Mittwoch, 15. Juni 2011

[Rezension] Eric T. Hansen - Forbetter your English

Klappentext:
Warum solche Eins-zu-eins-Übersetzungen nur dazu führen, dass man sich den Magen an der Speisekarte verdirbt, erklärt der Hawaiianer und Sprachwissenschaftler Eric T. Hansen. In seinen unterhaltsamen und witzigen Essays beschreibt er die typischen Fehler der Deutschen beim Englischsprechen. Und weshalb eine englische Unterhaltung manchmal wesentlich verständlicher wäre, wenn man von seinem Gegenüber ein "Hä?" ernten würde.
Um auf der nächsten England- oder Amerikareise erfolgreich jedes Fettnäpfchen zu umgehen, sind die fatalsten aller sprachlichen Fauxpas in einer Liste zusammengefasst. Denn Eric T. Hansen tut auf sehr humorvolle Weise für das Englische, was Bastian Sick für das Deutsche tut.

Rezension:
Schon der Blick auf das Buchcover zeigt einem, hier hat man es scheinbar mit einem Buch zu tun, in dem das zu vermittelnde nicht ganz so ernst genommen wird. Es zeigt uns den Autoren Eric T. Hansen eingehüllt in das "Sternenbanner", der Flagge der USA, und einem kleinen Deutschlandfähnchen in der Hand. Im Gesicht ein schelmisches Grinsen.
Dieses Grinsen ging dann beim Lesen auf mich über.

Mit viel Humor werden einem die kleinen Fettnäpfchen gezeigt, in die ein Deutscher mit seinem Englisch treten kann. Es folgen Erklärungen, warum man beispielsweise nicht nach der "toilet" fragen sollte, sondern lieber nach dem "bathroom".
Unterhaltsam erzählt Eric T. Hansen Begebenheiten aus seinem privaten Leben, die ihm, seiner Freundin Charlotte oder seinem Freund Jochen passiert sind. Missverständnisse entstehen durch die falsche Wortwahl, wenn der englisch sprechende Deutsche sein Englisch Eins-zu-ein übersetzt. Wer kann sich schon vorstellen, dass man entsetzte Blicke erntet, wenn man das Wort "friend" einsetzt. Wer weiß denn schon, dass man "friend" auch für einen Serienmörder anbringen kann?
Besonders aufschlussreich fand ich die Erklärung des Wortes "you". Auch ich war bis dahin der festen Meinung, die Amerikaner würden sich alle duzen. Welch ein Irrtum... der hier durch Herrn Hansen richtig gestellt wird.
Dieses Buch beweist wieder einmal... lernen kann man auch mit Humor.
Herr Hansen stellt sich nicht hin und hebt den Zeigefinger, wie und was man als Deutscher in der englischen Sprache falsch machen kann, sondern er bringt uns die Feinheiten der englischen Sprache anhand von Beispielen näher. Wo nötig, wurde wunderbar recherchiert und das Ganze gewürzt mit einer großen Portion Humor.
Dieses Buch kann ich guten Gewissens weiterempfehlen, man sollte aber schon über solide Grundkenntnisse im Englischen verfügen, um ihm folgen zu können.
 
Bewertung: 1

Ich möchte mich auf diesem Weg ganz herzlich bei Claudia von Claudias Bücherregal bedanken, bei der ich dieses Buch durch ein Gewinnspiel gewonnen habe und dem Verlag Langenscheidt, der das Buch für die Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


Kommentare:

Claudia hat gesagt…

Es freut mich sehr, dass es dir gefallen hat! Schau gerne mal wieder bei mir vorbei, heute Abend gibt es wieder Bücher gegen Rezension :)
LG Claudia

Gwyneth hat gesagt…

Der Blogtitel ist wirklich genial und die Katzen sind ja mal zum knuddeln :)

Liebe Grüße