Mittwoch, 25. Mai 2011

[Rezension] Ken Follett - Die Ratten von Nizza


Klappentext:
"Die Ratten von Nizza" ist eine authentische Reportage und gleichzeitig ein spannender Thriller über den größten Bankraub aller Zeiten. Der Protagonist Albert Spaggiari steht seinem Vorbild, dem "Posträuber" Ronald Briggs, an Wagemut, Dreistigkeit und Raffinesse in nichts nach. Zwei Monate lang gräbt Spaggiari, zusammen mit einer bemerkenswerten Gang und von niemandem entdeckt, einen Tunnel durch die Abwasserkanäle von Nizza und durchbricht schließlich am 16. Juli 1976 die Wand zum Tresorraum der Bank "Société Générale". Die Beute: über hundert Millionen Francs...
Das große Rätselraten beginnt: Ist Spaggiari ein einsames Genie - oder gibt es einen Auftraggeber im Hintergrund? Und welche Rolle spielt der Bürgermeister von Nizza in diesem Stück?

Rezension:
Am 19. Juli 1976 beginnt für Bigou, dem Leiter der Bank "Société Générale" ein Alptraum. Als es 2 Angestellten nicht gelingt, die Tür zum Tresorraum zu öffnen und es auch dem hinzugerufenem Schlosser nicht gelingt, diese aufzubekommen, wird ein Loch durch die Wand gestemmt, um in den Tresorraum zu gelangen. Was sie dort zu sehen bekommen, ist eine Verwüstung ohnegleichen. Die Bank wurde über das vergangene Wochenende ausgeraubt.
Die Gelder des Nachttresors, in dem die Firmen ihre täglichen Einnahmen werfen, wurden entwendet und viele Schließfächer geöffnet.
Der Wert des Raubes wird auf über 100 Mio. Francs. geschätzt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

So spannend sich das Thema anhört, so miserabel wurde es zu Papier gebracht. Es handelt sich hier um den tatsächlich stattgefundenen Banküberfall im Jahre 1976 in Nizza. Wiedergegeben werden hier die Ereignisse vor, während und nach dem Banküberfall. Man erfährt, wer dieser Albert Spaggiari war, wie er sich seine Gang zusammensuchte, wie er den Überfall plante und was er nach dem Banküberfall tat. Alles, was es zu diesem Banküberfall zu berichten gab, wurde hier zusammengetragen. Es sind bis heute noch Fragen offen geblieben, die wohl nie geklärt werden können.
Das Buch ist eine Aufzählung der Geschehnisse, ich habe fast schon die Gedankenstriche vor den Sätzen vermisst.
Schade, wer einen echten Ken Follett erwartet, wird hier maßlos enttäuscht sein. Von der versprochenen Spannung keine Spur und ein Thriller ist es schon mal gar nicht.

Buchnote: 3

Der Autor:
Ken Follett geboren am 5. Juni 1949 in Cardiff, Wales ist ein britischer Schriftsteller. Seine Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst. Er verfasste insgesamt 21 Bücher, von denen zehn zu Bestsellern wurden. Fünf seiner Bücher wurden verfilmt.








Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


1 Kommentar:

Marcus hat gesagt…

Die Bewertung kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich fand das Buch spannend und sehr gut strukturiert.