Dienstag, 31. Mai 2011

[Rezension] Daniel Annechino - Leise stirbst du nie


Klappentext:
San Diego, Kalifornien. Detective Samantha (Sami) Rizzo und ihr Partner Alberto Diaz von der Mordkommission stehen vor einem schwierigen Fall. Immer wieder tauchen allein gelassene Kinder in Einkaufszentren auf, immer wieder finden sie tote Frauen in kleinen Kirchen auf dem Land. Was steckt dahinter? Fieberhaft fahnden die beiden Detectives nach einem unheimlichen, mysteriösen Killer, der es offenbar auf Mütter mit kleinen Kindern abgesehen hat.

Eines Tages lernt Sami auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung den Physiotherapeuten Simon Kwosokowski kennen, der dort ehrenamtlich arbeitet. Simon interessiert sich für Sami, insbesondere als er erfährt, welchen Beruf sie ausübt.

Dunkle Ahnungen suchen Sami heim, Simon scheint genau in das Täterprofil zu passen, das ihre Kollegen erstellt haben. Getrieben von Furch und Neugier, lässt sich Sami auf ein Date mit Simon ein - und macht in seinem Haus eine grauenhafte Entdeckung ...
Rezension:
Ein kleines Kind wird in einem Einkaufszentrum ausgesetzt. Schnell stellt sich heraus, dass das Kind zusammen mit seiner Mutter entführt wurde. Doch von der Mutter fehlt bislang jede Spur. Einen Tag später wird ihre Leiche vor einer kleinen Kirche gefunden, sie wurde gekreuzigt und sie ist bereits das 3. Opfer des Täters.

Sami Rizzo, alleinerziehende Mutter einer zweijährigen Tochter, wird mit ihrem Partner Alberto Diaz auf den Fall angesetzt. Anfangs tappen sie im Dunkeln, doch nach und nach kann anhand der Aussage der Kinder und der gerichtsmedizinischen Untersuchungen ein Täterprofil erstellt werden. Doch dann wird wieder eine Frau mit ihrem Kind entführt.

Währenddessen lernt Sami auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung Simon kennen. Anfangs findet sie ihn anziehend und sehr sympatisch, nach und nach jedoch wird ihr klar, dass Simon nur zu gut in das Täterprofil passen würde.

Als er sie zu einem Abendessen einlädt, sagt sie zu, in der Hoffnung, entweder Beweise für oder gegen seine Schuld zu finden. Doch was sie tatsächlich entdeckt, hätte sie sich in ihren künsten Träumen nicht träumen lassen ...

Eine interessante Geschichte um einen Serientäter mit göttlicher Mission. Jedoch muss ich sagen ich bin enttäuscht von dem Buch, aus der Geschichte hätte man so viel machen können, jedoch fällt das Buch hauptsächlich durch wenig Spannung und keinerlei Tiefe bei den Protagonisten auf. Auch die Nebencharaktere konnten keinerlei Eindruck auf mich machen.

Bewertung: Note 3

Der Autor:
Daniel Annechino lebt und arbeitet in San Diego, Kalifornien. Er hat bislang vier Romane geschreiben. Leise stirbst du nie, sein fünftes Buch, erschien in den USA im Selbstverlag und entwickelte sich zum Internet-Bestseller. Im Frühjahr 2010 wurde es bei AmazonEncore veröffentlicht.

Wie ich zu dem Buch kam:
Ich bin im Internet auf dieses Buch gestoßen und dachte an Hand des Klappentextes, dass das Buch durchaus zu mir passen würde. Als ich es neulich im Laden entdeckte, habe ich es spontan gekauft.

Die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen



Liebe Leser,
morgen, am 01.06.2011, startet die Aktion "Blogger suchen die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen". Ich freue mich sehr auf Eure persönlichen Lieblinge. Initiiert wurde das ganze von Sabrina, Claudia und Yvonne. So könnt Ihr mitmachen:

1. Schickt mir zwischen dem 01.06. und 01.08. 2011 eine Liste mit Euren 15 Lieblingsbüchern.
2. Vermerkt auf der Liste Euren Namen, Wohnort und Euer Alter.
3. Bücher aus Serien zählen einzeln, Ihr solltet also nicht schreiben "Biss-Trilogie", sondern Euch z.B. für "Biss zum Morgengrauen" entscheiden.
4. Die Reihenfolge der Bücher ist egal, nur die Anzahl der Nennungen auf allen Listen zählt.
5. Insgesamt nehmen 66 Blogs an der Aktion teil - reicht aber bitte Eure Liste nur bei einem dieser Blogs ein.
6. Gerne könnt Ihr im Freundes- und Familienkreis weitere Listen einsammeln und diese (wieder mit Namen, Wohnort und Alter) bei mir einreichen.
7. Auf meinem Blog findet Ihr regelmäßig Updates zur Aktion, genau wie bei

http://all-we-are-is-human.blogspot.com/
http://ankas-geblubber.blogspot.com

http://aveleen-avide.blog.de

http://bellaswonderworld.de

http://booksmybaby.blogspot.com/

http://buchgedanke.blogspot.com/

http://buchmelodie.blogspot.com/

http://buchrezensionen-nazurka.blogspot.com/

http://buchwuermchenblog.blog.de/

http://buchzeiten.blogspot.com/

http://buecher-bummel.de.vu/

http://buecher-engel.blogspot.com/

http://buecherkuscheln.de

http://buecherohneende.blogspot.com/

http://buecherwuermchenswelt.blogspot.com/

http://catbooks.wordpress.com/

http://charlene-liest.blogspot.com/

http://claudias-buecherregal.blogspot.com/

http://crazysistersbooks.wordpress.com/

http://diebuecherdiebin.blogspot.com/

http://die-unendlichen-geschichten.blogspot.com/

http://dreamcatchers-world.blogspot.com

http://fantastische-buecherwelt.de/

http://flying-thoughts.de/

http://gemaid.blogspot.com/

http://gweeny.blog.de/

http://haarnasenwombat.com/blog/

http://halbschlaf.blogspot.com/

http://herzbuecher.blogspot.com/

http://jucelesworld.blogspot.com/

http://karoadores.blogspot.com/

http://katleah.wordpress.com/

http://kattiesbooks.wordpress.com/

http://kiala-fantasyfreak.blogspot.com/

http://kielfeder.bplaced.net

http://klusiliest.blogspot.com/

http://lesebubi.blogspot.com/

http://leseeinblicke.blog.de/

http://lesen-befluegelt.org/

http://lesen-bildet.blogspot.com/

http://lesendes-katzenpersonal.blogspot.com/

http://lesenundmehr.wordpress.com/

http://lesezimmerchen.blogspot.com/

http://lilanbooks.wordpress.com/

http://literaturfee.wordpress.com/

http://literaturgedanken.blogspot.com

http://little-dhampir.de/

http://mamenusbuecher.blogspot.com/

http://mediencircus.blogspot.com/

http://paperthin.de/

http://pudelmuetzes-buecherwelten.de/

http://readandbeyourself.de

http://sabrinas-buchwelt.blogspot.com

http://saendras-buecherkiste.blogspot.com/

http://sarasalamander.de

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http://taylorsbuecherschrank.wordpress.com/

http://teachocolateandbooks.blog.de/

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http://tialdaliest.wordpress.com/

http://tinesbuecherwelt.wordpress.com/

http://verrueckte-leseratten.blogspot.com

http://videocodicem.blogspot.com

http://vielleserin.blogspot.com/

Los geht's!

