Dienstag, 3. Januar 2012

[Rezension] Andreas Gruber - Peter Hogart 01: Schwarze Dame




Leseprobe 


Eckdaten: 
Broschiert: 272 Seiten 
Verlag: Festa Verlag; Auflage: 2. (28. Oktober 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3865520723 
ISBN-13: 978-3865520722 
Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 1,8 cm 


Buchcovertext:
Privatermittler Peter Hogart wird beauftragt, in Prag nach einer Kollegin zu suchen, die in einem Fall von Versicherungsbetrug ermittelte und spurlos verschwand. In der von dunklen Mythen beherrschten Stadt sticht Hogart in ein Wespennest: Binnen Stunden hat er Schläger, Geldeintreiber, einen wahnsinnigen Killer und die gesamte Prager Kripo am Hals.
Nur die Privatdetektivin Ivona Markovic, sie untersucht gerade mithilfe eines gefährlichen Unterweltbosses eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als beide nur knapp dem Tod entrinnen, wird ihnen klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen gibt ...

Zum Buch:
Peter Hogart, Versicherungsdetektiv, ist in den Augen der Mitarbeiter seines Auftraggebers nicht die erste Wahl, um das Verschwinden von Alexandra Schelling in Prag aufzuklären. Diese verschwand dort kurz vor der Aufklärung eines  Falls, in dem es um vermuteten Versicherungsbetrug ging.  Dort sind angeblich 13 Gemälde eines bekannten Künstlers in einer Ausstellung verbrannt.
Da Hogart dafür bekannt ist, dass er sich in seine Fälle verbeißt, wird er engagiert, um Alexandra Schilling zu finden und auch Informationen über den Verbleib der Gemälde zu erhalten. Es ist Samstag und er hat Zeit bis Dienstag, dann muss die Versicherung Stellung nehmen.
In Prag versucht Hogart, die Schritte von Alexandra Schilling nachzuvollziehen, wo sie gewesen ist und mit wem sie sich getroffen hat. Es gelingt ihm recht schnell, sich Vladimir Greco, einen der großen Unterweltbosse in Prag, während seiner Nachforschungen zum Feind zu machen.
Unerwartete Hilfe bekommt er von Ivona Markovic, einer Privatdetektivin, die gerade eine Reihe von Verstümmelungsmorden untersucht. Irgendjemandem ist er gehörig auf die Füße getreten, denn es wird auf ihn geschossen und die Wohnung von Ivona geht in Flammen auf. Sind die beiden Fälle miteinander verbunden? Die beiden ermitteln zusammen und versuchen, eine eventuell vorhandene Verbindung zu finden und dem oder den Mördern auf die Spur zu kommen ...

Andreas Gruber war mir bislang als Autor unbekannt. Neugierig auf dieses Werk bin ich anhand einer gelesenen Rezension geworden und habe mir dieses Buch beschafft.
Das Ergebnis: Andreas Gruber hat einen Fan mehr.
Lange habe ich nicht mehr einen derart spannenden Thriller gelesen. Gleich zu Beginn des Buches wird Spannung aufgebaut, während des Lesens steigt der Spannungsbogen weiter an. Bei der Spurensuche zur Lösung des Falles werden immer wieder neue Aspekte gebracht, die Lösung scheint in dem einen Moment nahe zu liegen, da ist sie plötzlich wieder etwas weggerückt. Ein Spiel mit der Zeit und der Ungeduld des Lesers beginnt. Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, man selbst will endlich wissen, wer für die Morde verantwortlich ist und welchen Sinn hat es, die Leichen mal in weiße und mal in schwarze Samttücher zu legen. Immer treten neue Fragen auf, die man beantwortet haben möchte.   
Bevor man aber die Auflösung des Falls erfährt, geht man gemeinsam mit den Protagonisten durch einen Sumpf menschlicher Verworfenheit, der seines Gleichen sucht ...
Ein Buch, das ich wirklich gern weiterempfehle.

Bewertung: Note 1

Zum Autor:
(Text übernommen von seiner HP)
Andreas Gruber wurde 1968 in Wien geboren, studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien, arbeitet halbtags im Büro eines Pharma-Konzerns und lebt mit seiner Familie und vier Katzen in Grillenberg in Niederösterreich.
1996 begann er mit dem Schreiben von Autorenportraits für das Magazin Space View und war 1999 mit einer Story Preisträger des NÖ Donaufestivals. Mittlerweile erschienen seine Kurzgeschichten in zahlreichen Magazinen, u.a. Alien Contact, Arcana, Criminalis, Nova, Fantasia, Nocturno, Omen, Orkus, Podium, Sperling, Phantastisch, Space View und dem Andromeda-SF-Magazin, sowie in Anthologien der Verlage Aarachne, Arcanum, Basilisk, BeJot, Beltz & Gelberg, Bertelsmann Club, Bielefeld, Blitz, Eloy, Fabylon, KBV, Midas, Otherworld, Pegasus, Richter, Schreiblust, Shayol, Sieben, Storia, VirPriV, Wurdack, Ulmer Manuskripte und Voodoo Press. Einige der Kurzgeschichten sind bereits in Fremdsprachen erschienen oder liegen als Hörspiel / Hörbuch vor. 
Mehr Informationen zum Autor gibt es HIER

Bibliographie und Rezensionen von Andreas Gruber findet ihr auf unserer Autorenseite

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An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag


 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.
 
Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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