Dienstag, 13. März 2012

[Rezension] Janika Nowak - Teil 1: Das Lied der Banshee





Leseprobe


Eckdaten: 
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten 
Verlag: PAN (10. Januar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3426283395 
ISBN-13: 978-3426283394 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre 
Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,8 cm

Buchcovertext:
Aileen ist siebzehn Jahre alt und führt ein ganz normales Leben. Das ändert sich schlagartig, als sie eines Abends von vier bulligen Kerlen überfallen wird. Irgendwie übersteht sie die Situation unbeschadet – nur wie? Hat es etwas mit diesem merkwürdigen Schrei zu tun, den sie instinktiv ausgestoßen hat? Am liebsten würde Aileen die ganze Sache vergessen, doch weder ihre unverwüstliche Sturheit noch ihre frechen Sprüche können verhindern, dass sie sich plötzlich in einer Welt voller Magie und Gefahr wiederfindet …


Zum Buch:
Aileen ist ein 17-jähriges Mädchen, das in Berlin in einem Lehrlingswohnheim lebt und Schreiner lernt.
Eines Abends lauern ihr 4 Männer auf, aber wie durch ein Wunder gelingt es ihr, dem Angriff ein Ende zu setzen, indem sie einen Schrei ausstößt.
Erst am nächsten Tag geht sie mit ihrem Kollegen Thomas zur Polizei, nur kann sie nicht wirklich mehr ihre Wunden vorzeigen, die sind zwischenzeitlich gut weggeheilt.
Hat sie sich das alles nur eingebildet?
Da begegnet ihr Macius, seines Zeichens ein Wassermann und behauptet, sie wäre eine Banshee - die letzte ihrer Art.
Sie hält das für einen schlechten Witz, doch plötzlich sind Kreaturen hinter ihr her, von denen sie noch nie was gehört bzw. gesehen hat.
Sie lernt Pheme, eine Sirene, und Aiko, ein Oni, kennen, die sie und auch Thomas zum Kampf gegen das Böse ausbilden.
Eine Jagd durch ganz Europa beginnt ...

Janika Nowak hat hier ein Buch geschaffen voller Mystik und Phantasie, aber auch voller Gewalt und Blut.
Die Vorstellung, die ich ursprünglich von dem Buch hatte, waren völlig andere. Die Banshee, eine irische Todesfee, ist hier leider nur als eine von vielen Kreaturen, die mit der Welt der Götter verbunden ist.
Ich hätte mir gewünscht, deswegen wollte ich dieses Buch, dass sie mehr in ihrer Eigenschaft als Todesfee auftritt und ich mehr über die Sage der Banshee erfahre.
Bekannt gemacht wurde ich mit vielen Schöpfungen wie Wassermänner, Brunnenwürmer, Oni's , Sirenen, Nymphen, Zyklopen, Gargoyles und mehr. Für mich war das ein wenig viel.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ließ sich gut lesen.

Die Innengestaltung des Buches gefiel mir sehr gut. Zu den jeweiligen Passagen wurden durch Nina Nowacki Zeichnungen gefertigt, die mir manchesmal zu Hilfe kamen, wenn ich mir eine der Kreaturen gar nicht vorstellen konnte. Die Zeichnung mit dem Text waren total stimmig.
Was mir im nachhinein nicht gefällt ist die Covergestaltung. Nachdem ich gelesen habe, dass die Banshee fast weiße Haare hat und rote Augen, passt die Darstellung so gar nicht zur Banshee. Das hätte man eigentlich auch anpassen können, dann wäre das rundum gelungen.

Das Buch hat eine Leseempfehlung ab 12 Jahre, aber das erscheint mir aufgrund der blutigen Szenen doch als etwas verfrüht. Meine persönliche Empfehlung würde da eher bei 15-16 Jahre liegen.

Eigentlich wollte ich dem Buch 3-4 Pfoten geben, da wir aber keine halben Pfoten haben, vergebe ich 4 Pfötchen.

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen vom PAN-Verlag)
Janika Nowak lebt in Hamburg und arbeitet dort als freie Texterin. Sie interessierte sich schon als Kind für Mythologie und hat sich seitdem ein umfangreiches Wissen über die europäische und asiatische Sagenwelt angeeignet. Diese Kenntnisse lässt sie nun in ihren ersten phantastischen Roman „Das Lied der Banshee“ einfließen. Janika Nowak arbeitet bereits an einer Fortsetzung.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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