Liebe Grüße Kerry

Montag, 30. Mai 2011

[Rezension] Adena Halpern - Wünsch dir was

Klappentext:
Mit 29 steht einem doch die ganze Welt offen, denkt sich Ellie. Das perfekte Alter, um seinen Traumjob zu finden, zu shoppen, bis die Kreditkarte streikt, neue Frisuren auszuprobieren, mit der besten Freundin die Stadt unsicher zu machen und in den angesagtesten Bars die schnuckeligsten Typen kennenzulernen. Vielleicht sogar einen fürs ganze Leben. Das Problem: Für all diese Dinge hat Ellie nur einen Tag Zeit.


Rezension:

Ellie ist 75 und Witwe. Sie hat zwei Kinder, die herrische Barbara, die keine Freunde hat und ihren Sohn Danny. Mit ihrer Enkelin Lucy verbindet sie ein enges Band, sind sie doch die besten Freundinnen, sie teilen vieles gemeinsam, die Freude am Essen und das Interesse an Mode. Und dann ist da noch ihre gleichaltrige Freundin Frida, die sie schon seit Kinderzeiten kennt und die im gleichen Haus wohnt.
Barbara organisiert zum 75. Geburtstag ihrer Mutter eine Party und es gibt eine Torte mit Kerzen, die ausgepustet werden müssen. Als Ellie die Kerzen auspustet, wünscht sie sich nichts sehnlicher, als noch einmal 29 zu sein, wenn es auch nur einen Tag lang wäre.
Nie im Leben hätte sie erwartet, dass dieser Traum wahr wird, aber genau das ist passiert, als sie am kommenden Morgen aufwacht. Sie ist 29 und sieht so aus, wie sie damals mit 29 ausgesehen hatte, ein absoluter Männertraum.
Mit ihrer Enkelin Lucy will Ellie nun den Tag gemeinsam verbringen, endlich hat sie die Gelegenheit, die Dinge zu tun, die sie sich sonst wegen ihrem Alter nicht traut. Sie geht zum Friseur, nun aber zu einem, der nicht nur für ältere Menschen arbeitet, sondern zum Friseur von Lucy. Lucy stellt ihre Großmutter überall als ihre Cousine aus Chicago vor, was kurze Zeit später auch ihrer besten Freundin Frida und ihrer Tochter Barbara zu Ohren kommt. Da die beiden nicht in das Geheimnis um Ellies Verjüngerung eingeweiht sind, sie keine Cousine aus Chicago kennen und Ellie plötzlich wie vom Erdboden verschluckt ist, machen die beiden sich große Sorgen und sind auf der Suche nach Ellie.
Als Ellie an dem Tag dann auch noch die große Liebe ihres Lebens kennenlernt, fängt sie an zu überdenken, ob sie denn wieder in ihr altes Leben zurück möchte.

Adena Halpern beschreibt mit Humor die Geschichte von Ellies Tag als 29-jährige. Ein Tag, an dem viel passiert. Es gibt nicht nur für Ellie viele neue Dinge zu überdenken, auch Barbara und Frida "profitieren" von diesem besonderen Tag, wird ihnen doch auch einiges klar gemacht, was sonst nie zur Sprache gebracht worden wäre.
Man erhält ebenfalls Einblicke in das Leben der Ellie, die 75 Jahre als ist. Wie sie zu dem geworden ist, was sie ist. Auch über ihren Mann Howard und ihre Ehe wird nicht geschwiegen.
Schmunzeln musste ich des öfteren, wenn sie die Beispiele anbrachte, an denen man merkt, dass man älter geworden ist. Die konnte ich sehr gut nachvollziehen, einige kamen mir bekannt vor.
Ein schön geschriebenes Buch, das ich weiterempfehlen kann.

Buchnote: 2

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Sonntag, 29. Mai 2011

[Rezension] Dave Pelzer - Sie nannten mich "Es"




Klappentext:
"Du hast mein Leben zur Hölle gemacht. Jetzt ist an der Zeit, dass ich dir zeige, wie die Hölle ist!" Mit diesen Worten zerrte die Mutter ihren fünfjährigen Sohn wie von einem teuflischen Plan besessen zum Herd und hält seinen Arm in die orange-blaue Gasflammen, bis ihnen der Geruch von versengter Haut in die Nase steigt.

Die schier unglaubliche Geschichte einer Kindesmisshandlung: Jahrelang wird Dave von der eigenen Mutter brutal geschlagen und in grausamen "Spielchen" beinahe umgebracht. Immer wieder wird er Zielscheibe ihrer ungezügelten Aggresion - physische und psychische Folter von beinahe unvollstellbarer Grausamkeit. Einzugreifen und der rohen Gewalt ein Ende zu bereiten wagt in der Familie niemand. Erst als seine Lehrer sich einmischen, kommt für den bereits halb verhungerten Jungen die Rettung. Ein aufrüttelnder Schicksalsbericht, der uns alle mit der Frage konfrontiert, wie lange man die augen vor elterlicher Gewalt verschließen darf.
Rezension:
In diesem Buch berichtet Dave Pelzer über sein Leben von seinem 4. - 12. Lebensjahr. Anfänglich war die Welt noch in Ordnung, seine Eltern liebten ihn und seine Geschwister. Nach und nach jedoch verfielen beide Eltern dem Alkohol. Auf die Mutter hat das fatale Folgen, sie wurde aggresiv und grausam. Für den Abbau ihrer Aggression brauchte sie ein Opfer - Dave. Es wurde nie klar, warum gerade er und nur er allein Opfer dieser Misshandlungen wurde und seine Brüder ein unbeholtenes Leben führen durften.

Nach und nach steigerten sich die Misshandlungen durch die Mutter, mehrere Male brachte sie ihren Sohn fast um. Dave wurde aus der Familie ausgegrenzt und mit Nahrungsentzug bestraft. Auch durch seine Brüder wurde er später misshandelt. Er war nur noch ein Sklave im elterlichen Haushalt und lebte mit dem Wissen, dass seine Mutter ihn eines Tages umbringen würde.

Am 5. März 1973 endlich fassten sich Lehrer seiner Schule ein Herz und informierten die Behörden. An diesem Tag wurde David wiedergeboren.



Ein erschütternder Bericht über eine Kindheit, die keine war. Dave Pelzer beschreibt in diesem Buch aus kindlicher Sicht die damaligen Erlebnisse und wie er es geschafft hat, nicht aufzugeben, sondern immer weiter um sein Leben zu kämpfen.

Bewertung: Note 1


Der Autor:
Dave J. Pelzer, geboren 1960, hat sich die Bekämpfung von Kindesmisshandlung unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" zur Lebensaufgbe gemacht. Nach Beendigung seines Dienstes bei der U.S. Air Force unterstützt er die Arbeit verschiedener Kinderschutzorganisationen. Nich zuletzt durch das Offenlegen der eigenen Erfahrungen leistet er einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung für dieses Thema in der ganzen Welt.


