Donnerstag, 19. Januar 2012

[Rezension] Kirsten John - Ariadne, Zeitreisende soll man nicht aufhalten




Leseprobe 


Eckdaten: 
Gebundene Ausgabe: 319 Seiten 
Verlag: Arena (Juli 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3401066765 
ISBN-13: 978-3401066769 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 13 Jahre 
Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15,2 x 3,8 cm

Buchcovertext: 
Ariadne kann es nicht fassen: Vor ihren Augen wird ihr Großonkel buchstäblich vom Erdboden verschluckt! Sie ahnt, dass sein Verschwinden mit seinen Zeitsprüngen zusammenhängen muss. Und dass sie die Einzige ist, die ihn jetzt noch retten kann. Dafür braucht sie allerdings die Hilfe von Moritz, der zwar echt süß ist - als Zeitreisender aber nicht gerade talentiert. Und sie haben es mit mächtigen Gegnern zu tun ...

Zum Buch:
Ariadne lebt in einer Familie, in der fast jeder eine besondere Gabe hat. Ihre kleine Schwester kann sich unsichtbar machen, ihre andere Schwester kann Gegenstände anzünden und Ariadne selbst ist wie auch ihr Onkel Pluvius ein Zeitreisender. Während Ariadne noch in der "Übungsphase" des Zeitreisens steckt, denn weiter als bis in den Keller zu springen klappt noch nicht, ist ihr Onkel ein sehr erfahrener Zeitreisender. Eines Tages wird er vor ihren Augen durch eine Hand in einen Zeitriss gezogen. Vorher kann er ihr noch sagen, dass sie sich an Moritz halten soll, einem Jungen, den sie zu der Zeit noch nicht kennt. Dieser besitzt ein Kästchen, dass dem Onkel helfen soll.
Sie macht sich auf die Suche nach Moritz und versucht, sich mit ihm anzufreunden. Dass sie eine Zeitreisende ist, glaubt er ihr erst nicht, aber als er dann mit ihr zusammen in eine andere Zeit springt, sieht auch er die Sache völlig anders.
Gemeinsam versuchen sie, inzwischen mit einer jüngeren Ausgabe von Onkel Pluvius, das Kästchen zu finden. Hilfe bekommen sie von einem geheimnisvollen Zeitreisenden. Aber was sind das für Menschen, die sich an die Fersen der Zeitreisenden heften und ihre eigenen Interessen verfolgen?

Kirsten John hat hier ein Jugendbuch geschrieben, dass Zeitreisen zum Thema hat. Es ist keiner der üblichen Zeitreiseromane, wo eine Person in die Vergangenheit springt und dort verbleibt. Hier wird immer wieder in die unterschiedlichsten Zeiten gesprungen. Es erinnerte mich ein wenig an den Roman "Die Frau des Zeitreisenden" von Audrey Niffenegger, ohne dieses jedoch zu kopieren.
Die Protagonistin ist ein 13-jähriges Mädchen, das noch in der Anfangsphase des Zeitreisens steckt. Sie ist nun die einzige Hoffnung, dass der Onkel wieder gefunden werden kann. Zusammen mit Moritz und dem jüngeren Pluvius machen sie sich auf den Weg und müssen auch das ein oder andere Abenteuer erleben.
Ein Buch voller Spannung, Fantasy und auch Komik. Die Protagonisten sind glaubhaft dargestellt, so dass der Leser sich mit diesen gut indentifizieren kann.
Für junge Leser der ideale Einstieg in die Welt der Zeitreisen.

Bewertung:



Zur Autorin:
Text übernommen von Wikipedia)
Kirsten John studierte bis 1993 Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität Hannover. Heute ist sie als freie Lektorin tätig und verfasst daneben literarische Texte. Sie lebt in Hannover und Amsterdam.
Kirsten John ist Verfasserin eines Romans und mehrerer Jugendbücher. Sie erhielt u.a. 2001 den Förderpreis für Literatur des Landes Niedersachsen, 2002 den Kurt-Morawietz-Literaturpreis der Stadt Hannover sowie 2007 ein Jahresstipendium des Landes Niedersachsen für Literatur.




An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt
Monika

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