Samstag, 30. April 2011

Ich hab Geburtstag ! Ich hab Geburtstag !

Ne ne, nicht dass ihr denkt, einer vom Katzenpersonal hat heute Geburtstag.
Die haben heute hier beide Ruhepause, denn heute bin ich der Bestimmer über den Blog hier ;-)
Wer ich bin?
Ich bin der liebe, verschmuste und allerliebste Tommy.
Hoffentlich liest das mein Frauchen jetzt nicht, denn sie behauptet, ich wäre ein kleiner quirliger Satansbraten, der immer nur Unsinn im Kopf hat.
Ich weiß dann immer gar nicht, wen sie meint, sie MUSS einfach jemand anderen meinen.

Also ich bin nun schon gaaaaaaaaaaanze drei Jahre alt heute, nur hat das mit dem wachsen irgendwie nicht so richtig geklappt oder sagen wir mal, ich gehöre einer kleineren Katzenrasse an.
Kann ja schließlich nicht jeder Kater ein Riese werden.

Ich wohne jetzt schon 3 Jahre bei meinem Frauchen Kleeblatt und es gefällt mir dort sehr gut, ich habe sozusagen absolute Narrenfreiheit dort und ich hoffe, dass ich dort noch ganz lange bleiben darf. Ich versuche ja schon immer, keinen Unfug zu machen, aber irgendwie will mir das nicht so richtig gelingen.

Das mit dem Fernseher und der DVD-Anlage, die neulich gaaaanz von allein vom Regal gefallen sind, das tut mir wirklich leid, aber du hattest doch Glück, ist doch alles heil geblieben ;-) Aber geknallt hat das ganz schön, was Frauchen?

Ich will euch nicht mit so ollen Kamellen langweilen, guckt doch einfach mal, was für ein süßes kleines Katerchen ich bin.


Hier war ich gerade bei meinem Frauchen eingezogen und sie hat mich andauernd fotografiert, ätzend. Aber lieb und unschuldig gucken konnte ich schon von Anfang an.




Tja, also auf den Bildern sieht man gar nicht, dass ich ein ganz Neugieriger bin, oder irre ich mich da? Ich sehe das nicht ganz objektiv ;-)


Hallo, hier winke ich mal ganz fotogen in die Kamera


Hier hat Frauchen gerade renoviert und ich habe schon mal geguckt, ob das so in Ordnung geht, was sie und Kerry da gemacht haben.


Das Bild hat mein Frauchen gestern erst gemacht, ohne mir Bescheid zu geben, ich konnte nicht mal richtig in Position sitzen. Ach, wenn man nicht alles allein macht.

So, nun wisst ihr ganz genau, wer hier mit das Sagen zu Hause hat und glaubt mir, ich bin sehr kommunikativ.

Jetzt habe ich mich so angestrengt, um euch was aus meinem Leben zu zeigen, nun werde ich mal gucken gehen, was das Personal so zum Geburtstag hat springen lassen. Da gibt es nämlich immer irgendwelche Leckerlis, die Katerchen gern frisst.

Ich wünsche mir noch einen schönen Tag, an dem ich verwöhnt werde und ihr macht euch ran ans lesen.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt
Tommy, der Liebe ;-)

Freitag, 29. April 2011

[Rezension] Iny Lorentz - Die Tochter der Wanderhure


Klappentext:
Mehr als zwölf Jahre sind vergangen, seit Marie, die ehemalige Wanderhure, ihre letzten Abenteuer bestehen musste. Nun lebt sie glücklich und zufrieden mit ihrem Mann Michel auf Burg Kibitzstein. Ihre Tochter Trudi ist der ganze Stolz der beiden und träumt bereits selbst von der großen Liebe. Doch dann passiert das Unfassbare, und Trudi muss sich einem Abenteuer stellen, dass ihr ganzes Leben verändern wird ...

Rezension Kerry:
Auf der Hochzeit von Trudis Freundin Bona wird Michel Adler hinterrücks ermordet. Marie und ihre Familie sind untröstlich. Zwei Männer stehen unter Verdacht, der Söldnerführer Peter von Eichenloh und Graf Otto von Henneberg. Beide hatten vorher Streit mit Michel Adler und der Dolch, mit dem dieser getötet wurde, gehörte Otto von Henneberg. Jedoch kann keinem von beiden das Verbrechen zweifelsfrei nachgewiesen werden; Trudi jedoch schwört Rache für den Mord an ihrem Vater.

Kaum wurde Michel auf Burg Kibitzstein beerdigt, eröffnen einige Nachbarn Fehden gegen Marie und ihre Familie, da sie davon ausgehen, dass eine Witwe die Burg und Ländereien nicht halten kann und sich dieser bemächtigen wollen. Denn Marie und Michel handelten in der Vergangenheit klug und weise. In finanzieller Not verpfändeten einige Nachbarn Dörfer und Teile ihren Landes an die Adlers, um aus den finanziellen Schwierigkeiten herauszukommen. Dadurch vergrößerte sich der Besitz von Marie und Michel. Doch nun will keiner dieser Nachbarn seine Schulden zurückzahlen, nein mit Gewalt allein, wollen Sie sich ihre verpfändeten Landereien zurückholen. Doch Marie gibt nicht auf, bis zum Letzten will sie kämpfen, um dass Erbe für ihren Sohn Falko zu erhalten.

Unterdessen macht sich Trudi heimlich auf den Weg zum König nach Österreich, um ihn um Hilfe in den Angelegenheiten um Kibitzstein zu bitten. Unterwegs fällt sie Raubrittern in die Hände und wird gefangen genommen. Nach ihrer Flucht wird sie ausgerechnet von Peter von Eichenloh gerettet. Dieser sagt ihr sogar zu, sie zum König zu bringen, doch kann sie ihm trauen? Noch immer steht der Verdacht im Raum, er könne ihren Vater ermordet haben ...


Mir hat die Geschichte besser gefallen als die drei Teile davor. Die Figur der Trudi ist sehr liebevoll und stark angelegt, mit ihr kann man leiden und nachempfinden. Jedoch fand ich eine Einleitung in die Geschichte von mehr als 250 Seiten doch sehr lang, hätte ich nicht den Willen gehabt, diese Reihe mit dem letzten Buch zu beenden, ich hätte es schon frühzeitig zur Seite gelegt. Daher leider nur

Bewertung: Note 2-

Rezension Kleeblatt:
Ich empfand diesen Teil der Wanderhure als den schlechtesten. Nicht von der Geschichte her, die ist gut angedacht, aber von der Langatmigkeit der Geschichte. Bis Trudi sich auf den Weg gemacht hatte, vergingen ca. 250 Seiten. Die nächsten 250 Seiten empfand ich als dermaßen zäh, dass ich ernsthaft überlegt habe, ob ich nicht abbreche. Es passierte einfach nichts, was mich gereizt hätte, das Buch weiterzulesen. Es gab zu viel Politik und Längen, die meiner Meinung nach nicht unbedingt hätten sein müssen.
Die letzten 200 Seiten wurde es dann spannend, man konnte mit Trudi mitfiebern, ob sie es schafft, Hilfe vom König zu bekommen und Kiebitzstein damit zu retten. Das Tempo hielt sich dann auch bis zum Schluss und vermittelte mir das Gefühl, es doch glücklicherweise geschafft zu haben.
Meiner Meinung muss man diesen Teil nicht gelesen haben und meine Bewertung sagt das leider auch.

Bewertung: Note 3

Donnerstag, 28. April 2011

[Rezension] Constanze Wilken - Die Frau aus Martinique

Klappentext:
Unglücklich und unzufrieden mit ihrem Leben, zieht die junge Malerin Alexandra Lorenz in ein kleines Cottage an der wildromantischen Küste Wales. Als sie dort eine antike Perlenkette findet, ahnt sie noch nicht, dass die Nachforschungen auch ihr eigenes Leben verändern werden. Denn sie deckt nicht nur ein lange gehütetes Unrecht auf, sondern steht plötzlich den Schatten ihrer Vergangenheit gegenüber.

Rezension:
Alexandra, eine junge, in Berlin lebende Malerin leidet an einer momentanen Schaffenskrise. Sie bricht ihre Zelte in Berlin ab und zieht in die Nähe ihrer Schwester nach Wales, zu der sie ein inniges Verhältnis hat.
Sie bewohnt dort ein altes Cottage nahe am Meer.
Durch Zufall findet sie im alten Kamin eine uralte Korallenperlenkette und eine Nachricht von einer Madeleine an ihren Mann. Der Brief ist datiert auf das Jahr 1840. Neugierig geworden, versucht Alexandra hinter das Geheimnis der Perlenkette zu kommen.
Schnell findet sie heraus, dass die adligen Nachbarn mit dem Geheimnis um die Kette ein große Rolle spielen. Sie wird während ihrer Suche nach der Wahrheit behindert, es wird sogar nicht vor Gewalt und Mord zurückgeschreckt.
Hilfe findet sie letztendlich durch ihren Vater, mit dem sie schon seit dem Tod ihrer Mutter fast kein Wort mehr gesprochen hat. Dieser wohnt mit seiner neuen Frau auf Barbados und stellt Kontakte her, die bei der Suche helfen können.
Wird es ihr gelingen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und wird sie dahinter kommen, was für ein schweres Geheimnis es gibt, dass sogar noch heute versucht wird, die Wahrheit zu vertuschen?