Weitere Informationen zu dem Autoren bekommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Beim neuerlichen Shoppen im Buchhandel ist mir der Titel des Buches aufgefallen und ich habe es spontan mitgenommen.

Samstag, 28. Mai 2011

[Rezension] Cassandra Clare - City of Glass (Chroniken der Unterwelt Band 3)


Klappentext:
In Idris sind düstere Zeiten angebrochen. Als Valentin sein tödliches Dämonenheer zusammenruft, gibt es nur eine Chance, um zu überleben: Die Schattenjäger müssen ihren alten Hass überwinden und Seite an Seite mit den Schattenwesen in diesen Kampf ziehen. Um Clary vor der drohenden Gefahr zu schützen, würde Jace alles tun - doch dafür muss er sie erst einmal verraten ...
Rezension:
Wer den City of Ashes nicht gelesen hat, sollte hier nicht weiterlesen:Nach der Zerstörung des Schiffes von Valentin in City of Ashes sind sowohl Valentin, als auch die Insignien der Engel verschwunden. Die Lightwoods und Jace müssen von daher nach Idris um dem Rat Rede und Antwort zu stehen und die weitere Vorgehensweise zu klären. Clary hingegen will nach Idris, um sich dort mit einem Zaubermeister zu treffen, denn nur er kann den Bann über ihre Mutter und deren komaähnlichen Schlaf aufheben.

Beim Aufbruch nach Idris werden die Lightwoods von Forsaken angegriffen, die Flucht gelingt, jedoch wird Simon verletzt, sodass Jace ihn mit nach Idris nimmt. Clary hingegen kommt zu spät, mit Hilfe einer Stele erschafft sie selbst ein Portal nach Idris, in das sie und Luke hineingezogen werden.

Die Lightwoods wohnen indessen in Idris bei Freunden, während Clary und Luke sich ihren Weg in die Stadt suchen müssen, denn sie sind in einem äußeren Winkel von Idris gelandet. Clary erleidet unterwegs eine Vergiftung und kann in letzter Minute von Luke in Sicherheit gebracht werden. Simon wird derweil vom Inquisitor in Gewahrsam genommen und später von Jace befreit.

Sobald Clary wieder wohlauf ist, geht sie zu den Lightwoods, wird von Jace jedoch hochkantig ausgeschmissen. Lediglich Sebastian, ein Neffe des Hauses, ist freundlich zu ihr und hilft ihr bei der Suche nach dem Magier.

Doch die Zeit des Kampfes rückt näher. Valentin wird Idris angreifen und jeden vernichten, der sich ihm in den Weg stellt. Doch damit nicht genug, es gibt Verräter in der Runde und nicht jeder wird überleben ...


City of Glass schließt unmittelbar an die Ereignisse des zweiten Teils City of Ashes an. Der Schreibstil der Autorin ist nach wie vor sehr mitreißend, sodass die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten wird.

Bewertung: Note 1


Die Autorin:
Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahres ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Da ihre Familie ständig umzog, wurden Bücher ihre besten Freunde. Sie lebt mit ihrem Freund und Ihren zwei Katzen in Brooklyn, New York. City of Bones ist ihr Debüt.

Weitere Informationen zu der Autorin bekommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Auch dieses Buch bekam ich, wie die zwei Vorgänger-Bände geliehen.

Freitag, 27. Mai 2011

[Rezension] Cassandra Clare - City of Ashes (Chroniken der Unterwelt Band 2)


Klappentext:
Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Aber was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Doch die Unterwelt ist noch nicht bereit, sie gehen zu lassen. Als Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal - und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.
Rezension:
Wer den City of Bones nicht gelesen hat, sollte hier nicht weiterlesen: Valentin ist mittlerweile im Besitz des Kelches der Engel, mit dem er neue Schattenjäger erschaffen kann. Jace hingegen wird verhaftet und soll vor den Rat gestellt werden, da ihm nicht geglaubt wird, dass er mit Valentin gebrochen hat. Während Jace in einer Gefängniszelle in der stillen Stadt sitzt, werden die stillen Brüder von Valentin überfallen und ermordet, den sie verwahren das Schwert der Engel.

Unterdessen begibt sich Simon, Clarys Freund, aus unerfüllter Liebe zu ihr in das Haus der Vampire. Der Anführer kann gerade noch verhindern, dass Simon getötet wird, jedoch wird auch er die Wandlung zum Vampir vollziehen. Clary und ihre Freunde stehen Simon in dieser Stunde bei.

Valentin hat währenddessen andere Pläne: Er braucht das Blut von vier Schattenkinder - eines Hexenmeisters, eines Feenkindes, eines Werwolfes und eines Vampires - um das Schwert zu Wandeln, damit er Dämonen herbeirufen und befehligen kann. Das Blut des Hexenmeisters und des Feenkindes hat er bereits, wodurch das Schwert zum Teil schon zur dunklen Seite gewandelt wurde. Doch beim Mord an dem Werwolf wurde er gestört. Er nimmt Maia, ein Mitglied aus Luke´s Rudel als Geisel und auch Simon wird von ihm gefangen genommen ...


City of Ashes schließt direkt an den ersten Teil City of Bones an. Der Schreibstil der Autorin ist nach wie vor sehr mitreißend, jedoch fand ich die Geschichte diesmal besser insziniert, sodass mir diesmal der Handlungsverlauf nicht von Anfang an klar war.

Bewertung: Note 1


Die Autorin:
Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahres ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Da ihre Familie ständig umzog, wurden Bücher ihre besten Freunde. Sie lebt mit ihrem Freund und Ihren zwei Katzen in Brooklyn, New York. City of Bones ist ihr Debüt.

Weitere Informationen zu der Autorin bekommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam: Auch dieses Buch bekam ich, wie City of Bones geliehen.

Donnerstag, 26. Mai 2011

[Rezension] Cassandra Clare - City of Bones (Chroniken der Unterwelt Band 1)


Klappentext:
Willkommen in New York City - der coolsten Stadt der Welt - der Stadt, die niemals schläft. Denn hier sind die Kreaturen der Nacht unterwegs: Feen und Vampire, Engel und Dämonen. Und sie sind auf der Jagd ...

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Was Clary nicht ahnt: Jace ist ein Dämonenjäger. Und als Clary mitten in New York City von den Kreaturen der Unterwelt angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten auf ihre Fragen finden. Denn sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!
Rezension:
Clary ist ein ganz normales Mädchen, zumindest denkt sie das. Gerne unternimmt sie was mit ihrem Freund aus Kindertagen Simon. Clary lebt bei ihrer alleinerziehenden Mutter Jocelyn; ihr Vater starb noch vor ihrer Geburt. Eines Abends gehen Clary und Simon in einen Club zum Feiern. Dort fällt Clary ein Junge auf. Durch Zufall sieht sie, wie dieser Junge von drei Angreifern getötet wird, doch seine Leiche verschwindet. Es gelingt ihr nicht, unentdeckt zu fliehen, ja schlimmer noch, die Angreifer sind verwirrt, dass Clary sie überhaupt sehen konnte. So lernt sie Jace, Isabelle und Alec kennen. Jace, Anführer dieser Gruppe, erklärt ihr, dass sie Schattenjäger seien, mit anderen Worten: Dämonenjäger und der Junge, denn sie getötet hätten, wäre ein Dämon gewesen, deshalb verschwand seine Leiche.

