Samstag, 19. November 2011

[Rezension] Marina Endicott - Die Zufallsfamilie




Leseprobe


Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Droemer (22. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426198762
ISBN-13: 978-3426198766
Originaltitel: Good to a Fault
Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 3,6 cm

Buchcovertext:
Manchmal erwächst aus Unglück Glück. Ein Autounfall beendet Clara Purdys einsames Leben mit einem Schlag. Sie fühlt sich verpflichtet, sich um die Familie Gage und vor allem um die Kinder zu kümmern, und blüht auf. doch was soll aus ihr werden, wenn sie nicht mehr gebraucht wird? Eines weiß Clara genau: Ihr ales Leben will sie nicht mehr zurück.

Zum Buch:
Clara ist eine alleinstehendeFrau in den vierziger Jahren. Seit dem Tod ihrer Mutter vor 2 Jahren lebt sie allein in dem geerbten Haus.
Als sie eines Tages einen Verkehrsunfall verursacht, ändert sich von dem Tag an ihr Leben vollständig. Mit dem Unfall hat sie der Familie Gage nicht nur ihr Fortbewegungsmittel genommen, sondern auch ihr Zuhause, denn sie lebten in dem Auto.  
Nach einer ärztlichen Untersuchung zum Unfall wird bei der Mutter Lorraine Lymphdrüsenkrebs festgestellt, die diese zwingt, im Krankenhaus zu verbleiben. Kurzentschlossen nimmt Clara die Familie Gage, bestehend aus dem Vater Clayton, den Kindern Darlene und Trevor, dem 9-monatigen Baby Pearce und Mrs. Pell, der Mutter von Clayton, bei sich auf.
Clayton, der mit der Krankheit seiner Frau nicht fertig wird, verschwindet mit Clare's Auto von einem Tag auf den anderen und lässt ihr seine Kinder und Mutter zurück.
Clare lässt sich vorübergehend beurlauben und kümmert sich um die zurückgebliebenen Kinder und die selbstsüchtige Mutter wie auch um die kranke Lorraine. Unterstützung bekommt sie von ihrer Nachbarin, dem Pastor und auch von ihrer Cousine.
Ihr gefällt es, die Kinder um sich zu haben, aber was soll sie machen, wenn Lorraine wieder gesund ist und sie ihre Kinder wieder haben will? ...
Mit Clara hat Marina Endicott eine Protagonistin geschaffen, die es nicht kannte, für eine Familie zu sorgen. Sie musste sich in die Situation hineinfinden und mit ihr wachsen. Sie ist unsicher und weiß nicht, ob sie auch alles richtig macht. Sie ist naiv und lässt sich ausnutzen. Ob das umgesetzt in der Realität wirklich so machbar wäre, wage ich zu bezweifeln. Wer würde es sich denn gefallen lassen, dass man ihm z.B. das Auto stiehlt und vor sich auch noch rechtfertigt, wenn man zur Vermeidung größerer Schäden noch schnell die Versicherung dafür bezahlt? Das ist meiner Meinung nach schon sehr realitätsfremd.
Der Schreibstil der Autorin war gewöhnungsbedürftig, ich brauchte ein Weilchen, bis ich mich eingelesen hatte. 
Das Thema des Buches finde ich persönlich sehr interessant, leider ist die Umsetzung nicht ganz so gelungen. 

Beurteilung: Note 2-

Zur Autorin:
(übernommen von Droemer Knaur)
Marina Endicott, 1958 in Kanada geboren, arbeitete als Schauspielerin und Regisseurin, bevor sie nach London ging und dort zu schreiben begann. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern wieder in Kanada. 
Mehr zur Autorin findet ihr HIER 


Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich bei der


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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