Dieses Buch war von der ersten bis zur letzten Seite lesenswert. Es aus der Hand zu legen, ging gar nicht, es musste in einem Ritt durchgelesen werden.
Man findet in diesem Buch nicht nur tolle Landschaftsbeschreibungen, sondern erfährt auch noch ein wenig Geschichte aus der Kolonialzeit.
Nach dem Buch von Constanze Wilken "Was von einem Sommer blieb" war dieses das zweite, was ich von ihr gelesen habe und mit Sicherheit nicht das letzte.
Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen

Bewertung: Note 1

Von Constanze Wilken wurden gelesen und rezensiert:
  


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Mittwoch, 27. April 2011

[Rezension] Lili St. Crow - Strange Angels: Verflucht



Die Eckdaten:
Seitenanzahl: 380
ISBN: 978-3-426-28345-5
Erscheinungstermin: 04.04.2011
Preis: 16,99 EUR (D)
Format: Hardcover
Verlag: PAN-Verlag

Klappentext:
Eine Sekunde lang spielte ich mit dem Gedanken, ihm alles zu erzählen. "Hi, ich bin Dru. Mein Vater jagt Dinge, die du nur aus Gespenstergeschichten kennst. Ich helfe ihm, wenn ich kann." Aber wer würde mir das schon glauben?

Rastlos zieht Dru Anderson mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt, bis er eines Abends nicht lebend von einem seiner Einsätze zurückkehrt. Jemand hat ihn ermordet - und hetzt ihn nun als Zombie auf Dru! Von diesem Moment an ist sie auf der Flucht vor eiskalten Feinden, die ihr nach dem Leben trachten. Offensichtlich wissen sie etwas über die Sechzehnjährige, das sie selbst nicht einmal ahnt. Aber was?

Rezension:
Dru Anderson zieht mit ihrem Vater in eine neue Stadt. Sie macht sich gar nicht mehr die Mühe, die Umzugskisten überhaupt auszupacken, denn schon nach wenigen Wochen oder Monaten müsste sie sowieso alles wieder zusammenpacken, weil ein Umzug in eine neue Stadt ansteht.

Ihre Mutter starb, als sie 5 Jahre alt war. Danach lebte Dru bei ihrer Gran - einer Kräuterfrau -, da ihr Vater immer unterwegs war um Wesen zu vernichten, die nicht in diese Welt gehören. Nach dem Tod von Gran, Dru war zu diesem Zeitpunkt 12 Jahre alt, kam sie endgültig zu ihrem Vater. Dieser unterrichtete sie im Kampf gegen die fremden Wesen. Doch Dru besitzt eine Eigenart: Sie kann Wesen sehen, die nicht von dieser Welt sind. Sie und ihr Vater gehen davon aus, dass Dru diese Gabe und noch weitere von der väterlichen Seite geerbt hat, jedoch tritt diese Gabe nur bei Frauen zum Vorschein.

In der Schule läuft es für Dru wie immer, weder besonders gut, noch besonders schlecht, denn sie bleibt ja nie lange genug an einem Ort, um ernsthaft Freundschaften zu schließen.

Eines Tages bricht ihr Vater zu einer weiteren Jagd auf, doch am Abend kommt er nicht mehr nach Hause. Auch am folgenden Tag, taucht er nicht wieder auf. In der darauffolgenden Nacht jedoch kommt er wieder, als Zombie, mit dem Ziel, Dru zu töten. Dru gelingt es, diesen Zombie endgültig zu vernichten, jedoch ergreift sie die Flucht aus dem Haus.

Hilfe und Unterschlupf findet sie bei ihrem Klassenkameraden Graves. Dieser ist auch auf sich allein gestellt und wohnt in einem Einkaufszentrum. Doch schon in der zweiten Nacht tauchen ein Werwolf und ein Fährtenleser auf, um zu beenden, was der Zombie nicht geschafft hat. Es gelingt Dru und Graves, den Fährtenleser zu töten, jedoch kann der Werwolf verletzt entkommen. Vorher jedoch, hat er Graves gebissen. Dru steht vor einer schweren Entscheidung. Soll sie Graves töten, oder abwarten was passiert, denn es besteht die Gefahr, dass er sich binnen zwölf Stunden ebenfalls in einen Werwolf verwandelt und Dru sein erstes Opfer wird.

Und dann taucht auch noch der undurchsichtige Christophe auf und bietet Dru seine Hilfe an. Doch er ist kein Mensch und Dru hegt Zweifel, ob sie ihm wirklich trauen kann ...


Ein wunderbar geschriebenes Buch, über ein junges Mädchen, dass plötzlich allein in der Welt steht und sich gegen Werwölfe, Vampire usw. verteidigen muss und dennoch nicht ahnt, dass sie etwas ganz besonderes ist.

Der Schreibtstil der Autorin ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen, auch schreckt sie nicht davor zurück, Alltags-Sprache zu verwenden, um das Buch realistischer zu gestalten.

Bewertung: Note 1


Die Autorin:
Lili St. Crow ist das Pseudonym der amerikanischen Autorin Lilith Saintcrow, das sie für ihre action-geladenen, spannenden Jugendromane verwendet.

Sie wurde in New Mexico geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Vancouver.

Mehr Informationen zu der Autorin findet ihr hier.



Wie ich zu dem Buch kam: Ich hatte das unheimliche Glück, bei einer Leserunde von Fangtasya mitmachen zu dürften. Auch einen ganz lieben Dank an Dina für das Organisieren dieser Leserunde und an den PAN-Verlag, für das Bereitstellen der Bücher. Ich muss sagen, wenn ich bei dieser Leserunde nicht mitgemacht hätte, hätte ich echt was verpasst.

Dienstag, 26. April 2011

[Rezension] Simone van der Vlugt - Rettungslos


Klappentext:
Eine junge Frau, ein kleines Mädchen und ein wahnsinniger Mörder in einem abgelegenen Haus hinter dem Deich. Fiehen kann Lisa nicht, was also soll sie tun, um das Leben ihres Kindes zu retten?

Rezension:
Lisa ist mit ihrer Tochter Anouk, da diese krank ist, zu Hause. Sie beschäftigt sich mit Alltagsdingen, als sie von einem entflohenen Häftling überfallen und als Geiseln genommen werden. Bei einem Fluchtversuch wird Lisa von Mick Kreuger, dem entflohenen Häftling und Mörder, verletzt, sodass sie einsehen muss, dass vorerst keine Flucht möglich ist, zumal ihr Kind krank ist. Kreuger nistet sich bei Lisa ein, der Alltag wandelt sich in ein "normales" Familienleben.

Senta van Dijk verfährt sich im Nebel mit ihrem Auto. Als sie beim nächsten Haus nach dem Weg fragen will, sieht sie durch die Terrassentür, das es sich bei den Leuten im Haus nicht um eine "normale" Familie handelt, sondern um eine Mutter mit ihrem Kind, die beide Hilfe benötigen. Als sie Hilfe holen will, gerät sie mit ihrem Auto von der Fahrbahn ab und landet im Deich. Sie kann gerettet werden, doch liegt sie im Koma. Als sie nach Tagen wieder erwacht, kann sie sich an die letzte Stunde vor dem Unfall nicht mehr erinnern ...


Die Schreibweise des Buches empfand ich als sehr angenehm zu lesen, kurze Kapitel, keine langen Schachtelsätze, wunderbar flüssig zu lesen also. Ich hätte mir jedoch mehr Tiefe bei der Figur des Mick Kreuger gewünscht, dieser wurde nur oberflächlich beschrieben, wo er doch der "Böse" im Buch ist.

Bewertung: Note 2

Montag, 25. April 2011

Friedship Book

Sabine hat an mich gedacht und mich zum Thema Freundschaftsbuch getaggt. Ich entsinne mich, früher ebenfalls eins gehabt zu haben, aber das ist mal bei irgendwem hängen geblieben und hat nicht zu mir zurückgefunden, shit happens halt.


Düster kann ich mich entsinnen, ebenfalls früher meine Stammdaten in ein solchen Buch eingeschrieben zu haben, ich denke aber, das ist mindestens 15 Jahre her. Mal schauen, wie die Stammdaten heute aussehen:


Geburtstag: 17. Juni

Sternzeichen: Zwilling

Haarfarbe: blond, früher schönes helles Honigblond, mittlerweile Straßenköterblond und zur Zeit auch mal wieder naturbelassen.

Augenfarbe: blaugrau

Besondere Kennzeichen: Tätowierung an der rechten Wade

Lieblingsfarbe: blau - schon immer

Lieblingstier: ohne Frage KATZEN

Lieblingsgericht: süßsaure Eier, wie sie Kleeblatt macht, da lade ich mich immer wieder gern zum Essen ein

Lieblingssong: zur Zeit Shame von Robbie Williams und Gary Barlow

Hobbys: meine zwei Stubentiger, Lesen

Das kann ich besonders gut: quasseln, wie eine Weltmeisterin und tippen (jaja, von Beruf Tipse)

Ich bin ein Fan von: Cody McFadyen, Sebastian Fitzek, James Patterson und viele mehr

Was ich nicht mag: Unehrlichkeit, Stress, Leute die mich nerven, Geldmangel, Spinnen und anderes Krabbelzeugs, schlechte Bücher, schlechtes Essen, Lieder die ich furchtbar finde im Radio zu hören, Leute die mich dumm anmachen, usw.

Bestes Erlebnis: Die Tage, an denen meine beiden Stubentiger mich ausgesucht haben.

Ich gebe das Freundschaftsbuch weiter und tagge:
Leselurch
Steffi
Dina

[Rezension] Kerstin Gier - Ein unmoralisches Sonderangebot

Klappentext:
Schwiegerväter und andere Katastrophen
Sehr ärgerlich: Seine Söhne haben die dreißig schon überschritten, aber immer noch ist kein Enkelkind in Sicht. Fritz, verwitwet, tyrannisch und außerordentlich geizig, ist eine Plage für die Schwiegertöchter. Und dann scheint der alte Herr völlig verrückt geworden: Damit die Söhne endlich begreifen, was sie an ihren Frauen haben und wie gut sie zueinander passen, sollen sie ein halbes Jahr die Partner tauschen. Die verträumte Olivia zieht einfach mal zu Oliver ins schicke Stadtappartement, die ehrgeizige Evelyn zu Stephan in die alte Gärtnerei. Damit alle bei diesem absurden Spiel mitmachen, winkt Fritz mit Geld. Mit viel Geld ...

Rezension:
Der Beginn des Buches erinnerte mich stark an den Film "Die Glücksritter". Ein paar alte Männer wetten um das Schicksal von anderen Menschen.
In diesem Fall handelt es sich um die beiden Söhne von Fritz, einem alten geizigen Mann, und ihren Frauen. Er bietet jedem Paar 1 Mio. Euro an, wenn sie für ein halbes Jahr Partnertausch machen. Die stolze und modebewusste Evelyn zieht zu Stephan in die heruntergekommene Gärtnerei und dem dazugehörenden Wohngebäude. Beide geben von der Erscheinung her ein Paar wie Jennifer Aniston und Brad Pitt ab.
Die liebe nette Olivia, die von Herzen leidenschaftliche Gärtnerin ist, zieht zu Oliver, dem Journalisten, ins Appartement.
Die Regeln besagen, dass sie am Tage zwar tun und lassen können, was sie wollen, aber ab 18:00 Uhr darf weder mit dem eigenen Partner geredet werden noch darf man sich mit ihm treffen. Die alten Herren der Wettrunde sind sich nicht zu fein, sie kontrollieren das auch sehr akribisch.
Evelyn, die kurz vorher gekündigt hatte, stellt fest, dass sie sich beschäftigen muss und krempelt kurzerhand die Wohnung ihres Schwagers und ihrer Schwägerin um und sie betätigt sich tatsächlich auch noch mit der Pflanzung von Cannabispflanzen.
Olivia, die zwar jeden Tag ihren Mann in der Gärtnerei sieht, macht sich selbst verrückt mit der Eifersucht, die sie stark überfällt.
Wird es den beiden Paaren gelingen, das halbe Jahr mit jeweils dem falschen Partner hinter sich zu bringen?

Das Buch ist in der Ich-Form aus der Sicht von Olivia geschrieben. Man kann sich sehr gut in ihre Gedanken und auch Ängste hineinversetzen. Erst die Existenzängste mit der Gärtnerei, die nur schwer aus den roten Zahlen zu bekommen ist, dann dieses völlig unerwartete Angebot ihres Schwiegervaters. Aber zu welchem Preis und ist der Preis nicht zu hoch?
Ich habe dieses Buch verschlungen. Auf der Couch sitzend habe ich mich dabei erwischt, wie ich wie blöde vor mich hingegrinst habe.
Schön flüssig geschrieben und so witzig an manchen Stellen mit der unfreiwilligen Komik von der Olivia. Ich habe mich köstlich amüsiert.

Dieses Buch kann ich wärmstens weiterempfehlen.

Bewertung: Note 1

Sonntag, 24. April 2011

[Rezension] Nojoud Ali - Ich, Nojoud, zehn Jahre, geschieden


Klappentext:
nojoud ist noch ein kind, als ihre eltern sie mit einem mann verheiraten, der dreimal so alt ist wie sie. für die zehnjährige aus dem jemen bedeutet das das plötzliche ende ihrer unbeschwerten kindheit - und den beginn einer qualvollen zeit. sie wird von ihrem ehemann verprügelt, gedemüdigt und missbraucht - schutzlos ist sie einem willen ausgeliefert. niemand schenkt ihren klagen gehör, denn die tradition verlangt, dass eine frau sich ihrem mann unterordnet.

doch nojoud gibt nicht auf. sie sucht zuflucht im gericht und beschließt, für ihre rechte zu kämpfen. mit der hilfe ihrer anwältin gelingt nojoud schließlich das unmögliche: ihre zwangsehe wird geschieden, sie darf wieder ein normales kind sein.


Rezension:
nojoud war etwa 10 (ihr genaues alter weiß niemand, denn ihre geburt wurde amtlich nicht vermerkt), lange vor dem beginn ihrer pubertät, als ihr vater verkündete, sie würde heiraten. gemäß den traditionen lehnte sie sich nicht auf. auch die schule, die sie gerade im zweiten jahr besuchte, musste sie verlassen. ihr vater sicherte ihrer mutter zu, dass der zukünftige ehemann zugesagt hätte, sie erst ein jahr nach eintritt in die pubertät anzufassen. auch ihrer schwester versprach er es. woraufhin der protest der frauen im keim erstickt wurde. dieses versprechen brach er gleich in der ersten nacht und darauf in jeder weiteren.

nojoud wurde über zwei monate lang von ihrem ehemann missbraucht, gedemütigt, geschlagen. bei ihrer familie fand sie keinen trost, es hieß nur, so sei die welt der frauen und sie solle die ehre der familie nicht verletzen. erst die zweite frau ihres vaters gab ihr den rat, zum gericht zu gehen und die scheidung zu verlagen. im gericht fand sie verbündete, die mit ihr den kampf aufnahmen.


wer kennt sie nicht, die geschichte von nojoud. 2008 ging ihr fall um die welt, ein 10-jähriges mädchen, dass sich scheiden lassen will. in diesem sehr bemerkenswerten buch, erzählt sie mit aller offenheit ihre geschichte. sie hat es geschafft, sie erreichte die scheidung, doch ihre peiniger blieben unbestraft. noch heute dient sie vielen jungen mädchen als vorbild, die in einer zwangsehe gefangen sind. zwei beispiele wurden genannt; auch die 9-jährige arwa und die 12-jährige rym verlangten vor gericht ihre scheidungen.

FAKT: im jemen ist das mindestalter für eine heirat 15 jahre, doch kann eine ehe vorher geschlossen werden, wenn der mann zusagt, dass er wartet, bis seine frau die körperliche reife für eine ehe hat.
FAKT: die wenigsten halten sich daran.

dieses buch behandelt ein sehr sensibles, aber darum nicht weniger wichtiges thema. nojoud hat gekämpft - und hat gewonnen. sie geht wieder zur schule und möchte später anwältin werden - um für kleine mädchen wie sie eines war zu kämpfen und um das mindestalter für eine heirat zu erhöhen. sie ist heute ca. 13 jahre alt!

Bewertung: Note 1

Samstag, 23. April 2011

Lesemarathon zum Welttag des Buches

So, heute mal was ganz besonderes. Bei Lovelybooks wird zum Welttag des Buches ein Lesemarathon gestartet, für den ich mich angemeldet habe und ich fleißig mitlesen möchte. Der Marathon dauert von den ganzen Tag, ich bin gespannt, wieviele Stunden ich schaffe. Auf jeden Fall habe ich geplant, stündlich ein Update hier einzustellen, mal schauen, wie lange ich wirklich durchhalte

23:01 - 00:00 (S. 28 - 70 / City of Bones) 43 Seiten
22:31 - 23:00 (S. 11 - 27 / City of Bones) 17 Seiten
22:01 - 22:30 (S. 288 - 317 / Was sich liebt, das küsst sich - beendet) 30 Seiten
21:01 - 22:00 (S. 241 - 287 / Was sich liebt, das küsst sich) 47 Seiten
20:01 - 21:00 (S. 202 - 240 / Was sich liebt, das küsst sich) 39 Seiten
19:01 - 20:00 (S. 153 - 201 / Was sich liebt, das küsst sich) 49 Seiten
18:01 - 19:00 (S. 101 - 152 / Was sich liebt, das küsst sich) 52 Seiten
17:01 - 18:00 (S. 50 - 100 / Was sich liebt, das küsst sich) 51 Seiten
16:01 - 17:00 (S. 5 - 49 / Was sich liebt, das küsst sich) 45 Seiten
15:01 - 16:00 (S. 297 - 364 / Finsternis - beendet) 68 Seiten
14:01 - 15:00 (S. 251 - 296 / Finsternis) 46 Seiten
13:01 - 14:00 (S. 211 - 250 / Finsternis) 40 Seiten + Mittagessen
12:01 - 13:00 (S. 154 - 210 / Finsternis) 57 Seiten
11:01 - 12:00 (S. 88 - 153 / Finsternis) 66 Seiten
10:01 - 11:00 (S. 21 - 87 / Finsternis) 67 Seiten
09:21 - 10:00 (S. 7 - 20 / Finsternis) 14 Seiten
09:01 - 09:20 (S. 232 - 256 / Der Tag, an dem ich starb - beendet) 25 Seiten
08:01 - 09:00 (S. 164 - 231 / Der Tag, an dem ich starb) 68 Seiten
07:01 - 08:00 (S. 92 - 163 / Der Tag, an dem ich starb) 72 Seiten
06:01 - 07:00 (S. 68 - 91 / Der Tag, an dem ich starb) 24 Seiten + Frühstück
05:01 - 06:00 (S. 7 - 67 / Der Tag, an dem ich starb) 61 Seiten
04:01 - 05:00 (S. 141 - 187 / Schattengesicht - beendet) 47 Seiten
03:01 - 04:00 (S. 91 - 140 / Schattengesicht) 50 Seiten
02:01 - 03:00 (S. 43 - 90 / Schattengesicht) 48 Seiten
01:22 - 02:00 (S. 6 - 42 / Schattengesicht) 37 Seiten
01:01 - 01:21 (S. 365 - 380 / Strange Angels: Verflucht - beendet) 16 Seiten
00:01 - 01:00 (S. 328 - 364 / Strange Angels: Verflucht) 37 Seiten

Seiten insgesamt: 1.216 Seiten

FAZIT: Es handelte sich hierbei um meinen 1 Lesemarathon und ich muss sagen, ich bin richtig stolz auf mich, dass ich ihn 24 Stunden lang durchgehalten habe und Spaß hat es mir auch noch gemacht. Meine Ziele (mind. 2 Bücher und 1.000 Seiten lesen) habe ich auch erreicht. So und jetzt geh ich ins BETT.

