Dienstag, 20. März 2012

[Rezension] Greg R. Gifune - Die Einsamkeit des Todbringers



Leseprobe 



Eckdaten: 
Broschiert: 256 Seiten 
Verlag: Festa; Auflage: 1. (18. August 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3865520987 
ISBN-13: 978-3865520982 
Originaltitel: Blood in Electric Blue 
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2 cm

Buchcovertext:
Gepeinigt von Kindheitserinnerungen, lebt Dignon Malloy allein mit seinem Kater Mr. Tibbs in einer namenlosen Stadt. Eines Tages kauft er ein abgegriffenes Buch mit dem Titel Mystische Wesen in einer sterblichen Welt. Im Innern steht der Name Bree Harper und eine Telefonnummer. Soll er die Unbekannte anrufen? Als Dignon schließlich die hübsche, doch rätselhafte Bree kennenlernt, wird ihm klar, dass er das Buch nicht zufällig gefunden hat. Sein Leben ist viel komplexer, als er es sich jemals vorstellte – und seine Rolle in diesem Universum viel tödlicher. 

Zum Buch:
Dignon Malloy lebt zurückgezogen und allein mit seinem Kater namens Mr. Tibbs. Sein einziger Umgang ist sein Bruder Wilma / Willi, ein Transvestit und sein ehemaliger Arbeitskollege Jackie, der eines Tages bei einer Auslieferung als Postbote erschossen wurde. Seit diesem Tag ist auch Dignon arbeitsunfähig, er ist tabletten- und alkoholsüchig.
Als er eines Tages antiquarisch das Buch "Mystische Wesen in einer sterblichen Welt" kauft, ahnt er noch nicht, dass sich sein Leben ändern wird.
Im Inneren des Buches steht der Name Bree Harper und eine Telefonnummer. Lange überlegt er, ob es ein Zeichen ist und er die Nummer wählen soll. 
Er ruft die Unbekannte an und trifft sich mit ihr. Er ist von der gutaussehenden Frau total fasziniert und möchte sie auch wiedersehen. Da es beim Treffen nicht zur Übergabe des Buches kommt, vertieft er sich in den Inhalt. 
Kann es sein, dass Bree Harper eine Sirene ist, die andere in ihren Sog zieht und Unglück bringt und was genau hat es mit dem Todbringer auf sich? Welche Rolle spielt er in dem Szenario und war es wirklich Zufall, dass er das Buch erhalten hat? ...

Der Roman des Autoren Greg R. Gifune ist mit einem flüssigen und angenehmen Schreibstil geschaffen worden, der sich gut lesen lässt.
Der Protagonist lebt zurückgezogen in einer düsteren melancholischen Stimmung, die von einer lieblosen und grausamen Kindheit geprägt wurde.
Der Leser erlebt, wie er Bree Harper kennenlernt und leise Hoffnung auf etwas anderes in seinem Leben Einzug hält. Man erlebt mit, wie er sich immer tiefer in eine Beziehung mit Bree verstrickt, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint.
Der Leser muss in die Geschichte eintauchen, um sie verstehen zu können. Eng verbunden ist der Charakter des Protagonisten mit den Erlebnissen in seiner Kindheit, die so nach und nach offenbart werden.
Wie "zerrüttet" der Protagonist wirklich ist, zeigt sich zum Ende des Buches, aber da hat man als Leser den Punkt erreicht, wo es nicht mehr verwundert.

Es ist ein beklemmender Psychothriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann, wenn man ihn einmal angefangen hat.


Positiv hervorheben möchte ich noch das Foto, das vor jedem Kapitel gezeigt wird. Es ist immer dasselbe Foto wie auf dem Cover zu sehen - ein Steg, auf dem sich eine Frau befindet. Mit jedem neuen Kapitel kommt die Frau scheinbar näher heran.


Bewertung:



Zum Autor:
(Text von Phantastik-Couch)
Greg F. Gifune wurde am 12. November 1963 in Framingham, Massachusetts geboren. Er gilt als einer der besten Thrillerautoren seiner Generation. Er hat bereits zahlreiche Romane veröffentlicht. Ihr dunkel-melancholischer Ton hat ihm unter Kritikern und Lesern fanatische Fans gesichert. Er lebt mit seiner Frau Carol und einer ganzen Schar Katzen in Marion, Massachusetts. 


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
 
 bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Keine Kommentare: