Donnerstag, 30. Juni 2011

Briefkastenbefreiungs-Aktion

Heute war wieder ein echt anstrengender Tag, aber er hatte auch was Gutes. Als ich nach Hause kam, konnte ich ganz viel, tolle Post aus meinem Briefkasten befreien.

Von Daja bekam ich nachträglich zum Geburtstag dieses süße Kärtchen



und diese tolle CD. Ich habe vor ein paar Jahren das Musical gesehen, meine Mutter hatte sich die CD gekauft und mir eine Kopie gemacht - mit einem Brennfehler drauf *heul*. Als ich nach einer erneuten Kopie fragte, wurde ich darüber informiert, dass die CD anscheinend Beine bekommen hat und weggelaufen ist - sie ist einfach nicht auffindbar. Aber jetzt habe ich eine eigene, gleich Morgen Früh darf sie mit in mein Auto und mich auf dem Weg zur Arbeit begleiten - mit Grease am Morgen, kann der Tag ja nicht so schlimm werden ;-D




Ich hatte ja beim Gewinnspiel von Lurchi mitgemacht und habe tatsächlich gewonnen und zwar ein Wunsch-Lesezeichen. Da ich eine Schwäche für Magnet-Lesezeichen habe, habe ich mir so eines gewünscht mit einem Foto von meinen beiden (lieben) Mietzekatern. Jetzt habe ich sie beim Lesen auch immer vor Augen und muss nicht aufschauen, um zu sehen, wie sie durch die Wohnung jagen ;-D





und auch einen neuen Buch-Mitbewohner durfte ich heute begrüßen und nein, ich habe nicht gegen die Buchkauffrei-Regeln verstoßen, das Buch ist für eine Leserunde und bei der hatte ich mich schon im Mai beworben



Die Kurzbeschreibung: Maria Dahvana Headley -Die Königin der Unsterblichen
Kleopatra, Königin von Ägypten, ist verzweifelt: Octavian, der Heerführer Roms, steht mit seinen Truppen vor den Toren Alexandrias und droht die Stadt zu vernichten. Als dann auch noch Kleopatras große Liebe, ihr Ehemann Markus Antonius, Selbstmord begeht, ist die Königin wild entschlossen, weder ihre Liebe noch ihr Land aufzugeben. In einem uralten Ritual beschwört sie Sachmet, die altägyptische Göttin des Krieges, herauf. Mit ihrer Hilfe will sie Octavian besiegen und Markus Antonius vom Tod zurückholen. Doch die Anrufung Sachmets bringt keine Rettung, sondern verwandelt Kleopatra gegen ihren Willen in eine Kreatur der Dunkelheit. Daraufhin ist Kleopatra entschlossener denn je, Rache zu nehmen – an Octavian und an der Göttin.


Danke, dass ihr vorbeigeschaut habt

Liebe Grüße

Kerry

[Rezension] Rob Reger - Emily the Strange - Es wird immer seltsamer

Die Eckdaten:
Broschiert: 267 Seiten
Verlag: Lappan
Link zum Bestellen: HIER
ISBN-10: 3899823125
ISBN-13: 978-3899823127
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

Klappentext:
Emily zieht mit ihrer Mutter in eine andere Stadt. Wie immer reizt es sie, die Nachbarn mit Streichen in Atem zu halten. Ihre lang verstorbenen Vorfahren mit einer selbst gebauten Maschine zu besuchen und viele weitere spannende Dinge auszuprobieren. Doch diesmal ist alles anders, denn auf einmal geschehen höchst seltsame Dinge  - und plötzlich steht Emily sich selbst gegenüber. Was hat es mit der zweiten Emily auf sich, in der sich all ihre bösen Eigenschaften vereinen?
Doppelter Ärger für Emily, doppelte Spannung und doppeltes Lesevergnügen für Emily-Fans...

Rezension:
Dieses Buch ist mein Einstieg in das Leben von Emily.
Leider kenne ich weder die Comics noch die vorangegangene Geschichte, so dass ich ziemlich blauäugig zu dem Buch kam. Mich zog das wunderschön gestaltete Cover des Buches magisch an. Die Gestaltung des Einbandes in den Farben rot und schwarz ist total gelungen. Als ich es in den Händen hielt, war ich von der Optik des Buches noch viel mehr beeindruckt. Die Farben rot und schwarz finden sich auch in den Illustrationen wieder. Schon beim durchblättern hat man Lust, das Buch zu lesen.

Die Geschichte umfasst eine Zeitspanne von rund 6 Wochen, in denen im Leben der kleinen 13-jährigen Emily einiges passiert.
Beginnend mit den Vorbereitungen des Umzuges in eine neue Stadt lernt man die kleine Emiliy kennen. Wie jedes andere Kind hat auch sie keine Lust, ihre Sachen zu packen. Sie ist fast wie jedes andere kleine Mädchen in dem Alter, das sich lieber mit anderen Dingen beschäftigt. Aber sie ist nicht wie andere kleine Mächen, sie trägt nur schwarze Sachen, hat ihr Zimmer schwarz gestrichen, lässt die Sonne nicht herein und geht bevorzugt nachts aus dem Haus und sie hat so ihre eigenen Interessen. Emily ist in der Lage, wissenschaftliche Experimente durchzuführen, von denen ein Ergebnis z.B. ihr Golem Raven ist, eine "Maschine", die aus toten Vögeln geschaffen wurde.
Des Weiteren ist sie bestrebt, ihren Dublikator in Gang zu bekommen, aber außer ein paar unbedeutenden Sachen ließ sich nichts weiter verdoppeln und wie gerne würde sie doch Raven duplizieren, damit sie noch Hilfe hat.

Am neuen Wohnort angekommen, macht sich Emily auf den Weg und erkundet ihre neue Umgebung. Dabei macht sie Pläne, womit sie die Stadt schocken kann, denn skurile Streiche liebt sie über alles.
Bei ihren Rundgängen durch die Stadt und der örtlichen Kanalisation entdeckt sie innerhalb dieser einen ungenutzten Raum, den sie für sich nutzen will. Diesen muss sie aber mit Binär-Larry teilen, der ihr eines Tages in die Kanalisation gefolgt ist und der ebenfalls Anspruch erhebt.
Zu Hause arbeitet sie weiter an ihrem Duplikator und nach einem unvorhergesehenen Zwischenfall während einer Verdopplung gibt es plötzlich eine zweite Emily. Ihr genaues Ebenbild steht auf einmal vor ihr. Es herrscht große Freude auf beiden Seiten und die beiden Mädels verstehen sich prächtig, haben sie doch die gleichen Erinnerungen und Fertigkeiten.

Nach einiger Zeit jedoch geschehen seltsame Dinge. Ihre geliebten Katzen kommen nicht mehr zu Emily, was sie sehr mitnimmt und die neue Emily scheint doch nicht ganz so zu sein, wie sie es sich wünscht. Sie ist böse und versucht die alte Emily aus dem Weg zu räumen. Es geht soweit, dass sich Emily fragt, ob sie das Original oder die Kopie ist. Es muss etwas geschehen... die neue Emily muss wieder verschwinden... Sie braucht einen Plan.

Die Geschichte der Emily wird einem in Form von Tagebuchaufzeichnungen vermittelt. Jede noch so kleine Begebenheit wird dort festgehalten. Das ganze wird untermalt mit Illustrationen.
Auch wenn sie ein Mädchen außerhalb der "Norm" ist und etwas abgedreht, versteht der Autor es gekonnt, sie als liebenswertes und empfindsames Kind zu zeigen. Ich habe mit ihr mitgelitten, als die Katzen nicht mehr zum Schmusen kamen und habe mitgebangt, ob es ihr gelingen würde, Raven wieder nach Hause zu holen.

Bedauert habe ich, dass mir bei einigen Anspielungen die Hintergründe vom ersten Teil fehlten, das verminderte aber das Lesevergnügen in keinster Weise.
Ob ich das Buch jedoch schon 12-jährigen in die Hand drücken würde, wage ich zu bezweifeln, denn gar so einfach fand ich es nicht zum lesen.

Ein nett zu lesendes Buch, das nicht nur für Jugendliche geeignet ist.

Bewertung: Note 2

Auf diesem Weg möchte ich mich ganz herzlich bei   bedanken, die es möglich gemacht haben, dass ich mir dieses Buch aussuchen durfte und beim

Verlag  
 , die das Buch zur Verfügung gestellt haben.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Mittwoch, 29. Juni 2011

[Rezension] Bob Fenster - Die Katze in der Mikrowelle



Klappentext:

Das kann doch nicht wahr sein! - möchte man angesichts der von Bob Fenster gesammelten Geschichten über menschliche Dummheit ausrufen. Doch ob Sie es glauben oder nicht: Es gibt sie wirklich, die Menschen, die ihre Katze zum Trocknen in die Mikrowelle stecken. Der Mensch lässt einfach nichts unversucht, seine Dummheit tagtäglich unter Beweis zu stellen - und kommt so beinahe ums Leben, weil er sich statt Nasenspray Klebstoff in die Nase sprüht.
Auch in ihrem Erfindungseifer lässt die Menschheit keine Dummheit aus. Haben wir nicht alle auf die Erfindung des elektrischen Grübchen-Machers gewartet?

Rezension:
In diesem Buch werden so einige Dummheiten in der menschlichen Geschichte beschrieben, wie z. B.

"William Sidis beherrschte Latein und Griechisch im Alter von fünf Jahren. Mit neun entwickelte er eine neue Methode zur Berechnung von Algorithmen. Mit elf ging er nach Harvard, wo er mit 16 seinen Abschluss machte.
Danach verbracht Sidis den Rest seines Lebens als Tellerwäscher und Sekretär und häufte eine der weltweit größten Sammlungen von Straßenbahnfahrkarten an." (Seite 91)

"Im englischen Stafford wollten Arbeitskollegen ihrem Kumpel zum 50. Geburtstag etwas ganz Besonderes bieten, also schmissen sie für ihn eine Party und engagierten sogar eine Nackttänzerin, die aus einer Torte springen sollte.
Der Mann bekam den Schock seines lebens, als er in der nackten Tänzerin aus der Torte seine Tochter erkannte. Das war zu viel für das Geburtstagskind, der Mann erlitt einen Herzanfall und fiel tot um." (Seite 59)


Alles in Allem kann ich sagen, dass das Buch ansich nicht schlecht ist, jedoch nicht wirklich für den deutschen/europäischen Markt geeignet, da viele der Geschichten Bezug auf amerikanische Berühmtheiten, Entertainer, Sportler nehmen, von denen ich noch nie was gehört habe.

Bewertung: Note 3


Der Autor:
Bob Fenster lebt als freier Journalist und Autor gemeinsam mit seiner Frau und seinen drei Söhnen in Santa Cruz, Kalifornien und tourt mit seiner Ein-Mann-Comedyshow "The Stupid History of the Human Race" erfolgreich durch die USA.


Wie ich zu dem Buch kam:
Auch dieses Buch entdeckte ich auf meinem Grabbel-Tisch bei Thalia und habe es spontan gekauft.


Dienstag, 28. Juni 2011

Juhu, noch ein Award

Juhu, noch ein neuer Award - ich liebe Awards!!! Kann Frau davon überhaupt genug haben? Also, ich bis dato nicht. Diesen tollen, kleinen Schatz habe ich von Sabine bekommen, vielen Dank dafür!



Wie gehabt, gibt es auch hier ein paar klitzekleine Regeln:

- Include the award in your blog or post
- Nominate as many blogs which you like
- Be sure to link the nominees within your post
- Let them know that they receive this award by commenting on their blog
- Share the love and link to this post to the person whom you receive your award

So, weiter geht´s. Die Aufgaben hab ich erst mal soweit erledigt und jetzt darf ich noch einen Blog benennen, aber ACHTUNG, es ist kein Bücherblog. Ich möchte den Award gerne an

Frau Saltimbocca-Lüdenscheidt weitergeben. Auf ihrem Blog bekommt ihr immer superleckere (vegetarische) Gerichte vorgesetzt - mir läuft hier regelmäßig der Sabber, wenn ich doch nur durch den Bildschirm greifen könnte *schmatz*

Liebe Grüße

Kerry

[Rezension] Marc Levy - Solange du da bist

Klappentext:
Was tut man, wenn man in seinem Badezimmerschrank eine junge hübsche Frau findet, die behauptet, der Geist einer Koma-Patientin zu sein? Arthur hält die Geschichte für einen Scherz seines Kompagnons, er ist erst schrecklich genervt, dann erschüttert - und schließlich hoffnungslos verliebt. Und als er eines Tages begreift, dass Lauren nur ihn hat, um vielleicht ins Leben zurückzukehren, fasst er einen tollkühnen Entschluss ...

Rezension:
Was für eine ungewöhnliche Geschichte.
Arthur Ashby mietet eine Wohnung, die seit 6 Wochen leer steht, weil die vorige Besitzerin durch einen Autounfall ins Koma fiel. Es handelt sich hier um die Ärztin Lauren Kline, die auch nach so langer Zeit noch immer an den Maschinen hängt, weil ihre Mutter sie nicht loslassen will.
Wie erstaunt ist Arthur da eines morgens, als zu einem Lied plötzlich Geräusche aus seinem Badezimmerschrank kommen. Im Schrank findet er Lauren, die ebenso überrascht ist, dass er sie sehen und hören kann. Er ist seit einem halben Jahr der erste, mit dem sie Kontakt aufnehmen kann. Sie versucht ihm begreiflich zu machen, dass sie die vorige Mieterin seiner Wohnung ist und ein Geist und dass ihr realer Körper im Krankenhaus an Schläuchen liegt.
Für Arthur hört sich das alles nach einem makabren Scherz seines Freundes an und glaubt ihr nicht. Es dauert jedoch nicht lange, bis er bemerkt, dass wirklich nur er Lauren sehen und hören kann. Da sie für ihn real ist, die anderen sie aber nicht sehen können. Das bringt ihn in unangenehme Situationen, denn nicht nur sein Freund denkt, dass er nicht mehr klar bei Verstand ist, weil er mit einem Geist redet.
Er lässt sich beurlauben und versucht gemeinsam mit Lauren, dem Geheimnis vom Koma auf die Spur zu kommen.
Für Lauren wird die Zeit langsam knapp. Den Ärzten ist es gelungen, die Mutter davon zu überzeugen, dass die Maschinen abgeschaltet werden. Sie haben nur noch ein Wochenende.
Da beschließt Arthur, den Körper von Lauren mit Hilfe seines Freundes zu entführen und ihn an einen sicheren Ort zu bringen, um dort weiterzuforschen, wie sie ihr helfen können.
Das Krankenhaus hat die Polizei eingeschaltet und eine groß angelegte Suche nach Lauren beginnt....