Und hier meine Mitstreiter:
biluma-buecher-blog.blogspot.com
lese-leuchtturm.blogspot.com
tikvas-schmoekertruhe.de
libromanie.de
thewonderlandbooks.wordpress.com
maddysbuecherleben.blogspot.com
fairysgedankenwelt.blogspot.com
tialdaliest.wordpress.com
crinisblog.blogspot.com
bellaswonderworld.de
lapiratesse.wordpress.com
der-buecherwahnsinn.blogspot.com
claudias-buecherregal.blogspot.com
buchwuermchenblog.blog.de
buechersuechtig-sabine.blogspot.com
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lesenundmehr.wordpress.com
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katarinaliest.blogspot.com
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yvonnepioch.de/buecherkuschelnde
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buch-ruecken.tk
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Freitag, 22. April 2011

[Rezension] Mukhtar Mai - Die Schuld, eine Frau zu sein


Klappentext:
Das aufwühlende Schicksal einer Frau, die vom Stammesgericht ihres Dorfes zur Vergewaltigung durch vier Männer verurteilt wurde, der Schande trotzte, eine Schule für Mädchen gründete - und zur Hoffnungsträgerin im Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit wurde.


Rezension:
Mukhtar Mais 12-jähriger Bruder soll eine Frau aus einer anderen Kaste vergewaltigt haben. Diese Vorwürfe stellen sich später als falsch heraus. Mukhtar Mai soll im Namen der Familie bei dem Anführer dieser Kaste um Verzeihung bitten. Sie ist angesehen im Dorf, sie gibt Koran-Unterricht, obwohl sie selbst weder lesen noch schreiben kann und sie bringt den Frauen in ihrem Dorf stricken bei. Mukhtar Mai fügt sich den Wünschen ihrer Familie und bittet den Anführer der feindlichen Kaste vor dem ganzen Dorf um Vergebung. Doch dieser hat sein Urteil längst gefällt. Um seine Ehre und die seiner Kaste wieder herzustellen, befiehlt er die Vergewaltigung Mukhtars durch vier Männer seiner Kaste. Anschließend, so will es der Brauch, soll sie Selbstmord begehen.

Nach diesem traumatischen Erlebnis denkt Mukhtar tatsächlich daran, den Freitod zu wählen, doch ihrer Mutter hält sie davon hab. Dann beschließt sie, zu kämpfen, Anzeige zu erstatten und ihre Ehre wieder herzustellen ...


Dieses Buch schildert den steinigen Weg Mukhtar Mais zur Gerechtigkeit. Sie bringt die Männer zur Anzeige, doch immer wieder werden ihr, selbst des Lesens und Schreibens nicht mächtig, Steine in den Weg gelegt. Mit Hilfe von Journalisten und Hilfsorganisationen geht sie ihren Weg unbeirrbar weiter, bis sie es schafft, ihre Vergewaltiger und Anstifter derselben vor Gericht zu bringen.

Mukhtar Mai ist eine sehr starke Persönlichkeit. Sie hat es geschafft, diese traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Um das Leben der nächsten Generationen in ihrem Dorf zu verbessern, hat sie, mit Hilfe von Hilfsorganisationen, eine Schule in ihrem Dorf bauen lassen, denn sie weiß, Frauen haben Rechte in Pakistan, wenn auch nicht so viele wie Männer, aber um diese zu wahren, muss man sie kennen.

Bewertung: Note 2

Donnerstag, 21. April 2011

[Rezension] Elfriede Hammerl - Schuldgefühle sind schön

Klappentext:
Weisheiten des Katers Ferdinand Schuldgefühle sind schön, das weiß Kater Ferdinand. Von Leuten, die sich schuldig fühlen, kann man volle Schüsseln und auch sonst alles haben. Man sieht: Kater Ferdinand ist Psychologe. Wenn Mann und Weib sich dem Selbstbetrug hingeben, kommt er ihnen auf die Schliche. Scharfsinnig beobachtet er die partnerschaftlichen Verrenkungen der ihm anvertrauten Personen, trocken kommentiert er ihre kleinen Lügen, Schwächen und Eitelkeiten.

Rezension:
Dem Klappentext kann man eigentlich wenig hinzufügen. Kater Ferdinand benennt seine Mitbewohner, also seine Dosenöffner, als die Person und der Person. Das Verhalten der beiden zueinander veranlasst den sehr belesenden Kater, dem Leser seine Anschauung der Dinge mitzuteilen. Das Verhalten der beiden zueinander und die spätere Trennung wird uns aus der Sicht einer Katze mitgeteilt. 140 Seiten, in denen ich des öfteren schmunzeln musste, weil mir vieles vom Verhalten dieses Katers bekannt vorkam. Nun durfte ich auch mal die Gedanken eines Katers nachempfinden ;-) Ein Buch, was einem Kurzweil verspricht und dieses auch hält. Nett zu lesen und geeignet, es mal als Buch so schnell zwischendurch mit reinzunehmen. Für Katzenbesitzer amüsant zu lesen.

Bewertung: Note 2

Mittwoch, 20. April 2011

[Rezension] Cody McFadyen - Ausgelöscht


Klappentext:
Smoky Barrett sieht von ihrem Handy auf. Die anderen Hochzeitsgäste beobachten gespannt das Brautpaar vor dem Altar. Da durchbricht Motorheulen die Stille. Ein Lieferwagen hält auf dem Parkplatz. Die Türe öffnet sich, und eine Frau wird auf die Straße gestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, und sie trägt ein weißes Nachthemd. Sie taumelt auf das Brautpaar zu und fällt auf die Knie. Ihre Haut ist von blutigen Ritzern übersäht. Sie verzerrt das Gesicht und stößt einen lautlosen Schrei aus.

Wer ist diese Frau? Smoky findet heraus, dass sie vor sieben Jahren spurlos verschwunden ist. Aber sie kann nicht über das reden, was ihr zugestoßen ist: Jemand hat eine Lobotomie an ihr durchgeführt und die Nervenbahnen ihres Gehirns durchschnitten. Sie ist nicht tot, vegetiert aber als leblose Hülle vor sich hin. Smoky hat es mit einem Serientäter zu tun, der weiß, dass es für einen Menschen Schlimmeres gibt als den Tod. Nur eines ist sicher: Es wird weitere Opfer geben. Und Smoky könnte das nächste sein.


Rezension:
Endlich ist es soweit, Callie tritt vor den Traualtar. Die rothaarige Amazone des Teams, die immer einen kessen Spruch auf den Lippen hat, ist gewillt, den Bund für´s Leben einzugehen. Kaum sind Callie und ihr Angetrauter verheiratet, kommt ein Wagen ausgerast, bremst und stößt eine Frau in Richtung der Hochzeitsgäste. Die Frau ist unterernährt, dehydriert und krank, doch das erstaunlichste, sie kann nicht sprechen.

Smoky findet heraus, dass die Frau vor sieben Jahren verschwunden ist. Es handelt sich um die Polizistin Heather Hollister. Wo war sie? Was ist passiert? Diese Fragen beschäftigen Smoky und sie und ihr Team beginnen mit den Ermittlungen. Im Laufe dieser Ermittlungen kommt heraus, dass die Ehe von Heather gescheitert war, sie wollte die Scheidung, doch ihr Mann hatte eine Menge zu verlieren. Hat er was mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun?

Bei ihren Recherchen stößt das Team auf weitere Fälle verschwundener Personen, die nach einem Zeitraum von mindestens sieben Jahren wieder auftauchten. Die Frage ist warum? Bei allen Opfern wurde eine Lobotomie durchgeführt, nach dem Wiederauftauchen der Vermissten, begingen die Partner Selbstmord. Hatte die Ehepartner jeweils was damit zu tun. Smoky stößt auf einen Serientäter, der seine Opfer im Internet aufspürt. Alle haben etwas gemein, bei jedem Opfer ist die Ehe gescheitert. Um den Killer in eine Falle zu locken, wird ein Lockvogel aus dem Team eingesetzt. Doch der Täter, ist schlauer, als alle zuerst annehmen ...