Verwirrt geht Clary nach Hause, doch dort wird sie von ihrer Mutter empfangen, die ihr mitteilt, dass sie auf Land fahren würden, entgegen der Pläne von Clary. Nach einem Streit verlässt sie die Wohnung und unternimmt etwas mit Simon. Doch auch hier taucht Jace erneut auf. Ihre Mutter versucht derweil, sie auf dem Handy zu erreichen, was Clary ignoriert. Als sie dann doch auf einen Anruf reagiert, muss sie miterleben, dass ihre Mutter in der eigenen Wohnung angegriffen wird. Das letzte was ihre Mutter zu ihr sagen kann ist, sie liebe sie und sie solle nicht nach Hause kommen.

Natürlich hat Clary nichts eiligeres zu tun, entgegen der Warnung nach Hause zu laufen um zu sehen, was mit ihrer Mutter passiert ist. Als sie die Wohnung betritt, sieht sie, dass ein Teil der Wohnung verwüstet wurde, ihre Mutter jedoch verschwunden ist. Doch sie ist nicht allein in der Wohnung. Ein Dämon lauert dort und versucht sie umzubringen. Mit letzter Kraft gelingt es ihr, diesen Dämon zu töten, jedoch ist auch sie tödlich verwundet worden. Jace findet Clary und bringt sie in das "Institut", wo ihr das Leben gerettet werden kann.

Nach und nach stellt sich heraus, dass Clary nicht diejenige ist, für die sie sich gehalten hat. Immer deutlicher tritt zu Tage, dass sie das zweite Gesicht hat und auch in ihren Adern Schattenjäger-Blut fließt. Doch warum hat ihre Mutter ihr das verschwiegen, sie selbst war anscheinend früher ebenfalls eine Schattenjägerin gewesen und warum hat sie alles unternommen, um die Kräfte bei ihrer Tochter zu unterdrücken? Clary muss Antworten auf diese Fragen finden, denn nur so kann sie ihre Mutter finden. Doch dann taucht ein Verräter in den eigenen Reihen auf, der sie und ihre Freunde an den ehemaligen Schattenjäger Valentin verrät ...


In diesem Buch wird eine wunderbar düstere Welt beschrieben, denn so normal uns unsere Welt erscheint, in ihr Leben Dämonen, Vampire und Werwölfe, doch nur wenige wissen von Ihnen oder können diese Wesen sogar sehen. Diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten, werden von den Schattenjägern gejagt und vernichtet. Sprachlich fand ich das Buch eher einfach gehalten und leider ließ sich auch den Ende der Geschichte zu leicht vermuten, dennoch muss ich sagen, es hat mir Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Jedoch hoffe ich, im nächsten Teil etwas mehr gefordert zu werden.

Bewertung: Note 2


Die Autorin:
Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahres ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Da ihre Familie ständig umzog, wurden Bücher ihre besten Freunde. Sie lebt mit ihrem Freund und Ihren zwei Katzen in Brooklyn, New York. City of Bones ist ihr Debüt.

Weitere Informationen zu der Autorin bekommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Um Acht Ecken hatte ich das Glück, dieses Buch ausgeliehen zu bekommen.


Ankündigungen

Ich habe lange mit mir gerungen und mich nun, meinem SuB zuliebe dazu entschlossen, bei der nächsten Buch-kauffrei-Aktion, die Myriel auf ihrem Blog lesen-beflügelt startet, mitzumachen. In dem Zeitraum vom 6. Juni 2011 - 17. Juli 2011 dürfen keine Bücher gekauft / angefordert / geliehen werden. Puh, eine lange Zeit. Um etwaigen Entzugserscheinungen vorzubeugen, habe ich beschlossen, nächste Woche die Bibliothek zu plündern (ja, seit dem 23.05.2011 bin ich Bibliotheksmitglied) und dann heißt es wohl, einen Tag nach dem anderen hinter sich bringen. Ich habe aber auch Glück. Mitte Juni habe ich Geburtstag und Geschenke sind von dieser Aktion ausgenommen, da heißt es vorher noch ganz unauffällig die Wunschliste aktualisieren.



Wie schon oben erwähnt, mache auch ich Mitte Juni wieder ein Jahr voll. Anlässlich dieses Tages werde ich im Laufe der nächsten Woche ein Gewinnspiel veranstalten. Ich hoffe auch hier auf rege Teilnahme.

Mittwoch, 25. Mai 2011

[Rezension] Ken Follett - Die Ratten von Nizza


Klappentext:
"Die Ratten von Nizza" ist eine authentische Reportage und gleichzeitig ein spannender Thriller über den größten Bankraub aller Zeiten. Der Protagonist Albert Spaggiari steht seinem Vorbild, dem "Posträuber" Ronald Briggs, an Wagemut, Dreistigkeit und Raffinesse in nichts nach. Zwei Monate lang gräbt Spaggiari, zusammen mit einer bemerkenswerten Gang und von niemandem entdeckt, einen Tunnel durch die Abwasserkanäle von Nizza und durchbricht schließlich am 16. Juli 1976 die Wand zum Tresorraum der Bank "Société Générale". Die Beute: über hundert Millionen Francs...
Das große Rätselraten beginnt: Ist Spaggiari ein einsames Genie - oder gibt es einen Auftraggeber im Hintergrund? Und welche Rolle spielt der Bürgermeister von Nizza in diesem Stück?

Rezension:
Am 19. Juli 1976 beginnt für Bigou, dem Leiter der Bank "Société Générale" ein Alptraum. Als es 2 Angestellten nicht gelingt, die Tür zum Tresorraum zu öffnen und es auch dem hinzugerufenem Schlosser nicht gelingt, diese aufzubekommen, wird ein Loch durch die Wand gestemmt, um in den Tresorraum zu gelangen. Was sie dort zu sehen bekommen, ist eine Verwüstung ohnegleichen. Die Bank wurde über das vergangene Wochenende ausgeraubt.
Die Gelder des Nachttresors, in dem die Firmen ihre täglichen Einnahmen werfen, wurden entwendet und viele Schließfächer geöffnet.
Der Wert des Raubes wird auf über 100 Mio. Francs. geschätzt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

So spannend sich das Thema anhört, so miserabel wurde es zu Papier gebracht. Es handelt sich hier um den tatsächlich stattgefundenen Banküberfall im Jahre 1976 in Nizza. Wiedergegeben werden hier die Ereignisse vor, während und nach dem Banküberfall. Man erfährt, wer dieser Albert Spaggiari war, wie er sich seine Gang zusammensuchte, wie er den Überfall plante und was er nach dem Banküberfall tat. Alles, was es zu diesem Banküberfall zu berichten gab, wurde hier zusammengetragen. Es sind bis heute noch Fragen offen geblieben, die wohl nie geklärt werden können.
Das Buch ist eine Aufzählung der Geschehnisse, ich habe fast schon die Gedankenstriche vor den Sätzen vermisst.
Schade, wer einen echten Ken Follett erwartet, wird hier maßlos enttäuscht sein. Von der versprochenen Spannung keine Spur und ein Thriller ist es schon mal gar nicht.