Eine wunderschöne Geschichte, die sich Marc Levy da ausgedacht hat. Man möchte glauben, dass es solche Wunder wirklich gibt.
Schon die Tatsache, dass sich Arthur in einen Geist verliebt hat, ist so rührend beschrieben, dass man nur mithoffen und mitbangen kann, dass es den beiden gelingt, Lauren aus dem Koma herauszuholen.

Für mich ist es ein Buch mit Suchtpotential, denn der zweite Teil liegt schon lesebereit da und wird demnächst auch gelesen. Das war ein Lesevergnügen der besonderen Art, den ich gern weiterempfehlen werde.

Bewertung: Note 1

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


Montag, 27. Juni 2011

Buchkauffrei - Die 3. Woche



Oh Wunder, oh Wunder, auch die 3. Woche habe ich überstanden ohne rückfällig zu werden und nur mit leichten Entzugserscheinungen. Mittlerweile gehe ich sogar in andere Läden einkaufen, nur um ja nicht versehentlich über meine Stamm-Buchläden und evtl. Grabbel-Tische (ich liebe Grabbel-Tische!!!) zu stolpern. Ich bin nach wie vor sehr stolz auf mich, noch immer alle Joker zu haben, reagiere aber mittlerweile ziemlich eifersüchtig, wenn mir mal wieder jemand von seinen neuen Büchern vorschwärmt - da ist es auch egal, dass ich mich endlich mal meinen tollen Bücher auf dem SuB widmen kann.

Die Daten:

06.06.2011 - 147 = Der Start-SuB (wovon 140 real waren und 7 erwartet wurden)
13.06.2011 - 143 = Der SuB 1. Woche (wovon 140 real waren und noch 3 erwartet wurden)
20.06.2011 - 145 = Der SuB 2. Woche (wovon 144 real waren und noch 1 erwartet wurde)

+ 2 Bücher (nachträgliche Geburtstagsgeschenke - von daher kein Joker nötig)

./. 5 gelesene Bücher

27.06.2011 - 142 = Der SuB nach 3 Wochen (wovon 141 real sind und noch 1 erwartet wird)


3 Joker = nach wie vor vorhanden


So, um mir selbst eine Übersicht zu verschaffen und nicht immer in den alten Beiträgen rumbuddeln zu müssen, hier noch eine kleine Aufstellung, wieviel Bücher ich tatsächlich gelesen habe:

1. Woche = 4 Bücher gelesen
2. Woche = 1 Buch gelesen
3. Woche = 5 Bücher gelesen

Gesamt = 10 gelesene Bücher


Voller Stolz kann ich berichten: Die Hälfte ist geschafft und man musste mich noch nicht aus einem Buchladen rausschleifen - ich umfahre sie neuerdings weiträumig. Ja, ich gehe sogar ganz woanders einkaufen, wo ich zwar die Hälfte der Sachen, die ich brauche nicht finde, dafür ist dort aber kein Buchladen und an den paar Büchern, die dort ausgestellt sind, habe ich eh kein allzu großes Interesse.

Meine Wunschliste jedoch wird immer länger - irgendwann kann ich sagen: Da ist mein SuB harmlos dagegen ;-D


So, jetzt hoffe ich, auch diese Woche stark zu sein und euch in der nächsten Woche von weiteren Erfolgen und natürlich vom Durchhalten berichten zu können.


Liebe Grüße

Kerry

ein neuer Award

JUHU, ein neuer Award - Klein-Kerry liebt Awards, jaja, da hat sie eine klitzekleine Sammelleidenschaft entwickelt. Diese hat mir die liebe Steffi vermacht - ist er nicht toll?



Natürlich, wie sollte es anders sein, gibt es auch hier wieder ein paar Regeln zu beachten:

-Tape it up on your blog somewhere. - erledigt
-Pass it along to 5 fellow super bloggers, and comment on their blog to let them know how lucky they are today! - diesmal nicht, sonst mag mich bald keiner mehr auf seinem Blog sehen, selbstverständlich darf ihn sich aber jeder nehmen, der ihn genauso toll findet wie ich ;-D
-When you present your Super Blogger awards, link back to the super blogger who gave it to you. - na klar, immer, ist ja auch ein wunderschöner Award!!!

So, jetzt werde ich ihn gleich noch zu den anderen schupsen, damit er sich auch ja wie zu Hause fühlt.

Liebe Grüße

Kerry

[Rezension] Alane Ferguson - Das Mädchenspiel (Cameryn Band 1)


Klappentext:
Gleich ihre erste Leiche bringt Cameryn, die neue Assistentin des Gerichtsmediziners von Silverton, an ihre Grenzen. Es ist Rachel, ihre beste Fraundin, und sie wurde offensichtlich das Opfer eines Serienmörders. Cameryn ist fest entschlossen, den Täter zur Strecke zu bringen. Die Autopsie führt sie bald auf eine Spur. Doch als sie ihr folgt, hat Cameryn gute Chancen, das nächste Mädchen im kranken Spiel des Killers zu werden.

Rezension:
Cameryn ist 17, Tochter des örtlichen Gerichtsmediziners und weiß genau, was sie beruflich machen will: Sie will Gerichtsmedizinerin werden. Widerstrebend stimmt ihr Vater zu, sie zu seiner Assistentin zu machen. Ihre Großmutter, bei der die beiden Leben, ist dagegen, sie ist der Meinung, Cameryn, solle sich mehr wie ein normales Mädchen benehmen und sich nicht immer mit dem Tod auseinandersetzen. Die Mutter verlies die Familie früh, sodass sich Cameryn kaum noch an sie erinnern kann.

Gleich ihr erster Fall ist mehr als unappetitlich - die Sicherung einer Wasserleiche in der Badewanne eines Hotels. Doch sie meistert diese Aufgabe souverän und stellt gleich noch ihr forensisches Talent unter Beweis indem sie Medikamente findet, die mit dem Tod der Wasserleiche in Verbindung stehen.

Und auch der zweite Leichenfund lässt nicht lange auf sich warten. Es handelt sich um Rachel, eine Freundin von ihr. Sie wurde gefesselt, erwürgt und einfach im Wald liegen gelassen. Bei der Autopsie fallen Cameryn Ungereimtheiten auf, die jedoch vom örtlichen Pathologen als nichtig zurückgewiesen werden. Als Cameryn weiter nachhakt, wird sie von der Autopsie ausgeschlossen; sie hat sich in dem Pathologen keinen Freund gemacht.

Doch dann taucht das Fernsehmedium Dr. Jewel in der Stadt auf mit der Behauptung, Spuren zur Feststellung des Mörders liefern zu können. Seine Indizien, wie vorab schon der Fundort der Leiche, scheinen hieb- und stichfest zu sein.

Aber auch der junge Polizist Justin, der neu in der Stadt ist, sorgt bei Cameryn für einige Aufregung. Nicht nur, dass er ihr ansich sehr sympatisch ist, er versucht auch ihre eine Nachricht ihrer Mutter zu übermitteln, wovon Cameryn jedoch nichts hören will.


Wieder einmal ein Fall von: Wer auch immer den Klappentext geschrieben hat, hat das Buch nicht gelesen. Dennoch ein wundervolles Buch über die 17-jährige Protagonistin Cameryn, die beseelt ist von dem Wunsch, Gerichtsmedizinerin zu werden und sich nebenbei mir ihrer Familie und, wie am Ende rauskommt, mit einem großen Familiengeheimnis herumschlagen muss. Ein flüssig geschriebenes Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte - die Story hat mir einfach supergut gefallen. Auf die Fortsetung "Das Chamäleon" bin ich schon sehr gespannt.

Bewertung: Note 1


Die Autorin:
Alane Ferguson, geb. 1957 in Cumberland, Maryland, studierte Journalismus an der Universität von Utah und am Westminster College. Neben zahlreichen anderen Nominierungen und Auszeichnungen wurde sie 2007 für „Forensic Files. Das Mädchenspiel“ für den Edgar Allan Poe Award, den Oscar unter den Krimi-Preisen, nominiert. Alane Ferguson hat drei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann in Elizabeth, Colorado.

Die Website der Autorin findet ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Ein absoluter Glücksgriff auf dem Grabbel-Tisch bei Thalia. Ich weiß, warum ich da so gerne hingehe und da so viel Zeit verbringe - es lohnt sich nämlich!


Sonntag, 26. Juni 2011

[Rezension] Simone van der Vlugt - Schattenschwester





Klappentext:
Ein Schüler bedroht seine Lehrerin mit einem Messer. Wenige Wochen später wird diese ermordet aufgefunden. Ein klarer Fall - so scheint es. Doch war Marjolein tatsächlich die allseits beliebte Kollegin, die treu sorgende Ehefrau und Mutter? Und welche Rolle spielt die trauernde Zwillingsschwester?

Rezension:
Marjolein wird im Unterricht von einem ihrer Schüler mit einem Messer bedroht. Nach diesem Vorfall entschließt sie sich, keine Anzeige zu erstatten, denn sie will nicht, dass dieser Vorfall publik wird. Eine Publikation hätte nämlich einen schlechten Ruf der Schule zur Folge und damit würden die Anmeldungen für das nächste Schuljahr sinken - und somit müssten einige Lehrer bzw. ihre Kollegen entlassen werden. Nur widerwillig akzeptiert ihr Mann ihren Enschluss, immerhin wurde wenigstens der Schüler der Schule verwiesen. Doch er taucht immer wieder auf, scheint Marjolein immer und überall aufzulauern ... und dann wird sie eines Tages vor ihrer eigenen Haustür ermordet.

Nach ihrem Tod stürzt ihre Familie in tiefe Trauer. Besonders hart ist es für Marlieke, ihre eineiige Zwillingsschwester. Doch Marlieke ist mental veranlagt, noch immer, auch Wochen später, spürt sie die Anwesenheit ihrer Schwester.

Nachdem die Polizei keine echten Fortschritte macht, beschließt Marlieke auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Doch niemals hätte sie damit gerechnet, welche Geheimnisse ihre Nachforschungen ans Tageslicht bringen und wie nahe sie dem Mörder kommt ...


Die Geschichte wird kapitelweise aus der Sicht von Marjolein und Marlieke geschildert. Durch Marjolein erfahren wir, wie es zu dieser Tat kam und Marlieke zeigt auf, wie sich das Leben danach entwickelt. Es handelt sich hierbei um eine überaus faszinierende Geschichte, in der Nichts zu sein scheint, wie es ist, jedoch fehlte mir etwas das Tempo, die mitreißende Schreibweise.

Bewertung: Note 2


Die Autorin:
Simone van der Vlugt, geboren 1966, schrieb zunächst sehr erfolgreich historische Jugendromane, bevor sie mit ihrem ersten Psychothriller Klassentreffen die internationalen Bestsellerlisten eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Alkmaar in den Niederlanden.


Die Website der Autorin findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Es fiel mir zufällig bei einem Bibliotheksbesuch ins Auge und durfte gleich mitkommen.


Samstag, 25. Juni 2011

[Rezension] Maeve Binchy - Wege des Herzens

Klappentext:
Clara Casey hat Sorgen mit ihren erwachsenen Töchtern: Adi kämpft ständig gegen oder für etwas - den Walfang, die Umwelt, fleischloses Essen-, während ihre Schwester Linda von einer Beziehung in die andere stolpert. Clara selbst muss außerdem mit den Anforderungen ihres neuen Jobs fertig werden, denn sie wurde eben zur Chefärztin in einer Dubliner Klinik ernannt. Leider ist der smarte Verwaltungschef Frank damit nicht sehr glücklich und legt Clara allerhand Steine in den Weg. Doch Clara lässt sich nicht unterkriegen ...

Rezension:
Wer die Bücher von Maeve Binchy kennt und mag, der weiß in etwa, was ihn erwartet. Sie erzählt in ihren Romanen nicht nur eine Geschichte, sondern mehrere.
Dieser Roman spielt im Krankenhausmilieu. Clara Casey, eine Ärztin mit Schwerpunkt Kardiologie nimmt die Stelle als Chefärztin in einem Dubliner Krankenhaus an. Die Stelle will sie nur für ein Jahr besetzen, dann will sie sich etwas neues suchen. Ihr zukünftiger Arbeitsplatz ist ein ehemaliges brachliegendes Depot, das zu einer Tagesklinik für Herzkranke umgebaut wurde. Sie ist dabei, die Organisation des Krankenhauses mit aufzubauen. Sie stellt auch das Personal ein, wobei sie manches Hindernis aus dem Weg räumen muss, das ihr Frank Ennis, der Verwaltungschef des "Mutter"-Krankenhauses zwischen die Beine wirft. Er macht ihr und ihren Mitarbeitern das Leben schwer, indem er auf dem Geld sitzt, das sie dringend für Neuanschaffungen brauchen.
Clara hat zwei große Töchter, die noch zu Hause bei ihr wohnen. Adi, die ältere der beiden protestiert gegen alles, wie Walfang und gegen das Abschlachten von Tieren. Das beinhaltet auch das essen von Tieren, was sie ihrer Mutter auch immer wieder vorhält. Linda, die jüngere würde nach der Schule gerne ein Jahr aussetzen und sich die Welt ansehen... auf Kosten der Mutter. Da sie in keiner Weise daran interessiert ist, für das Einkommen der Familie ebenfalls etwas zu tun, lehnt ihre Mutter die Auszeit ab, sie solle sich Arbeit suchen.
Der Vater der beiden und Noch-Ehemann von Clara ist mit seiner neuen Freundin zusammengezogen und wird erneut Vater.
Um ihren häuslichen Problemen zu entkommen, steigert sich Clara in ihre Arbeit.
Ihre Kolleginnen und Kollegen hat sich Clara gut ausgesucht, sie sind eine verschworene Gemeinschaft und können sich aufeinander verlassen. Sie halten auch zusammen, wenn es nicht nur um klinische Probleme geht, sondern auch um private.