Zum Klappentext lässt sich leider nur mal wieder sagen: Derjenige, der ihn geschrieben hat, mag alles mögliche getan haben, aber das Buch hat er oder sie nicht gelesen!

Zum Buch: Wahnsinnig gut, spannend von der ersten bis zur letzten Seite, keine Tiefs, ein Hoch jagt das andere. Was habe ich mitgefiebert, mitgelitten, mitgefühlt. Dieser Roman nahm mich wie gewohnt bei Cody McFadyen voll und ganz gefangen. Es handelt sich hierbei um den 4. Teil der Smoky-Reihe und ich bin schon wahnsinnig gespannt auf den 5. Teil, den ich auf gar keinen Fall verpassen werde. Alle Bücher dieser Reihe sind aus meiner Sicht uneingeschränkt weiterzuempfehlen.

Bewertung: Note 1

Dienstag, 19. April 2011

[Rezension] Simon Beckett - Tiere



Klappentext:
nigel ist sicherlich nicht der hellste, aber er ist meistens guter laune. im büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da cheryl und karen. auch im pub, den seine eltern früher führten und in dem nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. es gibt hier zwar kein bier und keine zigaretten mehr, aber nigel interessiert sich sowieso mehr für fernsehen und comics.

und dann ist da noch der keller. hier hält nigel seine mitbewohner. dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört nigel nicht ...


Rezension:
nigel arbeitet als bürohilfe im arbeitsamt. von karen, einer mitarbeiterin des arbeitsamtes wird er immer sexuell provoziert, was ihn jedoch nicht aus der ruhe bringt. cheryl, eine kollegin von karen, hat es ihm schon mehr angetan, den cheryl ist immer nett zu ihm. als karen und cheryl erfahren, dass er in einem pub wohnt, beschließen die beiden, ihn zu besuchen.

als der große tag kommt, hat nigel extra das ganze pub saubergemacht und seine tiere im keller dressiert, damit sie ja ruhe geben. es ist eine lustige runde, zwischendrin wird nigel sogar richtig mit einbezogen, doch dann geht einer der gäste in den keller und die gefahr besteht, dass dieser seine tiere findet. denn es sind menschen, die nigel dort unten eingesperrt hat und mit hundefutter und wasser versorgt. aber auch zwei leichen, ehemalige tiere von nigel, gibt es im keller zu entdecken ...


was für ein buch. bis kurz vor dem schluss hatte ich das gefühl, dass ich auf der stelle trete, es passierte einfach nichts. erst als der besuch erschien und dass nach 2/3 des buches, kam ein bißchen handlung ins spiel. ich würde sagen, dieses buch ist nur was für hartgesottene beckett-fans.

Bewertung: Note 3


Der Autor:
Simon Beckett stammt aus einer englischen Arbeiterfamilie und ist in Sheffield groß geworden. Anders als andere Kollegen lässt der 1968 geborene Autor seine Krimis aber nicht am Ort seiner Herkunft spielen: Er möchte seine Objektivität nicht verlieren. Allerdings ist Beckett schon ziemlich viel herumgekommen. So unterrichtete er in Spanien Englisch, in Nevada versuchte er sich im Schießen. Zurück in England, spielte er Schlagzeug in einer Band und schrieb Reportagen für britische Zeitungen und Magazine. Nicht zuletzt durch diese erhielt er tiefe Einblicke in die dunklen und schmutzigen Ecken des Lebens, die seine vor allem in Deutschland enorm erfolgreichen Geschichten gekonnt ausleuchten. Und mit David Hunter hat er sicherlich einen der aktuell faszinierendsten Krimihelden erschaffen.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.
Von Simon Beckett wurden von uns gelesen und rezensiert:

Montag, 18. April 2011

[Rezension] Dan Waddell - Das Erbe des Blutes



Klappentext:
Als die Leiche eines Mannes auf einem Londoner Friedhof gefunden wird, ahnt die Polizei nicht, wie weit sie die Suche nach dem Mörder in die Vergangenheit führen wird. Immer mehr Menschen fallen einem geheimnisvollen Killer zum Opfer, doch was die Ermordeten verbindet, ist unklar. Bis Nigel Barnes, ein Spezialist für Ahnenforschung, erkennt, dass die Spur ins Jahr 1879 zurückreicht. Damals hatte der "Kensington Killer" London in Angst und Schrecken versetzt ...

Rezension:
London, man schreibt das Jahr 2008. Auf einem Friedhof wird die Leiches eines Mannes gefunden, ihm wurden, bevor er ermordet wurde, die Hände entfernt. Chief Inspector Grant Foster nimmt die Ermittlungen auf. Bei der Autopsie wird festgestellt, dass dem Opfer ein Code eingeritzt wurde: 1A137. Sergeant Heather Jenkins erkennt, dass es sich um eine amtliche Registernummer handelt. Ermittlungen weisen auf das Jahr 1879 hin. Nigel Barnes hilft der Polizei bei der Recherche in den Londoner Archiven. Dabei stoßen sie auf eine Mordserie, der im Jahr 1879 fünf Menschen zum Opfer gefallen sind. Ein Täter konnte damals gefasst und hingerichtet werden. Doch das Morden im Jahr 2008 geht weiter. Ein Täter treibt sein Unwesen und stellt die Morde von 1879 nach. Auf einmal tauchen Zweifel auf, ob 1879 wirklich der richtige Täter hingerichtet wurde. Könnte es sein, dass einer seiner Nachkommen Rache übt für ein begangenes Unrecht. Nigel Barnes macht sich an die Arbeit, einen Stammbaum des damals Verurteilten zu erstellen ...

Eine wirklich tolle Geschichte, bei der man vielleicht einen Verdacht hat, wer der Täter ist, doch die Auflösung erfolgt erst ganz zum Schluß. Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich wunderbar lesen. Es hat mich jedoch gestört, dass die Protagonisten wenig Tiefe aufwiesen, lediglich ein paar Einzelheiten aus dem Leben von Chief Inspector Grant Foster wurden benannt, bei den anderen Handelnden wurde so gut wie gar nicht in die Tiefe gegangen.

Bewertung: Note 2

Sonntag, 17. April 2011

[Rezension] Cecelia Ahern - Zeit deines Lebens

Klappentext:
Das größte Geschenk, das man einem Menschen machen kann.

Zauberhaft, geheimnisvoll und mit einer berührenden Botschaft - das ist der wunderbare Roman der jungen irischen Weltbestsellerautorin. Denn manchmal muss man jemand ganz Besonderem begegnen, um zuerkennen, was wirklich wichtig ist im Leben.




Rezension Kleeblatt:
Ein junger aufstrebender, karrieregeiler Mann namens Lou hat alles, nur keine Zeit. Keine Zeit für seine Familie, die er für seine Arbeit opfert. Er hat eine Frau, die er zwar liebt, aber doch betrügt, und zwei süße Kinder, die er nicht wahrnimmt.
Er ist mit den Gedanken immer schon beim nächsten Thema, beim nächsten Geschäftsessen, bei einer anderen Frau. Er kann das Leben nicht mehr genießen.
Eines Tages macht er die Bekanntschaft mit Gabe, einem Bettler, dem er auch einen neuen Job verschafft. Doch irgendetwas ist seltsam an Gabe. Woher weiß er soviel über ihn und wieso fühlt sich Lou manchmal genötigt, Erkärungen ihm gegenüber abzugeben? Dank Gabe und einer Wunderpille gelingt es Lou, etwas Zeit für seine Familie zu bekommen. Wird ihm das helfen, sich seiner Familie wieder näher zu kommen und gleichzeitig topp im Job zu bleiben?

Ein schönes Buch von Cecelia Ahern, leider nicht ganz so fantastisch, wie die bisherigen. Es gab in dem Buch ein paar Längen, die sich so hinzogen. Auch ist das Buch als Rahmenhandlung geschrieben worden, wobei die anfängliche Geschichte ziemlich seltsam daherkommt. Ein Junge, der einen Truthahn in ein Fenster schmeißt...hm.
Was mir persönlich gut gefallen hat, waren die kurzen Einblendungen von Dublin und Howth und da ich beides kenne, wusste ich genau, wovon sie sprach und ich hatte die passenden Bilder dazu im Hinterkopf.
Wer die anderen Bücher wie ich von Cecelia Ahern kennt, wird von diesem leicht enttäuscht sein.

Bewertung: Note 2

Rezension Kerry:
lou suffern, junger familienvater, charismatisch, workaholic. lou ist sehr erfolgreich in seinem job, er ist überaus charmant und gutaussehen, was ihm im job und privatleben sehr zu gute kommt. als in der führungsetage ein posten frei wird, tut er alles, um diesen zu bekommen. er ist morgens der erste im büro und abends der letzte. doch sosehr er sich für seine arbeit aufopfert, sosehr vernachlässigt er seine familie. seine frau ruth kümmert sich allein um die tochter und um den kleinen sohn. auch seine eltern und geschwister werden mehr als lästig abgetan.

eines tages jedoch bemerkt lou zum ersten mal auf dem weg zur arbeit einen obdachlosen. diesem spendiert er einen kaffee und beginnt ein gespräch. lou weiß es zu diesem zeitpunkt noch nicht, aber gabe, der obdachlose, wird sein leben verändern.

lou kann gabe nicht vergessen und da es gerade auf weihnachten zugeht, besorgt er gabe einen job in der poststelle. doch schon bald wird lou von dem gedanken getrieben, gabe wolle ihm seinen job wegnehmen, denn er weiß immer zum genau richtigen zeitpunkt die antworten, die lou braucht, um beruflich voranzukommen.

doch gabe hat ganz uneigennützige pläne mit lou, er will, dass er sich besinnt, was wirklich wichtig im leben ist und macht ihm ein einzigartiges geschenk: zeit.


der schreibstil ist ohne nennenwerte höhen und tiefen. das buch plätscherte dahin, es plätscherte sosehr, dass ich an zwei abenden hintereinander darüber eingeschlafen bin. jedoch muss ich sagen, zum ende des buches gab es eine sehr schöne wendung, die das ganze vorherige nochmal rausgezogen hat.

Bewertung: Note 3

Zur Autorin:

(Text übernommen von Fischerverlage)
Cecelia Ahern ist eine der erfolgreichsten Autorinnen weltweit. Sie wurde 1981 in Irland geboren und studierte Journalistik und Medienkommunikation. Mit gerade einmal 21 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, der sie sofort international berühmt machte: ›P.S. Ich liebe Dich‹, verfilmt mit Hilary Swank. Danach folgten Jahr für Jahr weitere Weltbestseller in Millionenauflage. Cecelia Ahern schreibt auch Theaterstücke und Drehbücher und konzipierte die TV-Serie ›Samantha Who?‹ mit Christina Applegate. Sie lebt mit ihrer Familie im Norden von Dublin.

Von Cecelia Ahern wurden gelesen und rezensiert:

(Das Laufband ist erst nach Deaktivierung des Adblockers sichtbar)



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Samstag, 16. April 2011

[Rezension] Sabine Dardenne - Ihm in die Augen sehen


Klappentext:
"Ich war zwölf, nahm mein Fahrrad und machte mich auf den Weg zur Schule ..."

Am 28. Mai 1996 wird Sabine Dardenne auf offener Straße entführt. Achtzig Tage lang ist sie in der Gewalt von Mark Dutroux. Ein zwölfjähriges Mädchen - voller Angst, voller Verzweiflung, aber auch voller Widerstandskraft und beseelt von dem Willen zu leben.

Sabine Dardennes Buch ist ein Zeugnis der Stärke und der Kraft und zugleich die erschütternde Warnung einer jungen Frau - damit sich niemals wiederholt, was sie erleben musste.

Rezension:
Sabine Dardenne schrieb dieses Buch im Sommer 2004, zu diesem Zeitpunkt war sie 20 Jahre alt.

Sabine erzählt in diesem Buch sehr detailliert, was damals geschehen ist, mit welchen Szenarien Marc Dutroux sie getäuscht hat und woran sie sich festgehalten hat, um nicht den Verstand zu verliegen, sich nicht ihren Willen brechen zu lassen.

In diesem Buch schildert sie die Vorgänge, von der Entführung, über die Gefangenschaft, die Befreiung, das Leben danach und den Prozess. Sie hat in diesem Buch alles aufgearbeitet, was geschehen ist, um diese Erlebnisse endgültig hinter sich zu lassen, denn sie haben in ihrem jetzigen Leben nichts mehr verloren. - Ein Buch, dass unter die Haut geht -

Bewertung: Note 2

Freitag, 15. April 2011

[Rezension] Jennifer Cranen - Ich will nicht, dass ihr weint


Klappentext:
im herbst 2003 steht die diagnose fest: krebs. ausgelöst durch einen bösartigen tumor an der linken halswirbelsäule. zu diesem zeitpunkt ist jennifer cranen gerade 15 jahre alt. nach dem ersten schock beschließt sie, den kampf gegen ihre krankheit aufzunehmen. es folgen chemo- und strahlentherapie, operation und tiefenhyperthermie, krankenhausaufenthalte, tage und wochen voll schmerz und leid, nichts bleibt jenni in dieser zeit erspart. einer zeit, in der sie im grunde doch nur eines will: teenager sein und die "einfachen" dinge eines teenager-lebens genießen zu dürfen. dates haben, freunde im jugendcafé treffen, ins kino und zum shoppen gehen, musik hören, im internet surfen... vierzehn monate lang schreibt sie ihre erlebnisse, ihre schmerzen, ihre hoffnungen und ängste in einem tagebuch auf. während dieser zeit sieht sie freunde kommen und gehen, lernt den wert wahrer freundschaft kennen und verliebt sich neu. auch für ihren freund thomas glaubt und hofft sie bis zum schluss, dass sie den kampf gegen den krebs gewinnt ...

Rezension:
jenni war 15, als ihr die diagnose gestellt wurde: krebs. sie hatte träume und wünsche, sie wollte webdesingerin werden. sie entschloss sich zu kämpfen, mit allen mitteln, mit konventioneller medizin und wunderheilern. doch jenni verlor den kampf, am 16.11.2004 ist sie morgens im kreis ihrer familie eingeschlafen. sie wurde nur 16 jahre alt.

ich finde es sehr schwierig, dieses buch zu rezensieren, denn es handelt sich um ein tagebuch, in dem jenni ihre träume, wünsche und hoffnungen aufgeschrieben hat.

ich habe von daher beschlossen, zwei textpassagen hervorzuheben, die mich besonders bewegt haben:

"trotzdem lohnt es sich, für jede sekunde zu kämpfen." S. 173
zu diesem zeitpunkt wusste jenni bereits, dass sie sterben wird. sie hat am 07.11.04 ihrer schwester das letzte kapitel ihres buches diktiert, da sie schon zu schwach war, um noch selbst zu schreiben.

"ich will nicht, dass ihr weint und um mich trauert,
sondern mit einem glas sekt darauf anstoßt,
dass ich nun endlich alles überstanden habe und keine
schmerzen mehr ertragen muss.
denkt nur daran, dass es mit gut geht
und vergesst das trauern.

jennifer cranen" s. 175

dies war die letzte nachricht, die jenni für ihre familie diktiert hat.


es handelt sich bei diesem buch um einen sehr bewegenden bericht von einer jungen frau, ja fast noch einem mädchen, dass den kampf, unterstützt von ihrer familie und freunden, gegen eine tödliche krankheit aufnimmt.

jennifers elten haben ihr zu ehren eine gedenkseite im internet eingerichtet.

Bewertung: Note 1

Donnerstag, 14. April 2011

[Rezension] Monika Peetz - Die Dienstagsfrauen

Klappentext:
Seit 15 Jahren sind sie beste Freundinnen. Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sich die fünf Frauen bei ihrem Lieblingsfranzosen, und einmal im Jahr vergnügen sie sich auf einem gemeinsamen Wochenendtrip. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Judith, frisch verwitwet, will auf den Spuren ihres verstorbenen Mannes nach Lourdes pilgern. Besorgt um die trauernde Freundin beschließen die Dienstagsfrauen, Judith auf dem Jakobsweg zu begleiten. Schritt für Schritt kommen die fünf Frauen dabei einem Geheimnis auf die Spur, das ihrer aller Leben durcheinanderwirbelt und ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.

Rezension:
Fünf Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, sind seit Jahren eng miteinander befreundet. Caroline, die knallharte Rechtsanwältin; Estelle, die Apothekerfrau mit dem Hang zum Exclusiven und Teurem; Kiki, die Designerin und immer auf der Suche nach dem richtigen Mann; Eva, die gelernte Ärztin und Mutter von 4 Kinder, die ihren Job wegen Kinder und Mann aufgegeben hat und Judith, die gelernte Sekretärin.
Judith ist seit kurzem Witwe und kann den Schmerz und die Trauer um ihren verstorbenen Mann nicht loslassen. Sie findet das Tagebuch von Arne, ihrem verstorbenem Mann, das er während seiner Wanderungen auf dem Jakobsweg geführt hatte. Seine letzte Wanderung musste er aufgrund seiner Krankheit abbrechen, er kam nicht mehr an das gesteckte Ziel Lourdes. In Judith reift der Entschluss, dass sie den begonnenen Weg zu Ende führen will. Ihre 4 Freundinnen wollen ihr auch in dieser Zeit beistehen und begleiten sie.
Sie wissen, auf was sie sich einlassen, aber sie geraten an ihre Grenzen. Eva versucht schon nach der ersten Nacht, sich aus dem Staub zu machen, vor Erschöpfung und dem Gefühl, dass sie zu Hause unentbehrlich ist. Sie wird glücklicherweise von einem Schwein aufgehalten.
Die ersten Meinungsverschiedenheiten lassen auch nicht lange auf sich warten. Es gibt Differenzen zwischen Judith und Caroline. Judith will die Strecke so laufen, wie sie es aus dem Tagebuch von Arne lesen kann, Caroline hat sich einen Reiseführer gekauft und vertraut ihm. Es wird augenscheinlich, dass mit dem Tagebuch irgendetwas nicht stimmt. Judith hütet das Buch und lässt keine ihrer Freundinnen reinschauen, was diese umso mehr neugierig darauf macht. Mit ein wenig List gelingt es ihnen, einen Blick hineinzuwerfen und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

Ein sehr schönes Buch, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ein Buch voller Freundschaft, Loyalität und Vertrauen, auch wenn dieses enttäuscht wurde.
Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen.
Es ist an keiner Stelle langweilig lässt einen nicht los, bis man es durch hat.