Buchnote: 3

Der Autor:
Ken Follett geboren am 5. Juni 1949 in Cardiff, Wales ist ein britischer Schriftsteller. Seine Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst. Er verfasste insgesamt 21 Bücher, von denen zehn zu Bestsellern wurden. Fünf seiner Bücher wurden verfilmt.








Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


Dienstag, 24. Mai 2011

[Rezension] Jack London - Wolfsblut


Klappentext:
Wenn je ein Geschöpf der Feind seiner Gattung wurde, so war es Wolfsblut. Er gab keinen Pardon und verlangte auch keinen. Er trug von den Zähnen der anderen fortwährend Wunden und Narben davon und vergalt Gleiches mit Gleichem. Ungleich den meisten Leithunden, die, wenn das Gespann abends abgeschirrt wurde, sich an die Menschen um Schutz drängten, verschmähte er ihn. Er schritt dreist im Lager umher und teilte nachts für das, was er am Tage erdulden musste, Strafe aus. Vorher hatten die anderen ihm ausweichen müssen; das war nun anders geworden ...

Rezension:

Wolfsblut wurde in der Wildnis geboren. Seine Mutter war eine Hybride, halb Wolf halb Hund, sein Vater ein Wolf. Von den fünf Geschwistern überlebte nur er. Von einem der Streifzüge zur Nahrungsbeschaffung kehrte sein Vater nicht wieder. Von da an waren seine Mutter und er auf sich gestellt. Seine Mutter trug erbitterte Kämpfe aus, um ihr Junges groß zu kriegen. Eines Tages begegnen sie Indianern und Wolfsblut muss erkennen, dass seine Mutter früher bei ihnen gelebt hat. Sie schließen sich dem Indianerstamm an. Grauer Biber wurde sein Besitzer, seine Mutter wurde verkauft. Wolfsblut wurde durch Strafen zum Gehorsam erzogen, doch auf Grund seiner Andersartigkeit wurde er von den anderen Hunden immer gemieden. Freundlichkeit und Liebe lernte er nie kennen, nur Strafe und Gehorsam.

Eines Tages verkauft Grauer Biber Wolfsblut an einen Weißen - für Schnaps. Wolfsblut ist ein gefürchteter Kämpfer, binnen zwei Minuten kann er einen Hund töten, sodass dieser Weiße ihn für Hundekämpfe missbraucht.

Bei einem dieser Kämpfe wird Wolfsblut fast getötet, jedoch kann er von einem jungen Mann gerettet werden. Dieser nimmt ihn auf und versucht ihm mit viel Liebe und Geduld ein neues Leben zu ermöglichen ...


Wer kennt sie nicht, die Geschichte des Wolfsmischlings Wolfsblut. Geschrieben ist das Buch in almodischer (damals moderner) Sprache, sodass etwas Einlesezeit notwendig ist. Jedoch hat diese Geschichte auch nach 105 Jahren ihre Faszination auf mich nicht verloren.

Bewertung: Note 1

Der Autor:
Jack London wurde am 12.01.1876 in San Franzisko geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Er schlägt sich als Fabrikarbeiter, Austernpirat, Landstreicher und Seemann durch, holt das Abitur nach, beginnt zu studieren, geht dann als Goldsucher nach Alaska, lebt monatelang im Elendsviertel von London, gerät als Korrespondent im russisch-japanischen Krieg in Gefangenschaft und bereist die ganze Welt. Am 22.011.1916 starb der Schriftsteller auf seiner Farm in Kalifonien. Bis heute ist nicht geklärt, ob sein Tod Selbstmord war oder nicht.

Weitere Informationen zu dem Autoren bekommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Ich nehme in diesem Jahr an der Bloody-Challenge und der Genre-Challenge Teil und mit diesem Buch habe ich beide Challenges (bei Genre ist es Klassiker) bedient, von daher musste ich es einfach kaufen und lesen.

Montag, 23. Mai 2011

[Rezension] J. D. Robb - Eine mörderische Hochzeit (Eve Dallas Band 03)


Klappentext:
Hochzeitsvorbereitungen sind sowieso schon mörderisch. Sie werden nicht friedvoller, wenn man, wie die erfahrene Polizeibeamtin Eve Dallas, eine bestialische Verbrechensserie aufklären muss - unter höchst beklemmenden Voraussetzungen, denn ihre beste Freundin wird verdächtigt, die Täterin zu sein ...

Rezension:
Eve Dallas steckt mit den den Hochzeitsvorbereitungen, ob sie will oder nicht, sie hat am Ende von Band 02 zugesagt, Roarke zu heiraten. Doch wäre das nicht schon genug, wurde einer ihrer Informanten ermordet. Eve nimmt sich dieses Falles an. Doch auch die Vorbeitungen zur Hochzeit müssen voranschreiten. Mit ihrer Freundin Mavis geht sie zu deren Freund Leonardo, einem Designer, um sich ein Hochzeitskleid anfertigen zu lassen. Doch mitten in der Anprobe kommt es zu einem Eklat. Das Top-Model Pandora stürmt in das Studio und macht Leonardo eine riesen Szene. Leonardo und Pandora hatten sich getrennt, jedoch ist Pandora nicht bereit aufzugeben, was ihr gehört und droht Leonardo, seine Arbeit zu vernichten. Pandora und Mavis geraten daraufhin in Streit miteinander.

In der selben Nacht wird Eve von Mavis angerufen. Sie hat die Leiche Pandoras in Leonardos Studio entdeckt. Obwohl Eve sicher ist, dass Mavis unschuldig ist, deuten alle Beweise auf sie hin.

Doch auch als ein dritter Mord geschiet, ist der Staatsanwalt nicht bereit, Mavis für den Mord an Pandora vom Haken zu lassen. Eve muss um jeden Preis den wahren Täter finden.

Jedoch beschäftigen Eve nicht nur die Morde, der Verdacht gegen Mavis und die Hochzeitsvorbeitungen, auch ihre eigene Vergangenheit holt sie immer weiter ein, sodass sie nicht bemerkt, wie nah ihr der Killer schon ist ...


Ich war gefangen in diesem Buch. Von der ersten Seite hat es mich gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Wie immer zeichnet sich das Buch durch einen klaren, deutlichen Schreibstil aus, den ich mittlerweile sehr zu schätzen gelernt habe.

Bewertung: Note 1

Die Autorin:
J. D. Robb ist das Pseudonym der internationalen Bestellerautorin Nora Roberts.

Zur Fan-Page der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Auch dieses Buch habe ich mir von Kleeblatt geborgt, ob sie wollte oder nicht.

Sonntag, 22. Mai 2011

[Rezension] Kerstin Gier - Männer und andere Katastrophen

Klappentext:
Judith, 26, ist ziemlich unzufrieden. Ihr Freund kümmert sich nur noch um Sport und andere Frauen. Das Germanistikstudium und den Bürojob hat sie satt, und die Männer, mit denen sie sich trösten möchte, sind die reinsten Katastrophen. Auch ihren Freundinnen ergeht es nicht besser: Susanna hat alle Prinzipien über Bord geworfen und sich mit einem besserwisserischen, gefräßigen, aber gut verdienenden Langweiler eingelassen, Katja lässt sich von ihrem Freund belügen und betrügen, und Bille verliebt sich in einen notorischen Angeber. Wie diese vier Freundinnen von einem Desaster ins andere schliddern, wird bis zum überraschenden Ende witzig, spritzig und spannend erzählt.

