu sagen, dass sie ihn liebt, reift in ihr der Vorsatz, sich auf den Weg zu machen und Toklo zu finden. Aber wie soll sie aus dem Zoo herausfinden? ...

Nachdem die Erfolgsautorinnen, die sich Erin Hunter nennen, großen Erfolg mit ihren Büchern der Warrior Cats hatten, haben sie sich nun einer anderen Tierspezies gewidmet, den Bären. 
Vereint in dem Buch finden sich Eis-, Schwarz- und Grizzlybären, alles Jungtiere, die von ihren Müttern getrennt werden und sich allein durchschlagen müssen.
Der Leser nimmt teil an den Gefahren und Hindernissen, die Toklo, Lusa und Kallik widerfahren.
Die Lebensumstände der Bären sind sehr gut recherchiert, so dass man einen guten Einblick in das Leben der Bären bekommt.
Mutig und ein wenig ängstlich machen sie sich auf den Weg, jeder mit anderen Antriebsmotiven.
Liebevoll haben die Autoren die 3 Bärenkinder charakterisiert. Ich mochte sie alle drei und habe mit ihnen gelitten und gebangt und auch Hoffnung gehabt, dass ihre Suche erfolgreich ist.
Leider war das nur der 1. Teil einer Serie, so dass dieser Teil nicht über die persönlichen Schicksale der Einzelnen hinausging und ihr zurechtfinden in der rauen Wildnis. Ob sie letztendlich ihre Ziele erreichen, wird man wahrscheinlich erst in einen der kommenden Teile erfahren.
Neugierig darauf hat dieser Teil allemal gemacht.

Der Schreibstil ist ruhig und ausgeglichen und der Sprache und dem Verständnis für 10-jährige ausgelegt.
Dieser Altersgruppe, aber auch älteren kann man das Buch mit gutem Gewissen empfehlen.

Bewertung:



Zu den Autorinnen: 
(Text übernommen vom Beltz Verlag)
(Foto zeigt Victoria Holmes)
Hinter dem Namen Erin Hunter verbergen sich gleich mehrere Autorinnen, die gemeinsam die beiden erfolgreichsten Tierfantasy-Serien der Gegenwart schreiben: WARRIOR CATS und SEEKERS. Während Victoria Holmes meistens die Ideen hat und das gesamte Geschehen im Auge behält, bringen Cherith Baldry, Kate Cary und Tui T. Sutherland die Abenteuer der Katzen-Clans und die Reise der wilden Bären zu Papier







Von Erin Hunter wurden gelesen und rezensiert:



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag


bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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