Hier noch ein, wie ich finde, witziger Satz, den ich euch nicht vorenthalten will.
Es geht um das Thema Partnerwahl:
"Man sollte sich bei einer Partnerschaft nicht auf eine Eigenschaft festsetzen. Wenn man einen Engel sucht und nur auf Flügel achtet, kann man ein Suppenhuhn nach Hause bringen."

Bewertung: Note 1

Mittwoch, 13. April 2011

[Rezension] E. L. Konigsburg - Der Club der klugen Kinder


Klappentext:
das hat es noch nie gegeben: vier sechstklässler im finale des schulquiz´ im staat new york, für das sich normalerweise nur achtklässler qualifizieren. wie das angehen kann, fragt sich jeder, der weiss, wie unglaublich viel man wissen muss, um auch nur die erste runde zu überstehen. selbst mrs. olinski, die lehrerin des quartetts, steht vor einem rätsel ...


Rezension:
wie schaffen es vier sechstklässler, scheinbar durch ihre lehrerin ausgewählt, gegen achtklässler zu gewinnen, woher haben sie das wissen? dieses buch erzählt die geschichte von vier jugendlichen, alle mit unterschiedlichen vergangenheiten, die trotz aller gegensätze freunde wurden und gewillt sind, ihren mitmenschen zu helfen. dieses quiz dient auch lediglich dazu, ihrer lehrerin, die nach einem autounfall querschnittgelähmt ist, wieder lebensmut zu machen.


es handelt sich um ein sehr schön geschriebenes jugendbuch in dem es um freundschaft, verbundenheit und respekt, sich selbst gegenüber und anderen, geht. das buch ist ab 12 jahre, ich würde es jedoch keinem lesemuffel geben, da hier weder aktion noch irgendwie fantasy auftaucht, also nur an eingefleischte jungleser zu empfehlen, da alle anderen es wahrscheinlich mangel spannung weglegen würden.

Bewertung: Note 2

Dienstag, 12. April 2011

[Rezension] Nora Roberts - Im Licht des Vergessens

Klappentext:
Phoebe MacNamara kennt die Gefahr. Geiselnehmer, Amokläufer - beim FBI ist sei die Expertin für Ausnahmezustände. Aber erst die Liebe zu Duncan hat sie unverwundbar gemacht. Glaubt sie. Bis sie von einem Unbekannten brutal überfallen wird. Es gelingt ihr, ihn in die Flucht zu schlagen, aber sie muss fortan um ihr Leben fürchten.

Rezension:
Phoebe MacNamara kann gut verhandeln, aus diesem Grund ist sie auch Expertin für Geiselnahmen, ausgebildet beim FBI, und wird gern bei Einsätzen hinzugerufen.
Dass sie eine Frau ist und auch noch eine Vorgesetzte, passt einigen nicht und es gibt Konflikte innerhalb der Polizei zwischen ihr und einem Kollegen, der sich für unfehlbar hält und nur Dank Beziehungen bei der Polizei ist. Er untergräbt ihre Autorität. Als sie eines Tages auf dem Revier überfallen und gedemütigt wird, liegt es nahe, es dem aufmüpfigen Kollegen zuzulasten.
Als dann auch noch im näheren Umfeld von Phoebe ein Mord geschieht, steht die Frage, wer hasst sie so, dass er alles und jeden zerstören will, der Phoebe wichtig ist.
Phoebe liebt ihre Familie - ihre Tochter, Mutter, ihren Bruder und eine Freundin. Bis auf den Bruder leben sie alle zusammen in dem Haus, welches Phoebe vererbt wurde und dass sie laut Testament einer Tante nicht verlassen können. Ihre Mutter ist traumatisiert seit einem früheren Erlebnis, als sie und ihre Kinder selber als Geisel gehalten wurden.
Großen Halt und Liebe findet Phoebe bei Duncan, den sie während eines Einsatzes als Verhandlerin kennengelernt hat.
Wird dieser Zusammenhalt durch einen Unbekannten zerstört werden und werden noch andere sterben?

Ein typischer Nora Roberts Roman. Eine tolle Story mit gleichbleibender Spannung und immer wieder neuen Gesichtspunkten. Meine Auflösung des Falls wechselte ständig hin und her und ich selber habe in einer völlig falschen Richtung den Täter vermutet.

Ein lesenswertes Buch voller Spannung bis zur letzten Seite, welches ich empfehlen kann und das für Nora Robert Fans ein absolutes Muss ist.

Bewertung: Note 1

Von Nora Roberts wurden von uns gelesen und rezensiert:

Montag, 11. April 2011

[Rezension] Hilary Norman - Die Rache der Kinder


Klappentext:
es begann als ein spiel. vier kinder trafen sich in einem alten hünengrab, um gemeinsam ein buch zu lesen. dann setzten sie das, was sie im buch fanden, in die wirklichkeit um.

sie nennen sich jack, roger, simon und piggy. sie jagen monster. monster, das sind menschen, die anderen etwas zuleide tun. und die nie dafür bestraft wurden. doch was ist, wenn das opfer unschuldig ist und aus dem spiel tödlicher ernst wird?


Rezension:
vier kinder, verstoßen, ausgesetzt, ungewollt. eines haben sie gemeinsam: sie leben alle in einem kinderheim. an diesem trostlosen ort haben sie nur einander und ein buch, aus dem sie lesen und in dessen rollen sie fliehen, um der wirklichkeit zu entfliehen. sie sind helden in diesem leben, die monster suchen, finden und zerstören. angeführt werden sie von ihrem "häuptling" es beginnt mit bösartigen streichen und endet im mord an einem hund.

jahre später sind die kinder erwachsen und leben ihr leben. doch in unregelmäßigen abständen treffen sie sich, um ein "spiel" zu spielen. bei einem dieser "spiele" gehen sie zu weit und begehen einen mord und was einmal entfesselt ist, lässt sich nicht mehr bändigen. auch der häuptling hat keine macht mehr über die monsterjäger und muss miterleben, wie aus dem blutigen spiel bitterer ernst wird.


ich bin enttäuscht, ja regelrecht am boden zerstört. ich liebe die bücher von hilary norman, ich habe alle gelesen und besitze auch jedes. bis dato war ich immer begeistert gewesen, wie mich die geschichte mit ihren figuren fesselten und ich bis zum ende mitgebangt habe.

doch dieses buch ist anders. in meinen augen ist die geschichte nicht schlecht, nur wird bei den figuren nicht in die tiefe gegangen, auch die vergangenheit und somit die entwicklung derselben wird nicht genauer beschrieben. auch gab es in einem fort erzählungen aus anderen blickwinkeln / andere figuren des buches betreffend. alles in allem fand ich dieses buch sehr verwirrend, da hat man die vier spieler und die haben auch noch decknamen. ich musste mich teilweise so konzentrieren, um mir klar zu machen, wer wer ist, dass mir die freude am lesen unterwegs abhanden gekommen ist. ich hoffe sehr, dass es sich bei diesem buch um einen ausrutscher der autorin und des verlages handelt.

Bewertung: Note 3

Sonntag, 10. April 2011

[Rezension] Andrea Schacht - Die Lauscherin im Beichtstuhl

Klappentext:
Vom Kreuzgang bis zum Kräutergarten - Mirza, die schlaue Klosterkatze, ermittelt in ihrem ersten, wahrlich Fell sträubenden Kriminalfall!

Das Kloster Knechtsteden, im Jahr des Herrn 1502.
Mirza, die dreifarbige Glückkatze, kennt sämtliche Schleichwege zu Beichtstühlen, Zellen und Kellergewölben. Doch eines Tages brechen Gewalt und Verderben in die friedliche Welt des Klosters ein, und es kommt sogar zu einem Mordversuch! Nun ist es an der schlauen Ermittlerin auf Samtpfoten - unterstützt von "ihrem" Bibliothekar Pater Melvinius -, die Quelle des Bösen aufzudekcen und altes Unrecht wieder gut zu machen.

Rezension:
Mirza, die kleine Katze lebte bei der alten Moen bis diese plötzlich verstarb. An diesem Tag kam auch der Gärtnergehilfe Meiko vorbei und nimmt Mirza einfach mit, nachdem er das Haus der Toten durchsucht hat.
Meiko liebt Bücher und mag es nicht, wenn diese im Kloster von Mäusen angefressen werden. So bringt er Mirza zum Bibliothekar Melvinius, der sich der kleinen Katze annimmt und ihr ein schönes Zuhause gibt.
Nachdem sie einige Tage eingesperrt war, beginnt sie, das Kloster und die Umgebung zu erforschen. Sie lernt andere Katzen kennen, wie den feschen schwarzen Diabolo, Engelbert, die faule und träge Küchenkatze, die immer was zu tratschen hat, Laus und Wanze, denen sie lieber aus dem Weg geht und Raguna, eine Luchsin, die im Wald lebt.
Von Diabolo wird sie immer als Schoßkätzchen betitelt, was sie nicht gern hört, trotzdem liebt sie die meisten Menschen, mit denen sie zu tun hat.
Pater Melvinius hat ein schwaches Herz, was sie schnell erkennt und sie ist sehr darum bemüht, ihm keinen Kummer zu bereiten. Die Zwillinge Kristin und Clemens Hendrykson sind mit Gemäldezeichnungen im Kloster beschäftigt und haben ein Geheimnis.
Was sie von Meiko halten soll, weiß Mirza lange Zeit nicht und es dauert eine Weile, bis sie erkennt, dass sie ihm vertrauen kann. Aber welches Geheimnis hat er? Und auch der Pater Melvenius scheint Geheimnisse in der Vergangenheit zu hüten.
Von den Menschen gibt es nur einen, dem sie versucht aus dem Weg zu gehen, Diakon Arnoldus, ein böser Mönch, der auch nicht davor zurückschreckt, Katzen schlecht zu behandeln bzw. sie zu töten.
Während Mirza versucht, sich die Welt im Kloster zu erobern, wird das Zuhause der Zwillinge durchwühlt, Clemens wird niedergeschlagen und auch Mordversuche gibt es.
Mirza, die ihre Ohren überall hat, da sie um die Menschen herum schleicht und diese belauscht und sie auch immer ein offenes Ohr für die Informationen von ihren 4-beinigen Freunden hat, geht der Sache auf den Grund und versucht, auf ihre Art den Menschen zu helfen. Dass das nicht immer leicht ist, denn sie spricht keine Menschensprache und die Menschen sind aber auch manchmal so begriffstutzig, dass sie nicht merken, was sie ihnen sagen will, macht Mirza sehr sympatisch, denn sie gibt nicht auf.