Rezension:
Die 26-jährige Judith lebt noch im Haus ihrer Eltern, die ins Ausland gezogen sind. Auch ihre Schwester, die unten einen Laden hat, wohnt noch dort.
Die Beziehung zu ihrem Freund Holger geht von einem Tag auf den anderen plötzlich zu Ende. Sie sucht sich Arbeit in einer Zeitarbeitsfirma und wird von dieser als Bürokraft weitervermittelt. Da sie nicht als Single enden will, ist sie auf der Suche nach einem neuen Mann in ihrem Leben. Was sie kennenlernt, sind mehr oder weniger kaputte Typen, die sie um nichts in der Welt haben möchte.
Ihren Ärger arbeitet sie sich beim Fertigen von Handpuppen ab. Was als Frustabbau begann, wird mit Hilfe ihres Bruders und dessen Vermittlung zu einem Abnehmer zu einem finanziellen Erfolg. Da fehlt ihr zum Glücklichsein doch nur noch Mr. Right. Wird sie den finden?

Das Buch ist zu den anderen Kerstin Gier Büchern für mich eine Enttäuschung gewesen. Ich mag ihre Bücher und ihren Schreibstil, aber der ist ihr hier leider irgendwie abhanden gekommen. Die Geschichte zog sich ein wenig in die Länge und so richtig lustig fand ich es leider auch nicht. Man hat es schnell gelesen, aber sicher auch schnell wieder vergessen.

Buchnote: 2-


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Samstag, 21. Mai 2011

[Rezension] Maggie Stiefvater - Nach dem Sommer


Klappentext:
Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren - und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf.

Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen - bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt.

Doch in diesem Sommer ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher - und mit ihm den endgütigen Abschied.


Rezension:
Als Grace 11 Jahre alt war, wurde sie von einem Wolf aus dem elterlichen Garten verschleppt. Sie sollte als Nahrung für das Rudel dienen, doch ein junger Wolf mit bernsteinfarbenen Augen rettete sie. Was danach geschah, liegt für Grace im Unklaren, jedoch ist seit diesem Tag von Wölfen fasziniert. Immer im Winter, wenn sie in den heimatlichen Wald zurückkehren beobachtet sie das Rudel und ganz besonders den Wolf mit dem bernsteinfarbenen Augen.

Eines Tages wird ein junger Mann von einem Wolfsrudel getötet. Daraufhin beginnt eine Hetzjagd durch den Wald, mit dem Ziel, alle Wölfe zu vernichten. Als Grace davon erfährt, versucht sie die Jäger aufzuhalten - vergebens.

Als sie nach Hause kommt, entdeckt sie auf der Veranda ihres Elternhauses einen blutenden jungen Mann ... und er hat die gleichen bernsteinfarbenen Augen wie ihr Wolf. Grace bringt ihn in ein Krankenhaus und hier offenbart sich, was er wirklich ist. Er ist der Wolf, der Grace das Leben gerettet hat und jetzt, in seiner menschlichen Gestalt, rettet Grace ihn.

Grace nimmt Sam mit nach Hause. Ihre Eltern, die nicht sonderlich aufmerksam ihrer Tochter gegenüber sind, bemerken nichts von dem neuen Hausgast. Die beiden, die sich vorher schon in ihren unterschiedlichen Gestalten zugetan waren, verlieben sich ineinandern. Sam zeigt Grace Teile seiner Welt, doch immer ist da das unbewusste Wissen, dass ihre Zeit begrenzt ist, den nach diesem Sommer wird sich Sam nie wieder ein einen Menschen verwandeln können ...


Eine wunderbar, einfühlsame Geschichte um ein junges Paar, das sich wider aller Umstände ineinander verliebt und doch mit dem Wissen leben muss, dass dieses Glück nicht für immer sein kann. Sprachlich ist diese Buch sehr gefühlvoll, ja geradezu bezaubernd angelegt.

Bewertung: Note 1

Von Maggie Stiefvater bereits gelesen und rezensiert:



Die Autorin:

Maggie Stiefvater, geboren 1981, hatte glücklicherweise immer Schwierigkeiten, ihren Hang zu Tagträumereien und Selbstgesprächen mit ihren Jobs zu vereinbaren. Anstatt also als Kellnerin, Kalligraphielehrerin oder technische Redakteurin zu arbeiten, versuchte sie es mit der Kunst. Heute lebt die New York Times-Bestsellerautorin in den Bergen Virginias, ist verheiratet, hütet zwei kleine Kinder sowie zwei neurotische Hunde und hofiert eine verrückte Katze.

Mehr über die Autorin erfahrt ihr hier.



Wie ich zu dem Buch kam:
Hach ja, viel Gutes habe ich über dieses Buch gehört / gelesen und es war nur eine Frage der Zeit, bis es mein ist. Vor einem Monat habe ich es gekauft und erst mal fleißig gestreichelt, in den Händen gehalten und angeschmachtet (vorher war nur anschmachten im Laden möglich), denn lesen wollte ich es nicht gleich. Bei einem Buch, das ich so sehr haben wollte, nehme ich mir sehr viel Zeit und passe den richtigen Zeitpunkt ab, um es zu lesen.

Freitag, 20. Mai 2011

[Rezension] J. D. Robb - Tödliche Küsse (Eve Dallas Band 02)


Klappentext:
Ihr glamouröses Leben war Stadtgespräch, jetzt sind die beiden schönen, jungen Frauen tot - ermordet. Die lange Liste der Verdächtigen beschert der ermittelnden Polizeibeamtin Eve Dallas vor allem einen Namen: Roarke, einer der mächtigsten Männer der Welt - und ihr Liebhaber. Je enger Eve Dallas aber den Täter einkreist, desto beunruhigender werden ihre Erkenntnisse und bedrohen bald nicht nur ihr eigenes Leben ...

Rezension:
Die Staatsanwältin Cicely Towers wurde ermordet - in einer düsteren Gegend wurde ihr die Kehle durchgeschnitten. Eve Dallas wird mit den Ermittlungen beauftragt. Sie kann sich keinen Reim darauf machen, was suchte die hochgeschätzte Staatsanwältin in der Nacht in einer Gegend, in der Verbrechen an der Tagesordnung sind - warum sind keine Abwehrverletzungen zu finden? Noch während der Ermittlungen geschieht ein zweiter Mord. Eine junge Schauspielerin und Moderatorin wurde auf die gleiche Weise getötet. Welche Verbindung besteht zwischen den Frauen? Augenscheinlich sind die einzigen Gemeinsamkeiten ihre Berühmtheit und Roarke - Eve´s Liebhaber. Eve beschließt selbst in die Öffentlichkeit zu treten und so dem Täter eine Falle zu stellen. Doch dann geschieht ein dritter Mord ...

