Montag, 9. Mai 2011

[Rezension] Tommy Jaud - Hummeldumm

Klappentext:
9 Trottel mit albernen Sonnenhüten.
271 gar nicht mal so wilde Tiere.
3877 Kilometer Schotterpiste im Minibus.
Und weit und breit kein Handynetz.

"Ich drückte meine Nase ans Busfenster udn blickte hinaus ins weite Land. Die Namibier winkten uns und lachten. Klar lachten sie, sie waren ja frei. Wir nicht. Wir waren die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolinialzeit."

Rezension:
Matze Klein und seine Freundin Sina wollen Urlaub machen. Sina ist für die Urlaubsbuchung verantwortlich, da Matze wegen des Wohnungskaufes, der ansteht, keine Zeit hat. Sie bucht 14 Tage Namibia.
In Namibia angekommen, bekommt Matze vom Immobilienmakler eine SMS mit der Bitte, doch die 5.000 € Reservierungsgebühr noch vor dem Urlaub zu bezahlen. Ist ja kein Problem, denkt er sich, wird er abends dann mal online überweisen. Das erste Problem tritt auf, als er feststellen muss, dass der Weltadapterstecker zwar alle Stecker für die Welt hat, nur Namibia fehlt. Den Reisestecker, den der Reiseführer Bahee bei sich hatte, hat sich die Östereicherin geschnappt und rückt ihn nicht raus.
Während die 9-köpfige Truppe mit ihrem Führer durch Namibia unterwegs ist, ist Matze auf der Suche nach einem Adapter, einem Internetanschluss oder einer anderen Möglichkeit, das Geld zu überweisen. Er gibt sich nicht die Blöße und beichtet Sina, dass er vergessen hat, das Geld zu überweisen. Im Gegenteil, er belügt sie, um die peinlichen Vorfälle, die ihm daraufhin passieren, erklären zu können. Der Urlaub entwickelt sich für ihn zum Alptraum und wird zum schlimmsten Urlaub seines Lebens.

Ich hätte auf mein inneres Ich hören sollen, bevor ich das Buch angefangen habe. Mein erstes Tommy Jaud Buch war "Vollidiot" und das fand ich schon nicht besonders. Mir scheint diese Art von Humor überhaupt nicht zu liegen. Erschwerend fand ich die Texte, die im jeweiligen Dialekt (Sächsisch, Österreichisch, vom Reiseführer schlechtes Deutsch) geschrieben wurde.
Viel Spaß hatte ich bei dem Buch nicht, einmal konnte ich leicht schmunzeln. Dafür, dass es so hochgelobt wurde, fand ich es reichlich langatmig. Ich fand mich hinterher hummeldumm, dass ich es bis zum Ende gelesen hatte.
Das war definitiv mein letzter Tommy Jaud.

Bewertung: Note 3

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


Kommentare:

Martinas Welt hat gesagt…

Da kann ich mich dir voll und ganz anschließen!! (nur beim österreichischen Dialekt hatte ich keine Probleme ;)....LOL)
Lg
Martina

Aenna hat gesagt…

Respekt..., dass Du es bis zum Ende geschafft hast!
Ich habe das Buch nach nicht einmal 1/3 abgebrochen, der Stil lag mir auch überhaupt nicht!

Liebe Grüße
Aenna

Jessi hat gesagt…

Endlich mal jemand, der der gleichen Meinung ist wie ich. ;D
Ich habe das Buch mittlerweile schon zweimal abgebrochen, weil ich dem Buch eine zweite Chance geben wollte.. Hat wohl nichts genützt. ;)
LG Jessica