Ein wunderschön geschriebenes Buch aus der Sicht von Mirza erzählt. Herrlich geschrieben auch die Vergleiche, die sie zwischen Menschen und Katzen zieht. Viele Eigenarten der Katzen projiziert sie auf die Menschen, ich musste des Öfteren grinsen.
Auch ein paar märchenhafte Aspekte gibt es in dem Buch und manche Märchen werden auch wahr.

Ich habe mir auf alle Fälle vorgenommen, wenn ich das nächste Mal in der Gegend von Kloster Knechtsteden bin, wo die Geschichte spielt, ich mir dieses Kloster ansehen werde und ich hoffe, dass es das Abbild der Katze wirklich auf einem Bild zu sehen gibt ;-)

Bewertung: Note 1


Bibliographie und Rezensionen von Andrea Schacht findet ihr auf unserer Autorenseite 

Von Andrea Schacht wurden von uns bereits gelesen und rezensiert: 

Samstag, 9. April 2011

[Rezension] Linda Castillo - Die Zahlen der Toten (Kate Burkholder Band 1)



Klappentext:
vor 16 jahren erschütterte eine brutale mordserie die ländliche kleinstadt painters mill in ohio. kate burkholder, ein junges mädchen aus der gemeinde der "amish people", ist dem killer damals entkommen. heute ist sie die erste weibliche polizeichefin von painters mill - und findet die schrecklich zugerichtete leiche eines jungen mädchens, das ganz eindeutig die handschrift des "schlächters" trägt. kate muss den täter fassen, bevor er noch einmal zuschlägt - auch wenn sie dadurch ihre familie verrät und ein dunkles geheimnis aufdeckt, das ihr leben zerstören kann.

Rezension:
kate war 14, als sie überfallen, vergewaltigt und fast ermordet wurde. in notwehr erschoss sie ihren peiniger, ihre familie vertuschte die tat und versteckte die leiche. danach wurde nie wieder über diesen vorfall gesprochen. mit 18 entschließt sie sich, nicht der gemeinde der "amish people" beizutreten und steht seit dem unter bann. sie verlässt die gemeinde und entschließt sich nach einiger zeit, polizistin zu werden.

16 jahre später ist sie als polizeichefin in ihre heimatstadt zurückgekommen. die mordserie, die damals nach dem überfall auf kate abrubt endete, beginnt von neuem. der täter markiert seine opfer mit eingeritzten römischen zahlen und lässt sie ausbluten, nachdem der sie vorher vergewaltigt und gefoltert hat. kate ist sicher, es kann nicht der mörder von damals sein, den sie erschoss ihn in notwehr, doch die morde gleichen denen von damals bis auf haar. kate macht sie auf die suche nach den sterblichen überresten ihres peinigers ...

ein sehr spannend geschriebenes buch, auch wenn ich mir wünschte, es wäre mehr auf die "amish people" eingegangen worden und auch bei den figuren hätte ich mir mehr tiefe gewünscht. alles in allem muss ich aber sagen, dass mir das buch und die story super gefallen haben und dieses buch auf jeden fall weiter zu empfehlen ist.

Bewertung: Note 1

Freitag, 8. April 2011

[Rezension] Patricia McCormick - Verkauft


Klappentext:
Die dreizehnjährige Lakshmi aus Nepal merkt schnell, dass man sie belogen hat. Niemals wird sie als Dienstmädchen für eine reiche Frau in der Stadt arbeiten. An eine Mädchenhändlerin hat ihr Stiefvater sie verkauft, und ein heruntergekommenes Bordell in Kalkutta ist ihr neues Zuhause. Lakshmi wird geschlagen und unter Drogen gesetzt bis sie sich fügt. Und ganz gleich, wie viele Männer sie Tag für Tag mit auf ihr Zimmer nimmt, nie wird sie genug Geld zusammenbekommen, um sich freizukaufen. Eines Tages taucht ein Fremder auf, der Lakshmi heimlich fragt, ob er ihr helfen kann. Und Lakshmi schöpft wieder Hoffnung …


Rezension:
Die 13-jährige Lakshmi lebt mit ihrer Mutter, ihrem kleinen Bruder und ihrem Stiefvater in den Bergen des Himalaya-Gebirges. Sie möchte in die Stadt gehen um zu Arbeiten, damit ihre Mutter endlich ein Blechdach für die Hütte bekommt, denn ihr Stiefvater verliert das ganze Geld in der Teestube beim Kartenspielen. Ihre Mutter will jedoch, dass Lakshmi weiterhin zur Schule geht. Eines Tages jedoch, nachdem alles, was verkauft werden konnte, bereits verkauft ist, stimmt ihre Mutter in die Pläne ihres Stiefvaters ein, Lakshmi als Dienstmädchen in die Stadt zum Arbeiten zu schicken. Doch dieser verkauft das Mädchen an einen Mädchenhändlerin. Über Umwege gelangt Lakshmi nach Indien und wird dort endgültig an ein Bordell verkauft. Doch Lakshmi ist nicht bereit zu tun, was von ihr verlangt wird. Auch Hunger und Schläge können ihren Willen nicht brechen, doch dann wird sie unter Drogen gesetzt. Nachdem sie feststellen musste, was passiert ist, hat sie keine andere Wahl, sie muss bleiben, um ihrer Familie die Schande zu ersparen. Doch eines Tages taucht ein Amerikaner auf und bietet seine Hilfe an, sie von diesem Ort wegzubringen. Lakshmi wittert eine Falle und beschließt zu bleiben. Dann findet sie heraus, dass das von ihr erarbeitete Geld, nicht, wie zugesagt, zu ihrer Mutter geschickt, sondern vom Bordell einbehalten wird. Daraufhin beschließt sie, alles zu wagen und die Hilfe des Amerikaners anzunehmen … Es handelt sich hierbei um eine fiktive Geschichte, die dennoch gleichzeitig die Geschichte fast 12.000 nepalesischer Mädchen ist, die jährlich in die Fänge von Mädchenhändlern gelangen. Das Buch ist wunderbar flüssig geschrieben, ich las es in einem Rutsch durch. Bewertung: Note 1

Donnerstag, 7. April 2011

[Rezension] Nicholas Sparks - Das Schweigen des Glücks



Klappentext:
denise holton, eine allein erziehende mutter, ist jung und attraktiv, aber keineswegs sorgenfrei. denn ihr vierjähriger sohn kyle hat sprechprobleme und braucht sehr viel gemeinsames üben und zuwendung. umso schöner ist es für denise, als der feuerwehrmann taylor in ihr leben tritt und auch kyles herz im sturm erobert. aber das junge glück ist schon bald gefährdet - durch ein dunkles geheimnis aus taylors vergangenheit.


Rezension:
denise ist eine aufopfernde mutter, liebevoll kümmert sie sich um ihren sohn und versucht ihm zu helfen, wo es nur geht. sie versucht alles, um kyle das erlernen der sprache beizubringen, liest fachbücher und besucht mit ihm einen spezialisten nach dem anderen. eines abends, während eines unwetters, kommt ihr wagen von der fahrbahn ab und verunglückt an einem baum. denise wird von einem feuerwehrmann, taylor, gefunden und versorgt. sobald sie wieder bei bewusstsein ist, muss sie feststellen, dass kyle weg ist. kyle hatte solch eine angst vor dem unwetter, dass er ins moor geflüchtet ist. taylor stellt einen suchtrupp zusammen und kann stunden später kyle finden.

daraufhin kreuzen sich die wege von denise und taylor immer wieder und beide beginnen eine beziehung miteinander. auch kümmert sich taylor liebevoll um kyle.

doch nachdem die beziehung sich gefestigt hat, beginnt taylor sich immer weiter in sich zurückzuziehen. schließlich trennt sich denise von ihm. denise bricht diese trennung das herz, auch taylor leidet darunter, doch er ist der meinung, dass er nicht glücklich sein darf, denn nur durch seine schuld starb sein vater vor vielen jahren und seitdem verwehrt er sich jedes glück. doch dann überschlagen sie die ereignisse ...

ein wundervoll geschriebenes buch über liebe, angst, hoffnung und verlusst. in diesem buch hat nicholas sparks die behinderung seines eigenen sohnes aufgearbeitet und für mich habe ich aus diesem buch das fazit gezogen: die hoffnung bleibt.

Bewertung: Note 1