Die Autorin zeichnet sich auch hier wieder durch einen klaren, flüssigen Schreibstil aus, dem man ohne Probleme folgen kann. Da das Buch in einer nicht allzu fernen Zukunft spielt, sind wieder die tollsten technischen Hilfsmittel beschrieben, von denen ich mir wünschte, ein paar würde es schon geben.

Bewertung: Note 1

Die Autorin:
J. D. Robb ist das Pseudonym der internationalen Bestellerautorin Nora Roberts.

Mehr Informationen zu der Autorin findet ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:Auch dieses Buch habe ich mir von Kleeblatt ausgeliehen. Sie war ehrlich gesagt geschockt, als ich ihren Haushalt mit über 20 Büchern in meinem großen Beutel verließ.


Donnerstag, 19. Mai 2011

[Rezension] Nicholas Sparks - Für immer der Deine


Klappentext:
An der Schwelle zwischen Leben und Tod findet Logan Thibault einen Glücksbringer: die Fotografie einer lächelnden schönen Frau. Obwohl er sie noch nie zuvor gesehen hat, glaubt Thibault, dass sie den Schlüssel zu seinem Schicksal in den Händen hält. Er sucht die geheimnisvolle Frau auf - und sein Leben nimmt eine so wunderbare wie dramatische Wendung.
Rezension:
Logan Thibault hat sich nach seinem Studium der Anthropologie dazu entschlossen zu den Marines zu gehen, sozusagen Familientradition, denn schon sein Vater war ein Marine. Bei einem Einsatz im Irak findet er die Fotografie einer schönen jungen Frau. Auf der Rückseite des einlaminierten Fotos steht: "Pass auf dich auf! E.". Logan versucht den Besitzer des Fotos ausfindig zu machen, jedoch erfolglos. Er behält das Foto und ab diesem Tag hat er Glück. Er gewinnt bei den Poker-Turnieren, die die Männer veranstalten und auch im Einsatz wird er nie ersthaft verletzt, einige seiner Kameraden jedoch verlieren ihr Leben. Logans Freund Victor, ebenfalls ein Marine und sehr abergläubig, glaubt, dass das Foto Logan beschützt.

Nach Ende seiner Dienstzeit kehrt Logan nicht zurück zu den Marines. Er will die Frau finden, denn laut Victor muss er eine Schuld bezahlen. Das Foto dieser Frau hat ihn mehr als einmal gerettet und ihm Glück gebracht, dafür muss er was zurückgeben.

Er findet heraus, dass das Foto in dem kleinen Ort Hampton in North Carolina aufgenommen wurde und tatsächlich kann er die Frau auf dem Foto ausfindig machen. Sie heißt Elisabeth, hat einen Sohn und arbeitet als Lehrerin in der Kleinstadt. Elisabeth´s Großmutter führt eine Hundeschule und als dort eine Aushilfe gesucht wird, nimmt Logan die Chance wahr, die sich ihm bietet. Nach und nach lernen sich Logan und Elisabeth näher kennen und bemerken, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen, doch es gibt noch Keith Clayton. Keith stammt aus einer einflussreichen Familie und ist in Hampton als Polizist tätig und er ist der Ex-Man von Elisabeth und Vater des gemeinsamen Sohnes und es passt ihm gar nicht, dass es plötzlich einen neuen Mann im Leben seiner Ex-Frau geben soll. Er ist bereit alles zu tun, um diese Beziehung zu zerstören ...

Wie bisher bei allen Büchern von Nicholas Sparks eine sehr gefühlvoll erzählte Geschichte. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und das Hineinversetzen in die jeweiligen Personen bereitet keinerlei Schwierigkeiten.

Bewertung: Note 1

Der Autor:
Nicholas Sparks, 1965 in Nebraska geboren, lebt zusammen mit seiner Frau und den gemeinsamen fünf Kindern in North Carolina.

Weitere Informationen zu dem Autoren bekommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam: Ich war total gefrustet, habe dann wie gewöhnlich einen Buchladen gestürmt und da stand es und hat förmlich gerufen: "Nimm mich mit, ich bin entspannend". Wer bin ich, dass ich einem Buch widersprechen würde?


Mittwoch, 18. Mai 2011

Happy Birthday Jamie

So mein Kleiner, heute wirst auch du schon ganze 6 Jahre alt, Happy Birthday mein Süßer. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Ich weiß noch, vor 6 Jahren hat dein großer Bruder Charlie immer mit mir, deinem Personal und Dosenöffner, geschimpft und ganz doll lautstark einem Bruder verlangt. Nach 6 Wochen hatte ich ein Einsehen und habe mich auf die Suche nach einem Brüderchen gemacht. Rot sollte er sein, wie Charlie.

Dann habe ich von einem roten Katzenbaby bei einer Tierärztin gehört, also bin ich hin, um es mir anzusehen. Und was sah ich stattdessen im Wintergarten? Lauter kleine schwarze Katzenbabys. Mir wurde berichtet, dass du und deine Geschwister, allesamt schwarz, auf einem Heuboden in Meck-Pom gefunden worden seit. Nicht zu glauben, so klein warst du und hattest schon so eine lange Reise hinter dir. Ich habe mich also im Wintergarten umgeschaut. Ich wusste, ich wollte für Charlie ein Brüderchen, mit dem er auch mal raufen kann. Erst hatte ich einen Bruder von dir auf dem Arm. Er war ja ganz süß, aber wirklich gefunkt hat es nicht. Dann warst da du, klein, süß, einfach nur putzig. Ich nahm dich hoch und du fingst an zu schnurren, wie ein kleiner Weltmeister. Auch heute nennt dich Kleeblatt immer noch Brummer (obwohl wir das gar nicht mögen, weil uns das immer an eine dicke Hummel erinnert!), weil du dein wunderschönes Schnurren nie abgelegt hast. Mit deinem Schnurren hattest du also schon mal einen Stein bei mir im Brett, aber du warst ja nicht dumm. Du wusstest, dieses Personal würde alles für dich tun, oder? Also hast du ganz langsam deine Äuglein aufgemacht, um mich anzuschauen, bzw. ein Auge schaute mich an, das andere schielte an mir vorbei. Du hattest einen Silberblick! Heute bin ich jedoch der Meinung, dass du abschichtlich geschielt hast, denn von einem Silberblick ist bei aller Liebe in deinem hübschen Gesicht gar nichts mehr zu entdecken! Wie auch immer, in dem Moment, als ich dich, schnurrend, an mir vorbeischielend im Arm hielt, wusstest du ganz genau, du hast dir das richtige Personal ausgesucht. Auch ich war sehr glücklich, dass sich so ein kleines süßes Kerlchen für mich entschieden hat.

