Freitag, 2. März 2012

[Rezension] Jackson Pearce - Blutrote Schwestern




Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 366
ISBN: 978-3-426-28352-3
Erscheinungstermin: 26. September 2011 
Format: Hardcover
Verlag: Pan


Klappentext:
Wenn es dunkel wird, ziehen zwei junge Frauen durch einsame Gassen und Wälder. Mit ihren blutroten Mänteln und süßen Parfüms locken sie Werwölfe an – aber wenn diese sich auf die vermeintlich hilflosen Opfer stürzen, ziehen Scarlett und Rosie ihre Äxte hervor und schlagen zu. Doch dann beginnt die jüngere Rosie zu ahnen, dass es noch mehr im Leben geben kann als die Jagd – und begeht einen Fehler, der sie und Scarlett in größte Gefahr bringt: Sie verliebt sich …

Rezension:
Vor 7 Jahren wurde Familie March auf ihrem Hof überfallen. Sie war allein mit ihren beiden Enkeltöchtern Scarlett und Rosie, als ein Mann an die Tür anklopfte und Zitrusfrüchte verkaufen wollte - doch eigentlich wollte er etwas ganz anderes: Fressen. Oma March konnte ihre Enkeltöchter noch anweisen, sich zu verstecken, ehe der Mann in das Haus eindrang. Doch hungrig wie er war, behielt er nicht lange seine menschliche Form - er war ein Werwolf und Oma March sein Opfer. Die beiden Mädchen hatten sich derweil im Schlafzimmer versteckt, aber wie sollten die 9-jährige Rosie und die 11-jährige Scarlett gegen ein solches Monster ankommen?

7 Jahre später stehen die Schwestern allein im Kampf gegen die Werwölfe. Sie haben den Angriff von vor 7 Jahren überlebt, wenn auch Scarlett körperlich schwer gezeichnet wurde. Doch sie wissen um das Wesen der Werwölfe oder auch Fenris genannt und haben es sich zum Ziel gesetzt, die zu jagen und zu vernichten.

Nach langer Abwesenheit kommt Silas, ein guter Freund der beiden Schwestern wieder nach Hause. Er berichtet den Mädchen, dass die Fenris-Population in Atlanta unheimlich zugenommen hat, dass dort ganze Rudel jagen würden. Die drei beschließen, nach Atlanta zu fahren und auf Jagd zu gehen. Nach und nach kristallisiert sich jedoch heraus, dass die Jagd nach Fenris für Scarlett ihr ganzer Lebensinhalt ist, jedoch Rosie, die ebenfalls eine sehr gute Jägerin ist, mehr vom Leben möchte. Doch wie kann sie sich ihrer Schwester in den Weg stellen, wo sie ihr doch ihr Leben zu verdanken hat? Das ist jedoch nicht das einzige, was ihr Sorgen macht. Mit der Zeit entwickelt sie mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Silas und er anscheinend auch für sie. Doch wie sollen sie die bevorstehenden Kämpfe überstehen, wenn sie nicht mehr als vollständige Einheit fungieren können?


Ich bin enttäuscht. Auf Grund der Kurzbeschreibung und des Plots des Buches bin ich von einer spannenden, aktionreichen Geschichte ausgegangen. Der Plot an sich ist gut ausgearbeitet, jedoch konnte ich mich das ganze Buch über nicht mit einem Protagonisten anfreunden, sie waren mir auch noch am Ende total egal. Auch der Schreibstil, denn ich spannend, fesselnd und aktionreich erwartet hatte, hat mich sehr enttäuscht. Wirkliche Spannung kam leider gar nicht auf, ich hatte immer das Gefühl, dass ich mich mit dem Buch im Kreis drehe.

Bewertung

Die Autorin:
Die amerikanische Autorin Jackson Pearce, geboren 1984 in North Carolina, lebt in Atlanta. Sie studierte Englisch und Philosophie und arbeitet als Tanzcoach an einer High School. Als Jackson Pearce zwölf Jahre alt war, setzte sie sich in den Kopf, unbedingt ein Buch lesen zu wollen, in dem ein schlaues Mädchen, Pferde, Tierbabys und Magie eine Rolle spielen – und da sie ein solches nirgendwo finden konnte, begann sie, sich die Geschichte selbst auszudenken und aufzuschreiben. 2009 wurden ihre ersten beiden Romane bei renommierten amerikanischen Verlagen veröffentlicht.

Zum Webside der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Auf Grund vieler begeisterter Rezensionen im Internet entstand auch bei mir der Wunsch, das Buch zu besitzen und von daher habe ich es mir leider gekauft.


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