In diesem Buch erfahren wir viel über Clara, ihre Kollegen und auch Patienten. Hinter jeder Figur steckt eine eigene Geschichte. Wenn man wie ich die anderen Romane von Maeve Binchy ebenfalls gelesen hat, dann kennt man bereits einige Schicksale und erfährt neues über die Personen.
Man lernt viele neue Menschen kennen, mit denen Clara zu tun hat, trifft aber auch alte Freunde wieder. Wir treffen auf Father Brian Flynn aus "Straße ins Glück", Vonni und Fiona aus "Insel der Sterne", Brenda aus "Wiedersehen mit Brenda", Nora aus "Die irische Signora" und die Zwillinge Simon und Maud aus "Cathys Traum". Geschickt verbindet Maeve Binchy die Geschichten der vorhergehenden Romane mit den Personen dieses Romanes.
Ein wunderbares Buch mit einfühlsam beschriebenen Charakteren.
Wer Maeve Binchy kennt und die anderen Bücher, die im gleichen Stil geschrieben sind, mag, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Ich kann es guten Herzens weiter empfehlen.

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von Droemer Knaur)
Maeve Binchy wurde in Dublin geboren, studierte Geschichte und arbeitete als Lehrerin. 1969 ging sie als Kolumnistin zur Irish Times. Sie hat zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke geschrieben. Ihre Romane, darunter "Der grüne See", "Die irische Signora" und "Ein Haus in Irland" wurden in England, den USA und in Deutschland zu Bestsellern. Auch "Cathys Traum", "Wiedersehen bei Brenda" und "Insel der Sterne" landeten gleich nach Erscheinen sofort ganz oben auf den internationalen Bestsellerlisten.
Maeve Binchy starb am 30. Juli 2012. EIN COTTAGE AM MEER ist ihr letzter Roman.

Die Bibliographie von Maeve Binchy findet ihr auf unserer Autorenseite



Von Maeve Binchy wurden gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Freitag, 24. Juni 2011

[Rezension] Kerstin Gier - Die Patin

Klappentext:
Man muss sich ja nicht alles gefallen lassen...
Wer sagt denn, dass der Pate immer alt, übergewichtig und männlich sein und mit heiserer Stimme sprechen muss? Nicht gegen Marlon Brando, aber warum sollte der Job nicht auch mal von einer Frau gemacht werden? Einer Blondine. Mit langen Beinen. Gestählt durch die Erziehung einer pubertierenden Tochter und eines vierjährigen Sohnes. Und wahnsinnig verliebt in Anton, den bestaussehenden Anwalt der Stadt. Constanze ist "die Patin" der streng geheimen Mütter-Mafia. Gegen intrigante Super-Mamis, fremdgehenden Ehemänner und bösartige Sorgerechtsschmarotzer kommen die Waffen der Frauen zum Einstz. Ein Angriff auf die Lachmuskulator.

Rezension:
Sie sind wieder da, die schrägen Mütter der Mütter-Mafia. Constanze, die wie schon in Teil 1, jedes Fettnäpfchen mitnimmt, das es zu erreichen gibt und ihre Freundinnen Mimi, Anne und Trudi. In diesem Teil wird auf die einzelnen Personen näher eingegangen.
Constanze hat sich in ihren Scheidungsanwalt Anton verliebt und versucht nun, sich mit seiner Tochter anzufreunden, was aussichtslos erscheint, da diese abblockt.
Ihre Freudin Mimi, die nach vielen erfolglosen Jahren endlich schwanger ist und auf Wolke 7 schwebt, verliert ihr Kind und damit auch das Interesse an ihrer Umwelt. Sie lässt niemanden an sich ran und riskiert es sogar ihre große Liebe, ihren Mann zu verlieren.
Trudi ist nach wie vor auf der Suche nach dem richtigen Mann, den sie zwar kurzzeitig auch findet, der sich aber wie üblich als Erfahrung abbuchen lässt.
Anne, die ewig betrogene Frau findet plötzlich auch andere Männer interessant und muss sich nun zwischen 2 Männer entscheiden.
Aber auch Nelly, die pupertierende Tochter von Constanze hat es mit den Jungen nicht ganz so leicht und sie fängt an zu rebellieren.
So ganz nebenbei gelingt es Constanze dann auch noch, einem Vater zu seinem Glück zu verhelfen, dass er sein Kind bekommt, und das mit nicht ganz legalen Mitteln.

Der zweite Teil der Mütter-Mafia schließt sich an den Vorgänger nahtlos an. Die Charaktere sind liebenswert beschrieben. Man lebt, liebt und leidet mit ihnen mit. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, wenn man es denn angefangen hat. Ein Angriff auf die Muskeln im Gesicht, die das Grinsen hervorbringen.

Wer die Mütter-Mafia mochte, kommt um dieses Buch nicht drumherum.

Bewertung: Note 1

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


Donnerstag, 23. Juni 2011

[Rezension] Andrea Schacht - Der Tag mit Tiger

Klappentext:
Als Anne nach Hause zurückkehrt, findet sie ihren Kater mit dem Namen Tiger verletzt vor. Offenbar ist er angefahren worden. Der Tierarzt kann nicht mehr helfen. Eine lange Nacht wacht Anne am Lager ihrer Katze - und gerät plötzlich in eine wunderbare Katzenwelt, in der sie die unglaublichsten Abenteuer erwarten.

Rezension:
Als Anne nach Hause fährt, sieht sie ihren Kater Tiger schwer verletzt am Straßenrand liegen. Vorsichtig bringt sie ihn zum Tierarzt, der leider feststellen muss, dass er ihm nicht mehr helfen kann. Schweren Herzens nimmt sie ihn wieder mit nach Hause, weil sie will, dass er zu Hause auf seiner eigenen Decke sterben kann.
Sie erinnert sich daran, wie Tiger eines Tages zu ihr kam und sie sich als künftiges Personal ausgesucht hatte.
Über ihre Erinnerungen schläft sie an Tigers Seite ein, um als Katze wieder aufzuwachen.
An ihrer Seite ist putzmunter ihr Kater Tiger. Nach Annes Anfangsschwierigkeiten im Körper einer Katze, die ungewohnte Koordination des Gehens auf 4 Pfoten und dem Besitz eines Schwanzes nimmt Tiger sie mit auf seinen täglichen Rundgang durch sein Revier. Sie lernt die Freunde von Tiger kennen und erlebt aus Sicht einer Katze das Leben auf der Straße kennen. Dabei fehlen auch nicht die unangenehmen Begegnungen im Dasein einer Katze - die Bekanntschaft mit Jugendlichen, die vor dem Leben an sich und dem einer Katze gleich gar nicht, keinerlei Respekt haben. Sie quälen mit Freuden Tiere, ermorden sie und schrecken auch nicht davor zurück, ihren Hass auf Ausländer auf kriminelle Art auszuleben.
Doch Anne, Tiger und ihre Katzenfreunde können gemeinsam verhindern, dass es zum äußersten kommt.

Andrea Schacht beschreibt in ihrem Erstlingswerk die Liebe und Treue zwischen Mensch und Katze. Anne hat das große Glück, mit ihrem Kater Tiger seinen letzten Tag gemeinsam erleben zu dürfen. Viele Fragen, die sie sich über ihren Kater gestellt hat, werden ihr beantwortet. Liebevoll und amüsant geschrieben dürfen wir teilhaben an den Freunschaften unter Katzen und deren Leben. Es zeigt auch, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist.

Ein wundervolles Buch, nicht nur für Katzenliebhaber, geschrieben aus der Sicht der Katzen. Anfangs musste ich des öfteren lachen, das Ende konnte ich nur mit Taschentücher in der Hand bewältigen.

