Freitag, 13. April 2012

[Rezension] Beatrix Gurian - Höllenflirt


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 245
ISBN: 978-3-401-06386-7
Erscheinungstermin: 9. Juni 2009 (2. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: Arena

Klappentext:
Toni ist unsterblich verliebt. Noch nie hat sie einen Menschen getroffen, der sie so fasziniert. Für Valle würde sie einfach alles tun – und das will sie ihm auch beweisen. Die kleine Mutprobe gerät jedoch außer Kontrolle und Toni gelangt an ihre Grenzen. Noch weiß sie nicht, dass dies erst der Anfang ist. Denn Valles Vergangenheit birgt ein düsteres Geheimnis, das nicht nur Tonis Leben in Gefahr bringt.


Rezension:
Toni (Antoinette) Freitag ist 17, Leadsängerin in der Band ihres Freundes Robert und anders als andere Mädchen in ihrem Alter, was nicht nur an ihren bunt gefärbten Haaren liegt. Ihre Mutter ist Ärztin, deren Lebengefährte Anwalt und ihre Schwester macht ein Praktikum beim Fernsehen, nur Toni ist mehr oder weniger die Rebellin der Familie. Bei einem Auftritt ihrer Band lernt sie Valle (Valentin) Behrmann kennen und ist total perplex, weil dieser sie, an statt ihren Auftritt zu loben, eher rund macht. Doch dieser Valle ist anders als andere Jungen - er geht Toni nicht mehr aus dem Kopf, sie trennt sich sogar von Robert, obwohl es nicht danach aussieht, dass Valle etwas von ihr wollte. Doch wider erwartend findet doch noch ein Treffen zwischen den Beiden statt, doch auch hier kommt es zum Streit.

Erst ein paar Tage später meldet sich Valle wieder bei Toni und erklärt ihr klipp und klar, dass er Satanist ist. Toni nimmt diese Tatsache ziemlich gelassen auf und noch mehr. Um ihm zu beweisen, was sie für ihn empfindet, ist sie bereit ihre Grenzen auszutesten - und zu stehlen. Doch der Diebstahl misslingt, sie wird vom Kaufhausdetektiv erwischt, der bei einem Unfall getötet wird. Toni ist vollkommen fertig mit den Nerven und bittet Valle um Hilfe. Dieser lässt mit Hilfe seiner Satanistenschwester Giltine die Leiche verschwinden. Doch damit fangen die Probleme für Toni erst an, immer tiefer gerät sie in dem Strudel um Geheimnisse und Abhängigkeit. Als sie beschließt, das Geheimnis Valles herauszufinden gerät sie in tödliche Gefahr ...


Jugendliche in der Satanisten-Szene. Der Plot des Buches ist an sich gut ausgearbeitet, allerdings an vielen Stellen auch vorhersehbar. Den Schreibstil hätte ich mir deutlich dramatischer bzw. mystischer gewünscht, in Anbetracht der Umstände, in welcher Szene dieses Buch unterwegs ist. Mit den Protagonisten konnte ich leider auch nicht allzu viel anfangen, hier hat mir die Tiefe der Figuren gefehlt und auch die Beweggründe waren mir nicht immer ersichtlich. Alles in allem ein Buch was man lesen kann, aber nicht unbedingt muss.


Bewertung

Die Autorin:
Beatrix Mannel studierte Theater- und Literaturwissenschaften, die sie 1988 mit dem Magister Artium abschloss. Danach arbeitete sie als Redakteurin knapp zehn Jahre bei verschiedenen Fernsehproduktionen, bis sie  begann Bücher zu schreiben.
Ihr Debütroman „Jule – Filmreif“ schaffte es 2001 auf Anhieb auf die Liste der 100 besten Bücher für Kinder und Jugendliche, 2003 erhielt sie das einjährige Stipendium der Akademie Goldener Spatz.
Seitdem hat sie mehr als 30 Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Neben ihren sehr erfolgreichen Jugendthrillern, die sie unter dem Namen Beatrix Gurian schreibt,  befasst sie sich gern mit historischen Themen, die vom Barock bis zum Ende des 19. Jahrhunderts reichen. Ihr neuester Roman für Erwachsene „Der Duft der Wüstenrose“ spielt 1893 in der ehemaligen deutschen Kolonie Deutsch-Südwest, dem heutigen Namibia. Vor der majestätischen Landschaft Südwestafrikas entwickelt sich eine tragische Liebesgeschichte um Fanny und ihre magischen Glasperlen.


Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Bei diesem Buch handelt es sich mal wieder um eine Spontan-Ausleihe aus meiner Bücherei.



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1 Kommentar:

cupcatz hat gesagt…

Hm, hatte das buch mal auf meiner WL stehen gehabt... nur 3 sterne... gibt mir zu denken :/