Donnerstag, 1. März 2012

[Rezension] Simon Beckett - David Hunter 03: Leichenblässe




Leseprobe


Eckdaten: 
Taschenbuch: 416 Seiten 
Verlag: rororo; Auflage: 8 (17. Juli 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 349924859X 
ISBN-13: 978-3499248597 
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,8 cm 

Buchcovertext:
Bei seinem letzten Einsatz ist David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Nicht vollständig  genesen, quält ihn die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Bis ein alter Freund den Forensiker um Hilfe bittet: In einer Jagdhütte in den Smoky Mountains wurde ein Toter gefunden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Die Spuren sind widersprüchlich. Und David Hunter ist im Begriff, einen folgenschweren Fehler zu begehen ...


Zum Buch:
David Hunter, nach dem letzten Fall nur knapp mit dem Leben davongekommen, ist wieder körperlich hergestellt.
Zu Forschungszwecken und um mit sich selbst ins Reine zu kommen, ist er nach Tennessee in die USA auf die Body Farm gereist. Dort hat er Kontakt zu seinem ehemaligen Mentor Tom Liebermann, der gesundheitlich angeschlagen ist. Als dieser mit der Untersuchung zu einem Mordfall beauftragt wird, bittet er David, ihm beratend zur Seite zu stehen.
David hat ein ungutes Gefühl, da er kein Amerikaner ist sondern Engländer und das mit gutem Grund. Die amerikanischen Ermittler sind arrogant und selbstherrlich und behandeln ihn mit Ablehnung.
Nach kurzer Zeit ist klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt, wobei das Ausmaß nicht abzusehen ist.
Es dauert nicht lange, da gelangen die Ermittler der Mordserie selbst auf die Abschussliste des Mörders ...

Auch dieser 3. Teil aus der Reihe um den Forensiker David Hunter ist ein Thriller vom Feinsten. Gleich zu Beginn des Buches wird Spannung aufgebaut, die konstant gehalten wird und sich zum Ende noch steigert. 
Zu Beginn lernen wir einen David Hunter kennen, der nach dem Attentat, das auf ihn verübt wurde, mit sich noch nicht wieder im Reinen ist. Er ist sich nicht sicher, ob er als Forensiker weitermachen soll oder was er machen soll. Im Laufe der Handlung gewinnt er an Stärke.
Wieder bekommt der Leser Einblicke in die Arbeit eines Forensiker, die nicht immer appetitlich sind.
Simon Beckett hat sehr gut recherchiert, was die Darstellung seines Protagonisten glaubwürdig macht.
In einzelnen Passagen erfährt der Leser die Gedanken des Mörders, ohne dass preisgegeben wird, wer er ist.

Simon Beckett ist es wieder gelungen, einen Thriller zu schaffen, der alle Fragen beantwortet und der den Leser auf den Folgeband neugierig macht. 

Bewertung:



Zum Autor:
(übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Simon Beckett arbeitete als Hausmeister, Lehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Als Journalist hatte er Einblick in die Polizeiarbeit. Dieses Wissen verarbeitet er in seinen Romanen. Seine ersten beiden Thriller um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter DIE CHEMIE DES TODES und KALTE ASCHE standen monatelang auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste. Für diese Bücher hat er auf der „Body Farm“ in Tenessee recherchiert. Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.




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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Kommentare:

Patricia hat gesagt…

Hi, habe deinen Blog gerade entdeckt! Ich mag die David Hunter-Reihe unglaublich gerne und muss mir inzwischen auch immer gleich das gebundene Buch kaufen, weil ich schon gar nicht mehr auf die Erscheinung des TB warten kann ;) Mir persönlich hat bisher "Kalte Asche" am Besten gefallen, "Verwesung" fand ich nicht ganz so toll, wie die übrigen.
Was ist dein Beckett-Liebling?
LG

Kleeblatt hat gesagt…

Hallo Patricia,

mein persönlicher Favorit war auch "Kalte Asche" gewesen.
Das ist schon ein toller Autor.

LG
Monika