Bewertung: Note 1


Bibliographie und Rezensionen von Andrea Schacht findet ihr auf unserer Autorenseite 

Von Andrea Schacht wurden von uns bereits gelesen und rezensiert: 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


Mittwoch, 22. Juni 2011

ein neuer Award

Sabine von Büchersüchtig hat mir heute diesen tollen Award verliehen. Sabine ist übrigens diejenige welche, die mehr oder weniger schuldig an meiner Wunschliste ist (andernfalls wäre sie wohl übersichtlich zu nennen ;-D), ständig liest sie Bücher, die ich auch unbedingt lesen muss!!!



Passend zum Award gibt es auch ein paar Regeln:

1. Freu dich über den Award.
LOGO immer, ich freu mich über jeden Award und dieser ist wirklich ausgesprochen ansehnlich, ich hab ihn ja schon auf anderen Blogs angeschmachtet ;-D

2. Beantworte die folgenden Fragen.
Selbstverständlich, bin ja gut erzogen

3. Gib den Award an mindestens einen, aber höchstens drei Buchblogger weiter. Merke: Dieser Award soll nur an Blogs weitergegeben werden, die sich mit Büchern beschäftigen!
Habe mir das nächste Opfer schon ausgekuckt

4. Poste den Link zu deinem Award-Post als Kommentar an den, der dir den Award verliehen hat und an den/die, dem/denen du den Award weitergegeben hast.
Das krieg ich glaub ich auch noch hin.

Die Fragen:
1. Welches ist dein Lieblingsbuch und warum?
Oje, schon geht´s los, nur ein Buch *grummel - nachdenk - unschlüssig - es macht klick*
Ich sag mal "Die Blutlinie" von Cody McFadyen. Das Buch ist spannend, ich finde die Protagonistin total klasse und der Schreibstil sagt mir unheimlich zu - sprich: SUCHTGEFAHR

2. Wie viele Bücher besitzt du und wie viele davon hast du schon gelesen?
Puh, ich muss raten, ich würde sagen so um die 920 Bücher werde ich wohl besitzen, mit viel Glück habe ich die Hälfte davon gelesen. Ich habe den Hang dazu, mir überall noch Bücher auszuleihen - so muss ich kein Geld ausgeben und ich könnte ja sonst was verpassen!!!

3. Wieso bloggst du über Bücher?
Ich lese ununterbrochen seit meiner Kindheit. Erst hatten ich und Kleeblatt jeweils einzelne Buch-Blogs - die liefen aber gar nicht, also haben wir uns zusammen getan und bloggen seit Januar 2011. Außerdem - BÜCHER SIND TOLL

4. Welche Genres hast du bisher noch nicht gelesen?
öhm, da fällt mir jetzt auf Anhieb gar keines ein. Ich lese zwar hauptsächlich Thriller und Fantasy, mache aber auch vor allen anderen Genres nicht halt.

5. Welchen Buchcharakter würdest du im "realen Leben" gerne kennenlernen?
Alex Cross von James Patterson - der Mann ist mir einfach supersympatisch!!!


Kühren wir das nächste Opfer, es ist

Kerstin von lesemaniac
Sie ist nicht nur eine Namensvetterin von mir, nein sie liest und rezensiert auch ganz tolle Bücher und das ein oder andere Buch habe ich auch schon gelesen bzw. muss ich unbedingt noch lesen, außerdem ist sie mir in dem ein oder anderen Forum auch schon über den Weg gelaufen - noch hat sie mich aber glaube ich nicht als Spanner erkannt ;-D Ich oute mich also hiermit höchst offiziell.


Liebe Grüße

Kerry

[Rezension] Muriel Barbery - Die Eleganz des Igels


Klappentext:
Muriel Barberys Roman über eine kleine, hässliche, aber ungemein gebildete Concierge in Paris und eine altkluge Tochter reicher Eltern. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn im Stadtpalais, von Musik und Mangas, von Gott und der Welt. Eine großartige Gesellschaftssatire, ein sehr intelligenter Führer durch Kunst und Philosophie, die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter.

"Ich heiße Renée.
Ich bin vierundfünfzig Jahre alt. Seit siebenundzwanzig Jahren bin ich Concierge in der Rue de Grenelle 7, einem schönen herrschaftlichen Stadthaus im Innenhof. Ich bin Witwe, klein, häßlich, mollig, ich habe Hühneraugen und in gewissen Morgenstunden einen Mundgeruch wie ein Mammut.
Doch vor allem entspreche ich so genau dem Bild, das man sich von den Conciergen macht, daß niemand auf die Idee käme, ich könnte gebildeter sein als all diese selbstgefälligen Reichen."

"Ich heiße Paloma,
bin zwölf Jahre alt, ich wohne in der Rue de Grenelle 7 in einer Wohnung für Reiche. Meine Eltern sind reich, meine Familie ist reich, und meine Schwester und ich sind folglich poteniell reich.
Doch ich weiß schon lange, daß die Endstation das Goldfischglas ist, die Leere und der Unsinn des Erwachsenenlebens. Warum ich das weiß? Der Zufall will, daß ich sehr intelligent bin. Daher habe ich meinen Entschluß gefaßt: Am Ende dieses Schuljahres, an meinem dreizehnten Geburtstag, werde ich Selbstmord begehen."

Rezension:
Renée und Paloma leben im gleichen Haus, führen jedoch zwei völlig verschiedene Leben.

Renée ist die Concierge des Hauses und lebt nach Außen hin das typische Klischee, sie sei ungebildet, esse nur Leberbrötchen und schaue den ganzen Tag fern. Doch tatsächlich ist Renée überaus gebildet, sie liest Kant, Marx und Tolstoi und hält sich auch sonst, was ihre Bildung angeht, auf einem hohen Stand.

Paloma ist die altkluge Tochter aus gutem Hause. Auch sie versteckt ihre wahre Intelligenz. Sie plant ihren Selbstmord an ihrem 13. Geburtstag, vorher jedoch will sie Aufzeichnungen über tiefgründige Gedanken machen, die ihr wichtig sind.

Die beiden leben nebeneinander her und wissen so gut wie gar nichts voneinander. Das ändert sich, als Kakuro Ozu einzieht. Als die Verwalterin ihm Renée vorstellt, wird dieser stutzig, als sie bei einem Zitat aus einem Werk von Tolstoi wissend reagiert. Auch der Name ihrer Katze Leo (Tolstoi) ist mehr als verdächtig.

Im Aufzug begegnet Kakuro Ozu auch noch Paloma, die Japanisch in der Schule hat und freundet sich mit ihr an. Gemeinsam wollen sie herausfinden, was wirklich in der Concierge steckt ...


Überall habe ich nur Gutes über dieses Buch gelesen und beschlossen, mir selbst eine Meinung zu bilden und ich wurde enttäuscht. Ich fand es recht anstrengend, das Buch zu lesen, da in dem Buch gerne Bezug auf Kant, Marx und Tolstoi genommen wurde, auch die Handlung gewann erst zum Ende hin an Fahrt.

Bewertung: Note 3


Die Autorin:
Muriel Barbery wurde 1969 in Casablanca geboren, studierte Philosophie in Frankreich, verbrachte einige Jahre in Kyoto und lebt derzeit wieder in Frankreich. Ihr Romandebüt, >Die letzte Delikatesse<, erschien 2000 und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. >Die Eleganz des Igels<, ihr zweiter Roman, wurde zu dem literarischen Bestseller des Jahres 2007 in Frankreich, in über dreißig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet


Die Website zum Buch findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Bei einem meiner Streifzüge durch die Bibliothek habe ich das Buch entdeckt und da ich vorher schon Interesse daran hatte, durfte es mitkommen.