So, hier nun ein Foto, von deinem ersten Tag bei uns. Schüchtern wie du warst, wolltest du partout nicht vor eine Kamera treten.



hier noch ein Foto, das zeigt, wie klein du damals wirklich warst



auf diesem Bild warst du schon ein paar Tage bei uns und hattest du dich schon etwas eingelebt



so, weil heute den Geburtstag ist, sollst du natürlich nicht leer ausgehen ;-D

deine Lieblings-Käse-Rollis, die du mit Garantie ganz lieb brüderlich teilst



und dann natürlich noch deine Lieblings-Stangen. Jeden Morgen bekommt jeder von euch eine Stange von mir, wenn ich zur Arbeit gehe, um Geld für Futter, Streu und Snackies für euch zu verdienen. Ich weiß jedoch, dass Charlie nur ganz, ganz selten die Gelegenheit hat, seine Stange selbst aufzufuttern. Du bist ja sonst nicht so, aber bei diesen Stangen gibt es für dich kein Halten mehr



selbstverständlich lässt sich auch dein Ersatzpersonal Kleeblatt nicht lumpen und hat ebenfalls Gaben für das Geburtstagskind besorgt



so, und nun ein paar Bilder bei einer deiner Lieblingsbeschäftigungen. Im Laufe der Jahre hast du an so vielen unmöglichen Orten geschlafen (ja, auch einmal im Ofen, da war ich nur nicht schnell genug mit der Kamera), dass ich das ein odere andere Foto davon knipsen konnte

Das Bett, das Jamie, großzügig wie er ist, abends freiwillig dem Personal überlässt, aber nur, wenn er mit unter die Bettdecke darf - was er natürlich darf



auch im Waschbecken hälst du gerne ein Nickerchen. Da sieht man deine Haare danach so schön



also bequem sieht das nun wirklich nicht aus



ich weiß, ich weiß, kein Karton ist zu klein, um es sich in ihm gemütlich zu machen



aber mal ehrlich, welche "normale" Katze schläft freiwillig in der Waschmaschine? Nachdem dein Personal das entdeckt hat, musst du immer antreten, bevor sie die Wäsche anmacht. Ich will ja sicher gehen, dass du nicht gerade wieder ein Nickerchen in der Maschine machst.



ja, auch das Spülbecken ist vor dir nicht sicher!



hier noch mal zu Demonstration, wem das Bett nun wirklich gehört



ach ja, auch wenn die Decke zusammengelegt ist, hält dich nichts davon ab, dich darin einzukuscheln und ein Nickerchen zu machen



und auch luftige Höhen können deinen Schlaf nicht stören



Mein lieber kleiner Jamie, noch heute bin ich so dankbar dafür, dass du mich ausgesucht hast. Du bringst so viel Freude in unser Leben und es gibt nur ganz, ganz selten Ärger, oder? (okay, als Charlie seinen Reißzahn bei euren Raufereien verloren hat, war erstmal nicht alles so in Ordnung, aber nachdem er die OP gut überstanden hatte, war alles wieder beim Alten). Auch wenn du noch so oft schimpfend durch die Wohnung läufst und so tust, als würdest du total vernachlässigt weiß ich, dass du ganz genau weißt, dass du hier abgöttisch geliebt wirst. Und auch deine etwas sonderbaren Eigenschaften, wie stundenlanges Kuscheln und stundenlanges Telefonieren (Jamie war mit Garantie in seinem letzten Leben ein weibliches Wesen!) werden hier sehr geschätzt und du weißt ganz genau, dein Personal ist schüchtig nach ihren Jamie-Knuddeleinheiten ;-D

Auf jeden Fall wünsche ich dir heute einen ganz wundervollen Tag und dass du dich an deinen Geschenken richtig schön erfreust.

Dienstag, 17. Mai 2011

[Rezension] Burnett, Frances Hodgson - Der geheime Garten

Da ich mir das Buch ohne Schutzumschlag ausgeliehen habe, hier der Kurzinhalt von Amazon:

Klappentext:
Nach dem Tod ihrer Mutter kommt Mary nach England auf das Schloss ihres sonderbaren Onkels. Die geheimnisvollen Umstände, die das verwöhnte Mädchen dort antrifft, krempeln sie völlig um. Heimlich findet sie Zugang zu dem hinter hohen Efeumauern verborgenen Lieblingsgarten ihrer verstorbenen Tante und baut sich dort eine eigene Welt auf. Als sie eines Nachts ihren zehnjährigen Vetter in einem der hundert Zimmer des düsteren Hauses schreien hört, fasst Mary einen wichtigen Entschluss...

Rezension:
Die kleine Mary, die nicht einmal von ihrer Mutter geliebt oder beachtet wird, ist ein verwöhntes, unausstehliches kleines Mädchen, das nicht einmal in der Lage ist, sich selbst anzuziehen.
Als sie durch eine Krankheit beide Elternteile verliert, kommt Mary zu ihrem Onkel nach England. Dort angekommen, muss sie erfahren, dass auch ihr Onkel eigentlich kein Interesse zeigt, sie zu sehen bzw. sich mit ihr abzugeben. Er ist viel unterwegs und überlässt sie dem Personal.Sie erhält Auflagen, was sie tun darf und was nicht, in welche Zimmer sie gehen darf und welche nicht.
Allein gelassen, freundet sie sich mit Martha, einem Stubenmädchen an, welches ihr viele Sachen erzählt, so auch von ihrer großen Familie und vor allem ihrem Bruder. Mary wird neugierig auf die Mutter von Martha und ihren Bruder.
In ihrer Freizeit erkundet sie die Gärten des Schlosses und kommt so auch mit dem sonderbaren Gärtner zusammen. Der ist genauso mürrisch wie sie und spricht nicht viel.
Was sie jedoch in Erfahrung bringt, ist, dass ihr Onkel nach dem Tod seiner Frau einen Garten verschlossen und den Schlüssel verbuddelt hatte, weil seine Frau in dem Garten verunglückte. Es war verboten, den Garten zu betreten.
Nun erst recht setzt Mary alles daran, diesen geheimen Garten zu finden, was ihr auch mit Hilfe von Robin, einem Vögelchen gelingt.
Derweil Mary auf der Suche nach dem Garten ist, geschehen im Schloss seltsame Dinge. Sie hört nachts Schreie und auf Fragen nach den Schreien wird ihr erzählt, das wäre der Wind. Sie kann das nicht glauben und begibt sich eines nachts auf die Suche nach dem Ursprung dieser Schreie.
Sie gelangt zu Colin, ihrem Cousin, der krank im Bett liegt und nur vom Personal betreut wird. Er ist vom Charakter her ein genauso unaustehliches Kind wie Mary.
Die beiden kommen sich trotzdem näher und unterhalten sich viel. Mary erzählt ihm dann irgendwann im Vertrauen von dem Garten und mit Hilfe von Marthas Bruder machen sie es möglich, dass auch Colin unter größter Verschwiegenheit und heimlich diesen besuchen kann.
Der geheime Garten verändert alles...

Das Buch von Frances Hodgson Burnett ist ein zauberhaftes Kinderbuch mit wunderschönen Zeichnungen, das nicht nur Kindern beim Lesen Freude bereitet.
Sehr einfühlsam wird hier die Geschichte von zwei einsamen Kindern erzählt, die durch den Glauben an sich selbst und das Vertrauen zueinander lernen, ihre eigenen Wege zu gehen. Es macht Spaß mitzuerleben, wie aus der mürrischen unsympatischen Mary ein liebes kleines Mädchen und aus dem eigensinnigen und verwöhnten Colin ein kleiner Junge wird, die sich eines Tages im Leben zurechtfinden werden.

Das Buch kann ich nicht nur Kindern zum Lesen empfehlen, sondern auch Erwachsenen.

Buchnote: 1

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt