Dienstag, 12. Juli 2011

[Rezension] Meg Cabot - Der will doch nur spielen







Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. Juni 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442375673
ISBN-13: 978-3442375677
Originaltitel: Boy meets Girl (02)



Klappentext:
Lernen Sie Kate MacKenzie kennen! Sie ...
* arbeitet für die SBT (Schreckliche Büro-Tyrannien, auch bekannt als
Amy Jenkins, Leiterin der Personalabteilung beim New York Journal),
* schläft derzeit auf der Couch ihrer besten Freundin, weil ihr
(inzwischen) Exfreund noch nach 10 Jahren Angst hat, JA zu sagen,
* findet keine neue bezahlbare Wohnung in New York City,
* denkt, dass es nicht mehr schlimmer werden kann.

Sie irrt sich gewaltig, weil ...
* die SBT sie zwingt, eine beliebte Kollegin zu feuern,
* diese jetzt Kate wegen ihrer unrechtmäßigen Kündigung verklagt,
* Kate nun eine eidesstattliche Erklärung gegenüber Mitch Hertzog
abgeben muss, dem Sprössling einer vermögenden Anwaltsfamilie,
der sie eigentlich verteidigen soll - Kate aber mit seinem charmanten
Lächeln vollkommen um den Verstand bringt ...


Rezension:
Kate MacKenzie arbeitet seit einigen Monaten beim New York Journal als Personalreferentin. Der Job wurde ihr von ihrer Freundin Jen vermittelt, auf deren Couch sie auch nächtig, da sie sich nach 10 Jahren von ihrem Freund, einem Musiker, getrennt hat.
Als Personalreferentin ist es unter anderem auch ihre Aufgabe, Kündigungen von Personal vorzunehmen.
Auf Betreiben ihrer unsympatischen Chefin Amy Jenkins, auch SBT genannt (steht für Schreckliche Büro-Tyrannin) muss sie die von allen beliebte Ida Lopez, die Spezialistin für Desserts in der betrieblichen Kantine, kündigen. Deren einziges Vergehen war es, ihre allseits beliebten Kekse und Kuchen nicht an alle Mitarbeiter zu verteilen. Stuart Hertzog, der versnobte Verlobte von Amy ist einer der Personen, dem dieser Kuchen verweigert wird. Das kann Amy nicht gutheißen und erwirkt unter Mithilfe von Stuart, der Anwalt ist, die fristlose Kündigung von Ida.
Ida Lopez fühlt sich unrechtmäßig gekündigt und klagt das New York Journal an. Da Stuart in diesem Fall selbst involviert ist, bittet er seinen Bruder Mitch, ebenfalls Anwalt, sich der Sache anzunehmen und den Verlag rechtlich zu vertreten.
Mitch, der sich mit seinem Bruder nicht grün ist, geht die Sache jedoch völlig anders an als von Stuart beabsichtigt.
Als Kate Mitch kennenlernt, fühlt sie sich sofort zu ihm hingezogen, andererseits mag sie keine Anwälte und diesen im Besonderen nicht, ist er doch der Bruder des verhassten Stuart.
Trotzdem geht er ihr nicht aus dem Kopf, bis sie dank Mitch auch noch ihre Stelle verliert. Sie ist nun arbeitslos, wohnungslos und ohne Freund. Im Moment sieht sie keinen Lichtblick am Ende des Tunnels.

Der Roman ist eine unterhaltsame Aneinanderreihung von E-Mails, Protokollen, Kassenzetteln und Tagebuchaufzeichnungen. Ein etwas gewöhnungsbedürftiges Lesen der anderen Art. In diesen Stil des Schreibens musste ich mich erst einmal hereinlesen, was aber nach ein paar Seiten kein Problem mehr darstellte. Auf diese Art und Weise lernt man nicht nur Kate und ihre Freundin Jen gut kennen, sondern neben Stuart und Mitch auch noch ihre etwas eigenwillige Familie, nicht zu vergessen Amy und ihre Freundinnen. Sie alle pflegen reichlichen Mailkontakt und auch die Anrufbeantworter werden ordentlich kontaktiert, so dass man als Leser wirklich umfassend informiert wird.
Im ganzen ein amüsantes Buch, das jedoch vom Ende vorhersehbar ist.

Ein klein wenig verwirrt hat mich im Rückblick auf das Buch das Cover und der Titel. Beides passt so gar nicht zum Inhalt des Buches. Da frage ich mich, ob die Macher des Titels auch das Buch vorher lesen?

Bewertung: Note: 2

Auf diesem Weg möchte ich mich auch recht herzlich beim



bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.

Von Meg Cabot haben wir ebenfalls gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

1 Kommentar:

Blanvalet hat gesagt…

Vielen Dank für die Rezension!!!