Dienstag, 21. Juni 2011

Geschenke, Geschenke, Geschenke - Klappe die 2.

Heute war ich bei meiner Mutter, ich hab ihr, wie sollte es anders sein, ein Buch vorbeigebracht. Mitgenommen habe ich aber auch einiges, nämlich Geburtstagsgeschenke von Freunden - und was für tolle Sachen.


So, erst mal zu dieser süßen Geburtstagskarte. Am Samstag lag sie ganz allein und verlassen im Kasten. Als Absender stand drauf, dass sie von Birsel ist und was soll ich sagen, sie ist traumhaft, vor allem weil ich weiß, dass sich Birsel mit Fadengrafik nicht leicht tut.




Dann sagte meine Mutter doch glatt, sie hätte noch ein Geburtstagsgeschenk vergessen. Kaum zu glauben, oder? Es handelt sich um ein ganz tolles U.S.A.-Koch-/Backbuch. Sie hat auch so eines und wolllte es partout nicht herausrücken, seit Jahren bin ich hinter dem Buch her und das, wo ich doch ein anerkannter Koch- und Backmuffel bin. Nun habe ich aber vor ein paar Wochen von meiner Oma ihr Waffeleisen bekommen. Jeder in meiner Familie hat anscheinend ein Waffeleisen, nur ich hatte keines. Und wisst ihr, was das verrückte daran ist, ich bin die einzige, die sämtliche Waffeleisen in der Familie benutzt hat!!!, denn kein Mensch außer mir macht in meiner Familie Waffel. Aber zum Thema, in diesem Buch sind total superleckere Waffelrezepte (ja, ich wollte das Buch nur wegen der Waffelrezepte haben, aber das ein oder andere werde ich bestimmt mal ausprobieren).




Meine liebe Tante Pitti wollte mir ja zum Geburtstag ein Buch schenken. Von meiner Mutter bekam sie 10 Vorschläge von meiner Wunschliste und keines war im Laden erhältlich. Also hat sie sich mit meiner Cousine Netti zusammengetan und sie haben mir auf gut Glück zwei Bücher gekauft und was soll ich sagen: Sie sind toll und das schärfste ist, das erste Buch "Engelsrache" stand sogar auf der Wunschliste ;-D



Die Kurzbeschreibung: Scott Pratt - Engelsrache
Strafverteidiger Joe Dillard hat es satt, dass ausschließlich Kriminelle zu seinen Klienten zählen. Bevor er seinen Job an den Nagel hängt, würde er gern noch einen einzigen – unschuldigen – Menschen verteidigen. Als ihm der Fall der zwanzigjährigen Angel zu Ohren kommt, die in einem Strip-Club einen Erweckungsprediger ermordet haben soll, sieht Dillard seine große Stunde gekommen. Doch leider wird sein genialer Plan zur Verteidigung des hübschen Mädchens von einer Menge Leuten durchkreuzt, und die Grenze zwischen Schuld und Unschuld scheint immer mehr zu verschwimmen …




Die Kurzbeschreibung: Charlotte Link - Das andere Kind
Eine alte Farm, eine einsame Landschaft, ein düsteres Geheimnis aus vergangener Zeit. Mit tödlichen Folgen für die Gegenwart ...

In der nordenglischen Küstenstadt Scarborough wird eine Studentin erschlagen aufgefunden. Monatelang tappen die Ermittler im Dunkeln – dann geschieht ein ähnlicher Mord. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Opfern ist nicht erkennbar. Und so klammert sich die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond an das allzu Offensichtliche: an ein Zerwürfnis in der Familie des zweiten Opfers. Lange ist ihr der Blick jedoch verstellt für das Gift, das in dieser Familie wirkt, und dessen Ursprung sie bis weit in die Vergangenheit hinein zurückverfolgen müsste. Und fast zu lange dauert es, bis Valerie Almond begreift, dass ein kranker Täter seinen Rachedurst noch nicht gestillt hat …


Und dieses süße Kerlchen hatte sich in einer ganz klitzekleinen Dose versteckt. Ist er nicht einfach drollig?




hier noch mal ein Bild von hinten, da ist sein Frack so schön zu sehen




von meiner lieben Wanda bekam ich diese wunderschöne Karte und *hüpfhüpfp* einen Thalia-Gutschein. Oje, noch 4 Wochen buchkauffrei fällt mir dazu ein ;-D



und lecker Hüftgold gab es auch noch




von Heidi, von der ich ja schon dieses tolle Lesezeichen bekommen habe, gab es noch eine total irre Schachtel mit lecker Inhalt




vom Gnubbelchen gab es diese tolle Schmetterlings-Geburtstagskarte - ist die nicht toll?




und von Ahmes bekam ich diese wunderschöne und liebevoll gestaltete Karte




zu guter Letzt konnte ich noch diese süße Mietz-Karte von Perli aus dem Umschlag befreien, ist sie nicht allerliebst?



vielen lieben Dank nochmals an alle, die an mich gedacht haben. So, nun will ich auch schön artig sein und meine schönen Bücher lesen und nebenbei die Leckereien vernichten ;-D


Liebe Grüße Kerry

[Rezension] Frances Hodgson Burnett - Sara, die kleine Prinzessin


Klappentext:
"Prinzessin" nennen ihre Mitschülerinnen die 10jährige Sara, weil sie reich und verwöhnt ist, aber auch, weil sie eine ganz besondere Ausstrahlung hat. Als Tochter eines reichen englischen Kolonialoffiziers in Indien genießt Sara in dem Mädchenpensionat in London viele Vorrechte. Doch alles ändert sich schlagartig, als die Nachricht vom Tod des Vaters und vom Verlust seines Vermögens die Schule erreicht. Ab diesem Tag muß Sara als Dienstmagd die Böden schrubben und in einer zugigen Dachkammer wohnen.
Doch Sara gelingt es, in dieser aussichtslosen Lage gegen die Verzweiflung anzukämpfen...


Rezension:
Sara Crewe ist 7, als sie von ihrem Vater, ihre Mutter starb kurz nach ihrer Geburt, nach London in die Schule von Miss Minchen gebracht wird. Dort soll sie die Erziehung einer jungen Dame erhalten, den ihr steht eine große Erbschaft bevor und darauf soll sie vorbereitet werden. Saras Vater ist sehr reich und lässt seine kleine Tochter verwöhnen, sie bekommt alles, was sie sich wünscht. Doch Sara hat auch ein gutes Herz, gerne teilt sie alles, was sie hat mit ihren Freundinnen und jenen, die weniger haben als sie. Auch hat sie sehr viel Fantasie, immerzu erfindet sie Geschichten und erzählt sie ihren Freundinnen, die gebannt zuhören. Als ihr Vater sein Geld in eine Diamentenmine investiert, wird sie von nunan nur noch "Prinzessin" gerufen.

Doch an ihrem 11. Geburtstag trifft in der Schule die Nachricht ein, dass ihr Vater verstorben sei und er auch sein gesamtes Vermögen verloren hat. Sara steht vor dem Nichts, sie hat keinen Penny.

Sie wird nicht auf die Straße geworfen, doch von diesem Tag an muss sie als Dienstmädchen in der Schule von Miss Minchen arbeiten. Sie bekommt nur ein altes, schwarzes Kleid und kaum genug zu Essen, um am Leben zu bleiben. Nur mit Hilfe ihrer Freunde und ihrer Fantasie schafft sie es, an dieser Sitatution nicht zu zerbrechen. Doch dann geschieht ein Wunder ...


Wer kennt sie nicht, die Geschichte der kleinen Sara Crewe von Frances Hodgson Burnett, von dem kleinen Mädchen, dass die innere Kraft hat, nie aufzugeben? Die Geschichte aus dem Jahr 1888 hat mich nach wie vor in ihren Bann gezogen, den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und auch sehr bildhaft zu lesen, ich konnte mir die Szenen jederzeit ohne Probleme vor Augen führen.

Bewertung: Note 1


Die Autorin:
Frances Hodgson Burnett wurde 1849 in Manchester, England, geboren. Sie wanderte mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach dem frühen Tod des Vaters 1865 nach Amerika aus. Dort begann sie, erst siebzehnjährig, zu schreiben, wobei sie die Motive ihrer Erzählungen aus dem Erlebnisbereich ihrer englischen Heimat schöpfte.

Weltruhm erlangte sie mit den Romanen "Der kleine Lord", "Der geheime Garten" und "Sara, die kleine Prinzessin".

Wenige Wochen vor ihrem 75. Geburtstag starb Frances Hodgson Burnett im Jahr 1924.


Weitere Informationen über die Autorin erfahrt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Wer kennt sie nicht, die Klassiker von Frances Hodgson Burnett? Als ich ein Kind war, gab es eine Anime-Serie zu diesem Buch und die hat mein Interesse geweckt. Nachdem der Wunsch, das Buch zu besitzen, lange vor sich hindümpelte, bekam ich es dieses Jahr zu Ostern geschenkt.


Montag, 20. Juni 2011

Buchkauffrei - Die 2. Woche



So, auch die 2. Woche habe ich geschafft, ohne rückfällig zu werden und ohne Entzugserscheinungen. Obwohl ich zugeben muss, schwer war es nicht, da ich am Freitag Geburtstag hatte und 3 Bücher geschenkt bekommen haben ;-D

Die Daten:

06.06.2011 - 147 = Der Start-SuB (wovon 140 real waren und 7 erwartet wurden)
13.06.2011 - 143 = Der SuB nach 1 Woche (wovon 140 real waren und noch 3 erwartet wurden)

+ 2 Bücher (2 der 3 erwarteten Bücher sind zwischenzeitlich eingetroffen)
+ 3 Bücher (17.06.2011 = Geburtstagsgeschenke - von daher kein Joker nötig)

./. 1 gelesenes Buch (Sturz der Titanen - war echt dick)

20.06.2011 - 145 = Der SuB nach 2 Wochen (wovon 144 real sind und noch 1 erwartet wird)


3 Joker = nach wie vor vorhanden

Zwischenzeitlich habe ich mich für eine neue Leserunde beworben. Da das ganze jedoch über das Losverfahren entschieden wird, sehe ich das als ein Gewinnspiel an und von daher ist im Falle eines Falles auch hier kein Joker notwendig.

So, jetzt kommt die harte Phase. Wie gesagt, ein Buch erwarte ich noch, mit Glück gewinne ich noch die Leserunde - das war´s dann erst mal - dann heißt es Entzug!!! Ich habe mir aber vorgenommen, während der restlichen Zeit des Buchkauffrei keine 1000-Seiter mehr zu lesen, das Ergebnis dieses Woche ist wirklich deprimierend - nur ein Buch geschafft - aber es könnte schlimmer sein, an meinen Start-SuB bin ich nicht wieder herangekommen.

Jedoch habe ich dennoch Hoffnung auf erneuten Zuwachs - meine Tante möchte mir gerne nachträglich zum Geburtstag ein Buch schenken und hat sich von meiner Mutter via meiner Wunschliste beraten lassen. Kaum zu glauben aber wahr: Meine Mutter nannte 10 Bücher - und es gab nicht eines davon im Laden!!! So exentrisch finde ich meinen Geschmack ja nun auch wieder nicht, oder?

[Rezension] Franjo Terhart - Anne Bonny - Piratenkönigin der Karibik





Klappentext:
Die Piratenbanden der Karibik im 18. Jahrhundert waren eine der härtesten Männergesellschaften, die es jemals gegeben hat. Gestalten wie der dämonische Blackbeard, alias Edward Teach, der wegen seiner Brutalität bei seinen eigenen Leuten als "Teufel in Männergestalt" galt, bestimmen die Szene. Inmitten dieser wüsten Ausreißer aus dem Zeitalter der Aufklärung verschafft sich eien Frau Respekt: Anne Bonny, die Piratin it dem Lady´s touch.
Von ihrer skandalträchtigen Geburt als Folge einer ehebrecherischen Verbindung über die Kindheit, die sie im Milieu des Hafens verbingt, bis zu ihren Raubzügen als Piratin in karibischen Gewässern ist ihr Leben ein spannendes Abenteuer.

Rezension:

Anne Bonny wurde als Tochter eines verheirateten Rechtsanwaltes und eines Dienstmädchens in Irland geboren. Nach Offenbarung ihrer Geburt war ihr Vater gesellschaftlich ruiniert, sodass er und ihre Mutter beschlossen, ihr Glück in der neuen Welt zu suchen. Tatsächlich schaffte ihr Vater es, innerhalb weniger Jahre zu Vermögen und Ansehen zu kommen und erwartete ein dementsprechendes gesellschaftliches Leben von seiner Tochter. Doch Anne, wild und ungebändigt, wollte sich nicht fügen, ergriff die Flucht und heiratete einen Taugenichts. Nach ihrer Rückkehr in ihr Elternhaus wurde sie verstoßen, sodass sie und ihr Mann auf einer Pirateninsel Zuflucht suchten. Bald darauf verließ ihr Ehemann sie und Anne blieb allein auf der Pirateninsel zurück. Nach und nach schloss sie sich den Piraten an, der Rest ist Geschichte.


Bei diesem Buch handelt es sich eher um eine Zusammenstellung / Abhandlung anderer Bücher zur Thematik Anne Bonny oder Piraterie im Allgemeinen, u. a. wird des Öfteren Daniel Defoe und seine Schriften benannt. Ich ging mit Erwartungen einer interessanten Erzählung oder Biografie an dieses Buch heran, da Anne Bonny in meinen Augen wirklich eine interessante Persönlichkeit in der Geschichte war, wurde jedoch bitter enttäuscht, da sich hier nichts finden lässt, was man nicht auch im Internet nachlesen könnte und auch diese ständigen Zitate waren wirklich nervtötend.

Bewertung: Note 4

Der Autor:
Franjo Terhart ist ausgebildeter Latein- und Philosophielehrer. Von 1981 bis 1985 arbeitete er als Lehrer.

Weitere Informationen zu dem Autoren bekommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Bei einem Bücherbummel im April mit der Truppe von lovelybooks in Berlin waren wir in einem Café/Antiquariat und dort entdeckte ich das Buch. Da ich Anne Bonny schon immer faszinierend fand, kaufte ich es spontan.