Samstag, 3. März 2012

[Rezension] Laura und das Orakel der Silbernen Sphinx (Laura Leander Band 3)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 479
ISBN: 978-3-431-03196-6
Erscheinungstermin: 11. Oktober 2004
Format: Hardcover

Verlag: Ehrenwirth

Klappentext:
Laura ist erst dreizehn, aber sie verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten und gute Freunde. Mit ihrer Hilfe führt sie den nahezu aussichtslosen Kampf gegen den Schwarzen Fürsten Borboron, der ihren Vater gefangen hält. Um ihn zu retten, muss das mutige Mädchen das magische Schwert Hellenglanz finden und in das unwirtliche Fatumgebirge reisen. Aber dort lauert eine riesige Silberne Sphinx, die allein dem Zutritt gewährt, der ihre Orakelfrage richtig beantwortet. Eine falsche Antwort bedeutet den sicheren Tod. Nur von ihrem Pferd Sturmwind begleitet, irrt Laura durch den verwunschenen Dschungel, bis die rubinroten Augen des Furcht erregenden Fabelwesens ihr plötzlich entgegenstarren ...


Rezension:
Nachdem Laura ihr letztes Abenteuer überstanden hat, wird es vorerst etwas ruhiger in ihrem Leben, denn erst in knapp 3 Monaten bietet sich ihr wieder die Möglichkeit, nach Aventerra zurückzukehren. Derweil will sie sich etwas mehr um die Schule kümmern und auch ihre Fähigkeiten trainieren. Doch wie so oft in ihrem Leben kommt alles anders.

Die Archäologin Rika Reval ist nach Burg Ravenstein gekommen, weil sie sich mit ihrem alten Freund Marius Leander austauschen wollte. Laura und ihr Bruder Lukas klären die junge Frau auf, dass ihr Vater seit etwa 1,5 Jahren verschwunden ist. Rika ist bestürzt, erzählt den Kindern jedoch, zum Teil um sie auf andere Gedanken zu bringen, dass sie in der Nähe des Internats Ausgrabungen vornimmt, in der Hoffnung, das Schwert des ortsansässigen Drachentöters aus dem 5. Jahrhundert zu finden. Diesem Schwert werden magische Fähigkeiten zugesprochen. Hier wird Laura hellhörig, denn sie hat den Verdacht, dass Fürst Borboron seinerzeit nicht nur den Kelch der Erleuchtung aus den unterirdischen Kammern der Gralsburg stahl, sondern vielleicht auch das Schwert Hellenglanz, das Gegenstück zum dunklen Schwert Pestilenz, das Borboron zu Diensten ist. Laura beschließt, eigene Nachforschungen über den Verbleib des legendären Schwertes zu machen ...

Derweil findet Paravain in Aventerra heraus, dass sich Hellenglanz tatsächlich auf der Erde befindet und will Laura eine Nachricht übermitteln. Doch gerade Elysion, der Herrscher der Gralsburg, will dies um jeden Preis verhindern. Was verbirgt der weise alte Mann?


Auch der 3. Band der Laura-Leander-Reihe wurde wieder sehr fantasievoll und sprachlich leicht verständlich in Szene gesetzt. Diesmal muss sich Laura mit noch schwierigeren Aufgaben auseinandersetzen als bisher und erstaunlicherweise stehen ihr anscheinend ihre Wächterfreunde nicht zur Seite. Auch dieser Band überzeugte wieder durch Spannung und weckt in mir große Vorfreude auf den 4. Band "Laura und der Fluch der Drachenkönige". Wieder wurde hier darauf geachtet, das Geschehen auf der Erde und in Aventerra klar erkenntlich zu machen, sodass auch hier ein 2-farbiger Druck erfolgte, in schwarzer Schrift für die Erde, in roter Schrift für Aventerra.


Bewertung


Der Autor:
Peter Freund, geboren am 17.02.1952) studierte ab 1971 Publizistik, Politikwissenschaft und Soziologie. Bekannt wurde Peter Freund als Autor der Fantasy-Jugendroman-Reihe Laura Leander. Darin erzählt er die Geschichte einer jungen Internatsschülerin, die entdeckt, dass sie magische Kräfte besitzt, und diese gegen das Böse einsetzt. Die Reihe war ursprünglich auf fünf Bände angelegt, wurde aber 2007, auf Wunsch zahlreicher Leser, mit einem sechsten Band fortgesetzt. Der erste Band wurde im ersten Jahr nach der Veröffentlichung über 100.000 Mal verkauft. Peter Freund ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.

Von Peter Freund wurden gelesen und rezensiert:



Wie ich zu dem Buch kam:
Ich habe auf einem Grabbel-Tisch Band 2, 3 und 6 dieser Reihe entdeckt und sofort zugeschlagen. Die übrigen Bände habe ich mir nach und nach organisiert, weil ich mit dem Lesen erst beginnen wollte, wenn ich die Reihe komplett habe.


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